Hilma af Klint: Jenseits des Sichtbaren

Durch eine arte-Dokumentation wurde ich letztes Jahr auf Hilma af Klint aufmerksam. Jetzt kommt der Film über diese visonäre Persönlichkeit und Künstlerin ins Kino.

Schon 1906 malt Hilma af Klint ihr erstes abstraktes Bild, lange vor Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch. Insgesamt erschafft sie über 1500 abstrakte Gemälde, die der Nachwelt Jahrzehnte verborgen bleiben. Wie kann es sein, dass eine Frau Anfang des 20. Jahrhunderts die abstrakte Malerei begründet und niemand davon Notiz nimmt?

Die cineastische Annäherung an eine Pionierin, deren sinnliches Werk nicht nur künstlerisch fasziniert, zeigt eine lebenslange Sinnsuche, die das Leben jenseits des Sichtbaren erfassen will. Die außergewöhnliche Gedankenwelt der Hilma af Klint reicht dabei von Biologie und Astronomie über Theosophie bis hin zur Relativitätstheorie und umspannt einen faszinierenden Kosmos aus einzigartigen Bildern und Notizen.

Heute begeistert die Künstlerin Millionen mit ihrem schrankenlosen Denken, welches in einem überwältigenden Oeuvre gipfelt und die Geschichtsschreibung der Kunst auf den Kopf stellt. Die Kunstwelt macht eine sensationelle Entdeckung – 100 Jahre später, aber nicht zu spät.

Kinopermieren und Termine ab dem 28.2.2020 hier.

Ich werde bei der Filmpremiere in Hamburg dabei mit der Regisseurin dabei sein und berichten!

Visionäre Künstlerin: Hilma af Klint

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