Eine Handvoll Sternenstaub

Wir sind Sternenstaub: Das sagen nicht nur die Dichter, sondern auch die Wissenschaftler. Die Grundstoffe unseres Körpers stammen aus dem Inneren der Sterne. Über Jahrmillionen haben die kosmischen Kräfte eine Entwicklung vorangetrieben, die zu unserer Existenz hier und heute geführt hat. Warum sie das getan haben, wissen wir nicht.

Wir können nur staunen, dass es so gekommen ist. Unser Dasein erweist sich als eigentlicher Glücksfall. Als Geschenk. Und als Geheimnis, das nie ganz zu ergründen ist. Einige Wissenschaftler vermuten: Die verborgene Urkraft dieser Welt ist die Liebe.

Lorenz Marti hat mit dem Buch „Eine Handvoll Sternstaub“ ein kluges und kostbares Buch hinterlassen. Jedes Kapitel ein kleines Juwel, das den Geist und das Herz weitet. Das Lesen in diesem Buch rückt so viele Diskussionen auf „niederen“ Ebenen in die Ordnung des Kosmos zurecht. Macht bescheiden und demütig, aber auch erhaben und freudvoll. Danke dafür!

Leseprobe hier und Hörprobe hier

Lorenz Marti

Lorenz Marti war Buchautor und Publizist und verließ den Planet Erde im Jahr 2020 am Ende eines schönen Tages völlig überraschend im Alter von 68 Jahren (so seine Familie in der Todesanzeige). Mehr als 35 Jahre arbeitete er als Religions-Redakteur bei Schweizer Radio DRS2. Sein besonderes Interesse als Schriftsteller galt der Verbindung von Alltag und Spiritualität, von philosophischen Einsichten und konkreter Lebensweisheit. Er überwand die Grenzziehung von Naturwissenschaft und Religion und machte in zahlreichen erfolgreichen Büchern Sinnfragen zum Thema. Als Autor spiritueller und populärphilosophischer Werke überstieg der Sohn des Lyrikers und Pfarrers Kurt Marti auch konfessionelle Grenzen. Seine Gabe, Schweres leicht auszudrücken, sein Humor und die existenzielle Erfahrungstiefe seiner Texte prägen diese einzigartige spirituelle Stimme. Marti lebte und arbeitete in Bern. Weitere Informationen in einem Nachruf und unter www.lorenzmarti.ch

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2 Kommentare zu “Eine Handvoll Sternenstaub
  1. Miriam sagt:

    Liebe Bettina, dank dir für diesen Hör- bzw. Lesetipp. Schon seit Tage ist die Autorenwebsite von Lorenz Marti offline, nicht greifbar. Weißt du durch dein Schreiben evtl. etwas darüber? Wie auch immer der Zusammenhang sein mag, wünsche ich mir sehr, dass seine Familie die Seite für uns wieder öffnet, sodass wir dort erneut auf Entdeckungsreise gehen können. Das wär schön!
    Sommer-Sonntags-Grüße und lieben Dank!

    • Als ich den Artikel erstellt habe war sie noch online, wahrscheinlich ist die Familie noch am überlegen, ob und wie die Webseite nach seinem plötzlichen Tod im Mai 2020 noch weiter zu führen ist…

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