RELAX und lass Dich von der Erde an die Hand nehmen

Foto: Gail Korte

Von Claudia Shkatov. Worum geht es, wenn wir irgendetwas tun und uns anstrengen? Wollen wir das dritte Auto in der Garage, die Million auf dem Konto, die Geliebte im Bett, den Joint, das Haus, den Job, den Hund, das Kind, die Brüste, die Urkunde, die gute Versicherung, die Reise auf die Insel, die Tafel Schokolade?

Oder wollen wir das gute Gefühl, das all das uns beschert? Für diesen Moment.
Und was, wenn er vorbei ist?

Was haben ein Vollrausch, ein Orgasmus und eine Tüte Chips gemeinsam? Vielleicht, dass sie uns entspannen.

Entspannung macht uns friedlich

Und was macht Entspannung mit uns? Sie lässt uns einschlafen. Sie macht uns wach. Sie macht uns klar, gesund, kraftvoll. Sie macht uns friedlich. Sie macht es erst möglich, dass wir die feine Stimme unserer Intuition wieder hören können, die alle Lösungen, alle guten Wege und alle Antworten kennt.

Daher hat auch alles, was wir jemals tun, nur ein Ziel: Wir wollen uns entspannen. Stimmt das für Dich? Was ist Dir in diesem Zusammenhang bewusst? Geht es vielleicht selbst beim ultimativen Nervenkitzel wie Bungeejumping nur um das gute Gefühl, das Hoch, das sich einstellt, wenn schließlich der gesamte Körper alle Anspannung fahren lässt und sich hingibt? Ein einziger riesiger Körper-Geist-Orgasmus?

So oft geben wir uns Dinge von außen, damit wir am Ende entspannen und tief ausatmen können vor Erleichterung, Freude, Zufriedenheit, Ergriffenheit, Berührung, Dankbarkeit, Lust, Stolz und Glück. Und wenn diese Form der Entspannung einmal funktioniert hat, dann wird sie es wieder tun, oder? Wir brauchen einfach nur mehr davon. Wir erhöhen die Dosis. Wir strengen uns mehr an. Wir kämpfen mehr. Wir leisten mehr. Damit wir mehr Dinge, Menschen und Situationen haben können. Die uns dann wieder dieses gute Gefühl geben.

Wofür brauchen wir überhaupt Anspannung?

Kann irgendetwas per se schlecht sein an Alkohol, Autos, Geld, Chips, Geliebten, Joints, Orgasmen, Villen, Reisen, High Tech, Extremsport, oder Süßigkeiten? Eher nicht. Im Gegenteil. Es sind alles Dinge und Möglichkeiten, die wir erschaffen, weil sie uns gefallen. Sie in unserem Leben zu erschaffen, schenkt uns Gefühle, die unsere angespannten Körper und Geist wieder entspannen lassen und mit guten Gedanken und Gefühlen anfüllen. Vielleicht brauchen all diese Dinge auch einen Beipackzettel, der sagt: „Bitte nur aus Deiner inneren Mitte heraus kreieren. Erhöhter Konsum aus einer Haltung von Sorge, Langeweile, Mangel, Macht- und Wertlosigkeit macht süchtig und schadet Deiner Gesundheit.“

Und ich frage mich auch: Wofür brauchen wir überhaupt die Anspannung? Vielleicht, damit wir den Unterschied zur Entspannung spüren können.

Was wäre, wenn wir uns ohne Umwege gleich entspannen würden? Wenn wir all die besorgten, engen, zweifelnden, dumpfen und kreischenden Gedanken mal weglassen könnten. Kopf leer, Herz offen, Becken weich. Wer von Euch kennt das noch?

Einatmen. Ausatmen. Das können wir jederzeit. Und wenn wir es mal nicht mehr können, weil uns zB ein Virus den Atem nimmt, dann erinnern wir uns anschließend wieder was für ein herrliches Gefühl es ist, frei zu atmen.

Genuss und Lust ohne Beipackzettel

Ich lade Euch ein zu einer Woche des freien Atmens. Es kostet Dich gar nichts. Und wem es gerade leichtfällt, der möge es genießen. Denn Genuss ist es, den wir lieben und den wir wieder nebenwirkungsfrei erlernen dürfen. Also ganz ohne Bedingungen ans außen. Genuss all dessen, was schon da ist. Genuss und Wertschätzung all dessen und derer, die uns umgeben. Und Spiel mit all den Menschen und Möglichkeiten, die das Leben uns bietet. Dieses Spiel beginnt in unserer Phantasie. Wenn es dann real wird, ist es auch bereits schon wieder Vergangenheit. Und wir kreieren etwas Neues in uns, in unserem Geist. Es entsteht unser nächster Moment.

Meine Erfahrung ist, Phantasie, Kreativität, Genuss und Lust ohne Beipackzettel brauchen Entspannung und Raum, damit ich bei mir selbst ankommen kann. Sie brauchen den freien Geist und den weiten Blick, die dann entstehen, wenn ich bei mir bin. Und bei mir will ich sein. Denn der Stoff aus dem unsere Träume sind lässt sich weder anbinden noch in ängstliches Packpapier einwickeln. Und es wird uns auch niemals genügen, diese Träume nur auf irgendwelchen Leinwänden oder Bildschirmen zu sehen.

Entspannung ohne Nebenwirkungen, die keine ständige Erhöhung der Dosis braucht, entsteht, wenn wir feststellen, dass wir schon sicher sind. Wie wir das feststellen? Vielleicht nur, indem wir mal weglassen, was uns sonst (scheinbar) Sicherheit gibt und durch die Angst gehen. Oft sorgt das Leben für so ein Weglassen, da wir selbst all unsere Dinge nicht so leicht loslassen.

Freiwillig lernen

Möglich wäre auch, dass wir Sicherheit und Verbindung ganz freiwillig wieder von der Natur lernen. In Afrika ist gerade Frühling. Wer Lust und innere Kapazitäten hat zuzuhören und wahrzunehmen, wie all das, was uns so schwerfällt, mit Leichtigkeit geht, den nimmt die Erde an die Hand. Das Namaqualand im Grenzgebiet zwischen Südafrika und Namibia ist eine Halbwüste, die sich im Frühling im Zusammenspiel einer Reihe ganz bestimmter klimatischer Bedingungen in ein einziges Blütenmeer verwandelt. Wie durch Zauberhand entspringen dem trockenen Boden plötzlich über 2000 verschiedene Arten von Wildblumen. Einige davon sind sogar einzigartig auf der Welt. Man kann diesen Blumen täglich zusehen, wie sie ihre Köpfe zur Sonne hinwenden. Und sie öffnen ihre Blüten, sobald ein Sonnenstrahl sie erreicht. Für die Menschen im Namaqualand ist dieses Schauspiel ganz normal. Sie hängen einfach ihre Wäsche im Blumenmeer auf. Das Ganze dauert etwa drei Wochen. Dann ist es wieder vorbei. Bis zum nächsten Frühling.

Und niemand tut etwas dafür. Niemand sät, niemand pflanzt, niemand wässert oder düngt. Kann es so einfach sein? Vielleicht. Wir schlafen, wir erwachen. Wir atmen ein. Wir atmen aus. Die Sonne geht auf. Es regnet. Der Mond. Die Sterne. Der Wind. Die Berge. Der Fluss. Die Blätter. Wir wenden uns der Sonne zu. All das erscheint uns so normal. Und unwichtig. Dabei ist es gigantisch.

Ein Leben voller Wunder

Wofür muss ich wirklich sorgen? Dafür, dass morgen wieder die Sonne aufgeht? Oder dafür, dass ich entspanne und empfange, höre, sehe, fühle, begreife wer ich bin. Und Du. Und was da alles längst schon da ist und nur wartet. Auf Dich. Und mich.

Was will ich mit diesem Leben voller Wunder und Möglichkeiten anfangen? Worauf richte ich mich aus?

Gedanken erschaffen Realität. Was denkst Du gerade? Und wie fühlt sich Dein Körper, wenn Du es denkst?

Relax :-).

Vermutlich retten wir die Erde nicht. Doch vielleicht rettet sie uns. Wenn wir es ihr erlauben. Und, wenn wir nur noch einen einzigen Tag hätten auf diesem wundervollen Planeten, in diesem genialen Körper, mit all den Liebsten, die uns umgeben, wie würden wir ihn verbringen? Letztlich haben wir noch nicht einmal diesen einen Tag. Wir haben nur diesen Moment. Jetzt.

Und wem von Euch es gerade wirklich ernst ist mit diesem einzigen metaphorischen Tag und jedem einzelnen Moment dieses einen Tages, der ist eingeladen, im Februar 2022 mit mir und meinem Team nach Südafrika zu reisen, und sich ohne weitere Umwege im Mutterland der Menschheit von der Erde an die Hand nehmen zu lassen. Für mehr Infos klicke hier

Claudia Shkatov
TELLING A NEW STORY

www.claudiashkatov.com
Transformational Coaching for Life & Business

Sharing is Caring 🧡
Posted in Lichtübung Verwendete Schlagwörter:
2 Kommentare zu “RELAX und lass Dich von der Erde an die Hand nehmen
  1. Miriam sagt:

    Danke, liebe Claudia! Dein Beipackzettel ist mir eine ganz besondere Freude. Danke für Inspiration und den Frühling in Südafrika. Von dem ich nichts ahnte. Aber jetzt – dank dir.

  2. Georg Finger sagt:

    Namaste und Danke Schwester 🙂 <3 Dein Buch, wann erscheint es? Namaste <3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Dein Kommentar wird nach der Prüfung freigeschaltet. Bitte beachte, Einschätzungen und Meinungen in Ich-Form zu formulieren und die AutorInnen zu wertschätzen. Nicht identifizierbare Namen (Nicknames), Kommentare ohne erkennbaren Bezug auf den Inhalt des Artikels und Links zu nicht eindeutig verifizierbaren Seiten bzw. zur Eigenwerbung werden grundsätzlich nicht freigeschaltet.