Entspanne Dein Gehirn!

Foto: psychogenetik.com Sara Maria Hardenberg

Warum es so wichtig ist, den Verstand loszulassen von Sara Maria Hardenberg. Die meisten Menschen denken immer irgendwas. Unser Denken wird bestimmt von unserem Wissen, von unseren Erfahrungen aber auch von unseren Interpretationen und Einordnungen. Und unser Verstand ist sehr gut darin, uns ganz viel vorzumachen oder weiszumachen, während wir durchs Leben gehen.

Im Grunde ist er sogar der „Aufrecht-Erhalter“ für starre oder enge Vorstellungen, für Vermutungen und Projektionen, für das Hineinsteigern in Ängste, negative Gefühle und Gedankenspiralen. In unserem Verstand sind unsere Ansichten über das Leben und Alles, was darin vorkommt, sowie auch unsere Erwartungen programmiert und integriert. Wenn wir nicht bewusst darauf Acht geben, kann sich der Verstand leicht verselbstständigen und uns immer weiter in gedankliche Sackgassen treiben. Zumal wir in unserem beruflichen und lebenspraktischen Alltag natürlich angehalten sind, größtenteils mit unserem Verstand zu agieren und durch den Tag zu gehen.

Fügungen Raum geben

Wer ein offener und spiritueller Mensch ist, wer sich vom Leben überraschen lassen möchte und den Fügungen des Lebens Raum geben möchte (gerade auch außerhalb der eigenen Vorstellung) der tut gut daran, seinen Verstand regelmäßig runterzufahren und sich eine „Verstandes-Pause“ zu gönnen. Denn Alles, was wir denken, alles was wir wissen, alles was wir vermuten und interpretieren, ist eine Definition. Und damit gleichzeitig auch eine Begrenzung, die in unserem Verstand stattfindet und wenig oder sogar keinerlei Raum mehr lässt, damit das, was vielleicht außerhalb unseres begrenzenden Verstandes noch möglich ist, positiv auf uns einwirken und zukommen könnte.

Der Verstand kann auch ersticken

Der Verstand verringert sozusagen unseren Gestaltungs- und Kreativitätsraum, indem er sich festlegt, Recht haben will, kategorisiert, bewertet und entwertet. Es ist also wichtig, seinem Verstand ein gesundes Maß an Platz einzuräumen, ohne dass er überhandnimmt und unsere Welt damit kleiner, enger und unflexibler macht, als sie sein müsste und sein könnte. Denn allzu viel Logik, Kontrolle und „Scharfsinn“ kann unseren freien kreativen Fluss, Dynamiken und Entwicklungen, Ideen und Impulse schlechtesten Falles im Keim ersticken.

Das Gehirn wird überlastet

Selbst wenn wir es nicht bemerken, sind unser Verstand und unser Gehirn häufig überbelastet. Ursachen dafür sind zum Beispiel ein stressiger oder ein sehr voller, getakteter Alltag, die hohe Beanspruchung durch das mittlerweile allgegenwärtige Multitasking. Ebenso die vielen Dinge, an die wir täglich denken müssen und auf dem Schirm haben müssen und die hohe Konzentrationsleistung, die beruflich wie privat abverlangt wird.

Es gibt viele Faktoren und Aspekte, die unser Gehirn und unseren Verstand anspannen. Die Folge ist, dass wir keine Weite mehr empfinden, uns eingeengt, unter Zwang und unter Druck fühlen, man könnte auch sagen unter „Dauerstrom“. Manchen Menschen haben sogar das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen und unter Umständen sogar die Verbindung zu ihrem Herzen zu verlieren.
Häufig begegne ich Menschen, die sich selbst als Herzmenschen fühlen, die aber dennoch darunter leiden, dass sie aus Gewohnheit oder den äußeren Erwartungen und Ansprüchen dauerhaft „im Kopf hängen“. Sie haben Schwierigkeiten, den Verstand loszulassen, die Kontrolle loszulassen und einfach abzuschalten, runterzufahren.

Der Verstand will kontrollieren

Denn der Verstand ist auch der Teil in uns, der die Kontrolle hat, bzw. glaubt, die Kontrolle zu haben. Auf jeden Fall ist er derjenige, der die Kontrolle über eine Sache, eine Situation oder ein Problem am meisten steuern will, denn er lässt generell nicht gerne los und er lässt auch nicht gerne einfach nur geschehen.

Wenn man loslässt und geschehen lässt, darf man sich einlassen auf das Vertrauen in die Schöpfung und dass das Leben es gut mit einem meint. Das bedeutet nicht, dass man alles stehen und liegen lässt oder versäumt, den Dingen, die getan werden müssen, oder der Dynamik, die eine Situation verlangt, die entsprechende Aufmerksamkeit zu geben. Es bedeutet vielmehr, mit dem Loslassen der Kontrolle auch heraus zu kommen aus dem „wie etwas zu sein hat“ oder wie man etwas erwartet. Wann beispielsweise ein Mensch dieses oder jenes tut oder was man selber glaubt, auf genau diese Art tun zu müssen.

Um Muskelverspannungen kümmern wir uns schließlich auch

Wenn wir beispielsweise Verspannungen in den Muskeln im Rücken oder im Nacken haben, kümmern wir uns darum und versuchen, diese Muskelverspannungen zu lindern und zu behandeln, damit sie gehen.

Das Gehirn ist ein so selbstverständlich trainiertes Organ, der Verstand so ein „Selbstläufer“, dass wir oft gar nicht mehr Herr darüber sind, unsere Gedanken zu prüfen oder unsere Gedanken zu steuern. Obwohl wir wissen, dass es uns besser gehen würde, wenn wir stattdessen unserem Gewahrsein folgen und im Bewusstsein stehen und die Dinge damit souverän, liebevoll und offen behandeln können.

Raus aus dem „wollen, sollen, müssen“

Was also tun, um aus dem „Gehirnstress“ herauszukommen? Mein Tipp: Entspannt einmal am Tag Euer Gehirn. Ich habe als Hilfestellung hierzu eine Meditation entwickelt, die das Gehirn, Deinen Verstand, die Aufgebrachtheit oder das Hineinsteigern in eine Situation, sehr gut herunterfahren kann und Dich aus der Enge des Verstandes, aus den Verspannungen des Gehirns heraus holt.
Denn es geht wie gesagt vor allem um Loslassen und sich einlassen auf das, was sonst noch ist. Nämlich unser Bewusstsein, unsere Einzigartigkeit, unser Sein, unsere kreative Kraft, die aus einem schöpferischen Raum kommt und uns zur Verfügung steht, außerhalb von „wollen, sollen oder müssen“.

Erlaubnis kann sich breit machen

Aber dafür braucht es ein ruhiges, entspanntes Gehirn, dafür braucht es einen heruntergefahrenen Verstand. Dafür braucht es die Erlaubnis, die Kontrolle abzugeben und dafür braucht es die Erlaubnis, sich Zeit zu nehmen, um mit Hilfe der Meditation eine wunderbare Erfahrung der Entspannung zu machen. Und im Anschluss daran zu erleben und neue Erfahrungen zu machen, welche Auswirkungen das entspannte Gehirn auf unser Leben hat. Unser Gehirn ist im entspannten Zustand viel effizienter und durchlässiger, viel flexibler und geschickter und viel belastbarer.
Meditation „Entspanne Dein Gehirn“

Mit der Meditation „Entspanne Dein Gehirn“, kommst Du da hin, wo Du als energetischer Mensch, als Mensch mit Frequenzen und Resonanzen, hin möchtest: Raus aus dem Stress. Rein in die Souveränität, rein in die Gelassenheit und rein in die Offenheit der Fügungen für bessere Stunden, Tage oder Phasen Deines Lebens.

Ablauf und Phasen der Meditation

Als Vorbereitung solltest Du für eine stille, ruhige, ungestörte Atmosphäre sorgen. Dein Platz sollte Dir angenehm und warm genug, gemütlich und bequem sein.
Du schließt nun Deine Augen und folgst den Worten, die Dich durch die Meditation geleiten.

Zunächst konzentrierst Du Dich nun auf Deinen Atem, indem Du bewusst ein und ausatmest. Atmen bedeutet, etwas durch sich hindurch zu lassen, sich einzulassen, loszulassen, freizulassen.
Nun triffst Du zunächst innerlich bewusst die Wahl der Ruhe für Dein Leben, für Deinen Körper, für Deinen Geist und in Deinen Gedanken, um die Entspannung einzuladen.

Im nächsten Schritt werden ganz mühelos alle Barrieren runtergefahren, die Entspannung in Deinem Leben und Deinem Kopf verhindern. Zum Beispiel die Barrieren Verstand, Kontrolle, Bewertungen, Druck, Stress, Belastungen, etc.

Es folgt die Bejahung und das Erlauben eines ruhigen, entspannten Zustandes, das Zulassen und Eintauchen in die tiefe Ruhe und Entspannung. Ohne Anstrengung kannst Du nun wohltuende und ausgleichende Qualitäten einatmen, indem Du einfach den Worten mit Deiner Aufmerksamkeit folgst.  Am Ende steht das langsame Lösen von der Meditation und der Abschluss.

Der Energie und den Impulsen folgen

Ein weiterer positiver Effekt der Meditation ist zudem, dass man offener für Impulse ist, die einen weiterbringen und beitragend für einen selbst und für Andere in allen Lebensbereichen sind. Wer hier der Energie zu folgen beginnt, kann sich überraschen lassen…

Ich würde mich freuen, wenn Du Deinem Gehirn diese Entspannung gönnst, die gleichzeitig Deinem Herzen und Deinem Sein mehr Raum und ungeahnte Möglichkeiten schenkt.

Hier findest Du zur Meditation „Entspanne Dein Gehirn“:
https://psychogenetik.com/entspannen-dein-gehirn.html

Herzlichst
Sara Maria Hardenberg

www.psychogenetik.com

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2 Kommentare zu “Entspanne Dein Gehirn!
  1. hannerose sagt:

    hab’s praktiziert – hat geklappt.
    ich werd sie an freundinnen weitergeben.
    vielen dank.

  2. K.J. sagt:

    Was war das heute für ein intensives Erlebnis.Sehr dankbar dafür…konnte wirklich mehr hier ankommen auch im Körper… Probiert es aus,gerade in der momentanen Zeit…

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