Die Geschichte von einem Weg um die Welt


Uns zieht es hinaus.
Mit Rucksack, Zelt und nur dem, was wir wirklich brauchen.
Und das alles über Land.
Nie den Kontakt zur Erde verlieren.
Immer Strecke spüren.
Über die Meere mit dem Schiff,
denn jeden Meter wollen wir mit all unseren Sinnen wahrnehmen,
mit Zeit reisen.

Wir lernen Grenzen kennen.
Wollen lernen was Verzicht heißt und was Genuss bedeutet.
Es ist der Versuch nicht mehr als 5 Euro am Tag auszugeben.
2 oder 3 Jahre.
Vielleicht mehr, vielleicht weniger.
Wir sind keine Helden, sind nichts Besonderes,
wir hören lediglich auf das Gefühl in unserem Bauch.
Dabei sind Spontanität und Neugierde unsere engsten Begleiter.

Wir verlassen unser Zuhause, um zu lernen was für andere Heimat bedeutet.
Und es wird einen Film geben.
Irgendwann.

Denn dann sind wir so weit in den Osten gereist,
dass wir über den Westen wieder zurück gekehrt sind.

Das schrieben Gwen und Patrick als Prolog für ihre Weltreise, die sie zu zweit begannen und zu dritt beendeten.

WEIT jetzt im Kino
Der Film WEIT läuft seit dem 8 Juni läuft in über 50 Kinos in Deutschland (Tourplan) Unfassbare 27.000 ZuschauerInnen hat die Reisedoku schon in den letzten Wochen in den Friedrichsbau Freiburg gelockt!

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Hintergrund:
Im Frühling 2013 packen Patrick und Gwen ihre Rucksäcke, um sich auf einen langen Weg um die Welt zu machen: Von ihrer Heimatstadt Freiburg soll es so weit in den Osten gehen, bis sie irgendwann aus dem Westen wieder nach Hause kehren. Und das alles über Land und Wasser. Fliegen wollen die beiden nie. Per Anhalter reisen sie los, über den Balkan bis nach Moskau. Weiter durch das touristisch kaum erschlossene Zentralasien, den Kaukasus, bis in den Iran. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei immer der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, die sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv erleben dürfen. Sie sind mitten drin im Alltag der Menschen. Jedes Auto bringt eine neue Geschichte, eine neue Begegnung, die man so nie hätte planen können.

An den Grenzen zu Pakistan steht das Paar vor der bisher schwierigsten Entscheidung ihrer Weltumrundung. Sollen sie den Landweg durch eines der gefährlichsten Länder der Welt
wagen?

Doch ihr Vertrauen in das Gute überwiegt. Letztlich verbringen sie fünf Wochen in der islamischen Republik und erleben dabei, dass Pakistan mehr ist, als es die Berichterstattung in den Nachrichten annehmen lässt.

Auf Pakistan folgen Indien, Nepal, das Karakorum-Gebirge, China und die Mongolei. Die Nächte verbringen Patrick und Gwen meist in ihrem kleinen Zelt. Irgendwo hinter einem Hügel, in einem Feld, in der Steppe. Genau dort, wo ihr Weg sie hinführt.

Film: WEIT unterwgs in den spanischen Pyrenäen

Im sibirischen Irkutsk dann die große Überraschung: Schwanger. Alte Pläne werden verworfen und neue geschmiedet, die Passage auf einem Frachtschiff gebucht und das Geburtsland des Kindes gewählt: Mexiko. Als sie nach fast zwei Jahren Abenteuer dort ankommen, ist klar, dass sich die Reise nun verändert. Sie kaufen einen alten VW-Bus und bauen ihn zu einem kleinen Zuhause um. Nach der Geburt von Sohn Bruno im Frühjahr 2015 verlangsamt die junge Familie ihren Reiserhythmus. Ein Jahr lang erkunden sie zu dritt Mittelamerika, besuchen und arbeiten in Projekten, die sie inspirieren, um dann vor der letzten großen Hürde auf dem Weg um die Welt zu stehen: Die Überquerung des Atlantiks.

Als Gwen und Patrick nach mehr als drei Jahren mit Kind im Hafen von Barcelona ankommen, beschließen sie, die letzten 1200 Kilometer zu Fuß zurück zu legen. Dreieinhalb Monate laufen sie durch Spanien, Frankreich, die Schweiz und schließlich durch Deutschland um sich der alten Heimat langsam, Schritt für Schritt, zu nähern. Die Reise, mit viel Zeit, noch einmal Revue passieren zu lassen.

Nach 3 Jahren und 110 Tagen sind sie nach ca 96.707 Kilometern wieder zurückgekehrt!

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6 Kommentare zu “Die Geschichte von einem Weg um die Welt
  1. Avatar Andrea Schneider sagt:

    Vielen Dank, dass dieser wundervolle Beitrag hier veröffentlicht wird!

  2. Avatar Emily sagt:

    Ein unglaublich berührender Film, den man gesehen haben sollte! Sehr empfehlenswert!!!

  3. Avatar Theresia sagt:

    Am 19. Mai lief der Film im Cinema Arthouse in Osnabrück. Danach wurden Fragen vom Publikum von Patrick eingehend beantwortet. Ich war so berührt und begeistert und sandte einen Filmtipp an „newslicht“. Lieben Dank für die Veröffentlichung.
    Wiederholung der Sondervorstellung am 2.7. um 11.30 Uhr und Montag 10.7. um 19.00 Uhr.

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