Friendship Bench: Freundschaftbänke statt Psychotherapie

Friendship Bench: Freundschaftbänke statt Psychotherapie

Foto: Friendshipbench Zimbabwe facebook

Das Projekt Friendship Bench (Freundschaftsbänke) begann vor rund 20 Jahren als Forschungsprojekt in den Gemeinden Simbabwes. Es bedient sich der Elemente der westlichen Therapie, jedoch unter Einbeziehung traditioneller Methoden. Vor allem jener des Erzählens. Kuvhura pfunga, die Gedanken öffnen, so ist die erste Sitzung überschrieben.

Gemeinschafts-Großmütter

Freundschaftsbänke sind ein sicherer Ort für Menschen, die mit Angst und Depressionen zu kämpfen haben, um Hilfe zu finden. Zitat von der Webseite: Wir sind nicht konventionell; unsere Therapieräume befinden sich im Freien unter Bäumen und unsere Therapeuten sind ältere simbabwische Frauen. Diese Frauen sind Laiengesundheitsfachkräfte in der Stadt, die als „Gemeinschafts-Großmütter“ bekannt geworden sind.

„Wir haben viel geredet, „Tue dies, tue das“. Aber jetzt bitten wir sie, sich zu öffnen, ihren Geist und ihr Herz zu öffnen“, Sheba Khumalo, Laienhelferin.

Solche Bänke sollte es auch bei uns geben, oder?!

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THE FRIENDSHIP BENCH – Zimbabwe

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3 Kommentare zu “Friendship Bench: Freundschaftbänke statt Psychotherapie
  1. Avatar Anne sagt:

    Könnte man das übertragen auf unser Leben hier? Oder gäbe es sofort behördliche Einwände? Die Idee ist einfach gut. Was bräuchte es außer einer Bank?

    • Das ist ein gute Frage, auf öffentlichen Grund wäre es bestimmt problematisch, aber z.B vor Kirchen möglich. Wahrscheinlich müsste man in seinem Ort, Dorf, Stadtteil anfangen und mit den Menschen evtl mit Kommunalpolitikern sprechen…

  2. Avatar Katarina sagt:

    Wieder ein Beweis das Natur und Nähe heilen

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