Märsche für den Frieden in Berlin und München

Tief berührt von dem Friedensmarsch „Prayer of the Mothers“ in Israel, bei dem tausende von Menschen hunderte Kilometer singend zurücklegen und zum weltweiten Symbol für Versöhnung und Menschlichkeit wurde, entstand die Vison für den „Prayer of the Mothers, Wo/men’s March Munich“. Die jetzt am 24. Juni verwirklicht wird.

Die Initiatorinnen schreiben auf ihrer facebook-Seite:

Zeitgleich mit zahlreichen Women’s Marches überall auf der Welt, haben auch wir den starken Impuls empfunden, uns hier in Deutschland ebenfalls in Bewegung zu setzen und unsere Stimmen zu erheben. Das Gefühl der Sicherheit, das wir in unserem Land haben dürfen, bildet das Fundament, auf dem wir stehen. Unsere schöne Heimatstadt München, die einst die Hauptstadt einer ganz anderen Art von Bewegung war, ist heute für uns der Ausgangspunkt eines Wegs in eine befriedete Welt, den wir zusammen mit euch gehen können.

Wir glauben daran, dass es an der Zeit ist, sich für das einzusetzen, was wichtig ist. Wir glauben daran, dass Menschlichkeit, Verbundenheit, Toleranz wieder in den Mittelpunkt unseres Handelns und Seins gestellt werden müssen, um unsere Welt ins Gleichgewicht zu bringen. Dazu gehört auch, dass die männlichen und weiblichen Komponenten des Menschseins gleiches Gewicht erhalten. »Prayer of the Mothers Munich« ist inspiriert von der Musik, der gemeinsamen Sprache der Menschheit, und dem Singen.

Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, hat beide Anteile in unterschiedlich starker Ausprägung in sich. Die maskuline Energie treibt voran, beschützt uns, sorgt für Umsetzung, übersetzt, entwickelt Strategien und noch vieles mehr. Es ist der kräftige, wilde Mann in uns, der den Weg durchs Dickicht des Lebens schlägt und uns auf unserem Weg immer besser und grösser werden lässt.

Die weibliche Energie ist das Nährende, das Liebende, das Durchblickende in uns. Es ist die wilde Frau, die Urmutter, die uns umsorgt und aus tiefstem Herzen bedingungslos liebt. Sie liebt uns nicht für unsere Leistungen, nicht für unser Aussehen oder unser Wissen. Sie liebt uns einfach so.

Die Augen der Menschen, die ergriffen sind, die berührt sind und etwas erkennen, die für etwas leben, das sie mit Liebe erfüllt, ihre Augen sind die Augen der Mutter. Der Mutter, die uns unabhängig vom Geschlecht innewohnt, uns schützt und nährt. Die uns zuhört, wenn es sonst keiner tut, die uns daran erinnert was wirklich zählt und uns sanft auf unsere Beine stellt, wenn wir den Boden verlieren.

Nur dann, wenn beide Teile, das Männliche und das Weibliche, im Einklang miteinander sein können, wird eine Stabilität entstehen, die den Stürmen unserer Zeit gewachsen ist. Nur dann wird es Frieden geben. Nicht ist so sicher wie das.

Dafür erheben wir unsere Stimmen.
Stimm mit ein.“

Alle Infos hier

Marsch des Friedens in Berlin am 16. Juni.
Auftakt der Just for Women (www.justforwomen.berlin) Celebration Week gibt Yael Deckelbaum am 15. Juni auch ein Konzert in Berlin, zu dem auch Männer ausdrücklich eingeladen sind.

 

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2 Kommentare zu “Märsche für den Frieden in Berlin und München
  1. Imke sagt:

    Und die Frauen,die keine Mütter sind, dürfen nicht teilnehmen? Der Name des Marsches ist unglücklich gewählt, weil ausschließend.

    • Mutter sein bezieht sich nicht nur auf das leibliche Muttersein – das ist viel mehr. Alle MacherInnen dieser Märsche laden immer wieder ausdrücklich alle Menschen ein, die sich dazu berufen fühlen.

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