Berührender Abschied vom Vater: Unspoken

Der Vater von Tanz-Choreograf Paul Lightfoot verstarb während des Lockdowns. Weil er sich nicht im Krankenhaus verabschieden durfte, begann er aus der Ferne eine Choreographie zu entwickeln, um seine Trauer und Gefühle zu verarbeiten.

Während eines sechswöchigen Zeitraums choreographierte Lightfoot völlig abgelegen von seinem Wohnort in den Niederlanden zusammen mit dem in Dänemark lebenden Tänzer Sebastian Haynes, wobei der Filmemacher Armstrong jedes Gespräch und jede Probe aufzeichnete. Der Komponist Alexander McKenzie schloss sich an, um die Originalmusik für den Film zu komponieren, und letztendlich gefilmt wurde in Kopenhagens ikonischer Kirche Grundtvig’s Kirken.

Das Ergebnis ist eine kraftvolle, bewegende Hommage an Lightfoots Vater und für viele andere Menschen, die in dieser Zeit von Covid betroffen waren und sind. Sehr berührend und heilend zu schauen. Zeitlos schön.

Danke.

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6 Kommentare zu “Berührender Abschied vom Vater: Unspoken
  1. Das berührt mich sehr!

    Ich wünsche euch allen eine gute Zeit und viel Segen.

    Herzensgrüße
    Imke

  2. Diese Geschichte berührt mich sehr, weil es so sehr meine eigene Geschichte berührt. Die Geschichte der kleinen Johanna, die sich nicht von ihrer Mama verabschieden konnte/durfte. Meine Mutter lag damals im Krankenhaus und wir Kinder durften nicht zu ihr… weil Kinder auf der Station damals nicht erlaubt waren. Dieses traurige Bild, wie ich mit meinen drei älteren Geschwistern vor der Stationstür auf einer Bank sitze, hat sich tief in meiner Seele eingebrannt. Es ist grausam, von einem geliebten Menschen nicht Abschied nehmen zu können.
    Und wie heilsam, dennoch einen Weg und eine Form zu finden. Ich habe für diesen Weg viele Jahre gebraucht… und die Wunde in der Seele und im Herzen bleibt und erinnert mich, an diese tiefe Liebe! ❤️🕯️❤️

  3. Was für ein ausdrucksstarker Tänzer, wundervoller empathischer Choreograph und berührende Musik! Ja, es gibt viele Wege der Heilung und Formen seine Liebe auszudrücken. Dieser Tanz berührte meine Seele. DANKE dafür.

  4. Ich erinnere mich an den Tod meiner Mami – sie war 48, ich 20. Ich wurde einige Tage vor ihrem Tod weggeschickt, durfte nicht bei ihr sein, nicht einmal sie sehen, als sie gestorben war. Das war unglaublich schwer.. Es ist sehr wichtig, daß wir uns in diesem essentiellen Moment begleiten dürfen.

  5. Avatar Felix Pan sagt:

    Ich wäre zum Heim gegangen und hätte mich so lange vor der Tür gesetzt bis sie mich hereingelassen hätten. Ich nehme “Corona” nicht hin! Ich l(i)ebe weiter! Und ich respektiere seine Entscheidung. Guck es mir aber nicht an, weil es für mich nicht passt. Ich gebe nie auf!

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