Innere Impressionen am Wörthersee

Foto: Karin Hauffe

Langsam gehe ich die Stufen empor,
hin zu diesen Räumen der Klarheit.
Von dort aus ist der perlmuttfarbene Kern zu erkennen.
Es braucht Mut, dorthin zu gehen.
Hier begegne ich der Wahrheit. Ich erkenne mich, erkenne was in mir ist.
Reinen Herzens möchte ich sein. Bin ich das?
Vielleicht auf dem Weg dahin.
Der Spiegel wird es mir zeigen.
Danke für die Schönheit und den Reichtum dieses Tages.
Danke für die Erkenntnisse.
Danke, dass ich fühlen kann, wie schwer es ist, einsam zu sein.
Wer einsam ist, der hat verlassen, sagt MAM später.

Danke, dass ich genießen kann, allein durch Klagenfurt zu streifen und mit dem Fahrrad am See entlang zu fahren.
Es ist beides.
Danke!

Und ich weiß, ich bin alles.
Ich bin die niedergedrückte Frau,
Ich bin die Dicke und der Dünne.
Ich bin der Himmel und ich bin der See.
So wie es Hape Kerkeling ähnlich sagte.
Ich bin Du und Du bist ich.
Danke für das Wunder
Zu sein.

Von Karin Hauffe
Im Oktober 2019

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Ein Kommentar zu “Innere Impressionen am Wörthersee
  1. Avatar Dagmar sagt:

    Danke!
    Für diese wunderbaren Zeilen!

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