Unsere große kleine Farm


Weil ihr geliebter Hund Todd zu viel bellt, verlieren Molly und John Chester ihr Apartment. Das Paar verlässt daraufhin die Großstadt und stürzt sich Hals über Kopf in die Verwirklichung eines langgehegten großen Traums: die Gründung einer eigenen Farm.

Auf über 80 Hektar in den kalifornischen Hügeln will das Paar mehr Harmonie in sein Leben bringen – und in das Land, das es ernährt. Was folgt, sind acht Jahre Arbeit, die den Idealisten alles an Einsatz abverlangen, aber auch 10.000 Obstbäume sowie alle erdenklichen Haus- und Wildtiere auf einem einst erschöpften, dürren Land hervorbringen.

Unter ihnen ein erstaunliches Schwein namens Emma und deren bester Freund, der Hahn „Greasy“. Zwischen fragilen Wasserleitungen, gierigen Schnecken, zu allem entschlossenen Kojoten und einem neuen alten Ökosystem, erkennen die Chesters, dass in der großen Vernetzung des Lebens alle ihren Beitrag leisten können – im Vertrauen auf die Weisheit der Natur und das Leben selbst.

Foto: Unsere kleine Farm

Ein wahres Märchen!

Zwei Träumer aus der großen Stadt, die sich dazu entscheiden einfach loszulegen: Ohne politische Agenda und ohne Dogmatismus zeigt UNSERE GROSSE KLEINE FARM eine unerschrockene Odyssee, bei der es nicht nur um ökologische Landwirtschaft, sondern vielmehr darum geht, wie die beiden sich mit ihren eigenen Händen ein kleines Paradies, eine Familie und eine neue Heimat erschaffen. Eine Mutmachgeschichte für hoffentlich viele – denn wir brauchen viele kleine Farmen!

Optimistischer Pragmatismus, emotionale Erfolgsmomente und dramatische Rückschläge machen den Film zu einem Dokument bedingungsloser Hingabe – und der größtmöglichen Liebe zu allem, was lebt. In einer Hommage an die unendliche Vielfalt und Eigendynamik der Natur fängt der mit drei Emmys ausgezeichnete Filmemacher John Chester einzigartige Momente von berückender Schönheit aus der ihn umgebenden Tier- und Pflanzenwelt ein.

Ab 11.7.2019 im Kino

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Ein Kommentar zu “Unsere große kleine Farm
  1. Miriam sagt:

    Sehenswertes Interview und eine reiche Ergänzung zum Film: The Biggest Little Farm: John & Molly Chester | Rich Roll Podcast https://www.youtube.com/watch?v=dRBoXE3pw80
    Durch Claudia Skatovs Hinweis in ihrem Artikel https://www.newslichter.de/2021/11/eine-frage/ bin ich heute hier gelandet. Und habe mir gerade den Film bestellt, um ihn am Wochende mit Freund*Innen auf der großen Leinwand zu sehen. Fünf Jahre meines Lebens habe ich mit anderen dafür gearbeitet, gentechnisch konkstruierte „Kartoffeln“ der Big Pharma zu stoppen und vom Acker zu holen – erfolgreich.
    Und ich sehe: der Wunder sind viele. Dieser Film ist eines. Herzöffnend, inspierend, wegweisend. Große Freude. Danke!

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