Gelebte Utopie: Laurel Canyon

Foto: Epix

Flower Power und sexuelle Revolution: „Laurel Canyon – A Place in Time“ nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Zeitreise in die wilden 60er und 70er Jahre. In einem ruhigen Wohnviertel in Los Angeles, abseits vom Trubel der Welt – so glaubte man zumindest –, erlebte das musikalische Schaffen in den USA einen seiner Höhepunkte.

Die Dokumentation erzählt von einem mythenbehafteten Ort in einer Zeit voller künstlerischer Inspiration und freier Liebe, aber auch des politischen Kampfes, der Rebellion und der Ermordung von John F. Kennedy und Martin Luther King. Laurel Canyon avancierte zur Hochburg der amerikanischen Rock- und Popbewegung, aber auch der Subkultur: Hier lebten musikalische Größen wie Crosby, Stills & Nash, Joni Mitchell, The Mamas and the Papas, Frank Zappa und The Doors. Aber auch der Sektenführer Charles Manson, der im August 1969 die schwangere Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau von Roman Polanski, und vier weitere Menschen brutal ermorden ließ.

Zu Wort kommen unter anderem Linda Ronstadt, Joni Mitchell, Neil Young, J. D. Souther, David Crosby, Peter Asher, Michelle Phillips und der Fotograf Henry Diltz, der die damalige Zeit in seinen Bildern dokumentierte.

Quelle: arte.tv

„Für jemanden, der an Gott glaubt, war es, als hätte dieser gesagt: ‚Okay Kids, ich zeige euch, wie das Paradies aussieht, und ihr müsst nur darin leben, spielen, lieben. Wir griffen mit beiden Händen zu, und es war wundervoll“, erzählt der Radiomoderator Jim Ladd.

In der arte Mediathek bis 7.11.2020

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