Drachenkraft

Foto: Pixabay

Von Matías De Stefano. Der Drache ist das mythologische Wesen, das die Attribute vieler Tiere in sich vereint, was ihn zu einem Totem der Macht, einem Symbol der Integration und Aktivierung des Potenzials macht. Der Name Drache leitet sich vom griechischen Verb Derkomai (starren) ab, dessen qualifizierendes Adjektiv Derkon (der, der starrt) ist, das sich zu Drakon und von dort zu Dragon ableitet. Sein Bild stellt das Wesen dar, das das Innerste des Menschen betrachtet, das diejenigen erschreckt, die sich nicht in ihrer Mitte befinden, und das denen, die sich auf ihrer Achse befinden, alle Eigenschaften bietet.

Eines der Haupttiere, aus denen diese Kreatur besteht, ist eine Mischung aus Reptil und Löwe. Der Körper der Schlange ist mit dem Reptilienkopf eines Löwen mit Mähne und Löwenfüßen verziert. Der Drache kann also das Schlimmste oder das Beste in einem Menschen zeigen, seine Schatten oder sein inneres Licht.

In manchen Kulturen ist der Drache ein furchterregendes Tier, das man fürchten muss, während er für andere ein wohlwollendes Wesen ist. In beiden Fällen handelt es sich um zwei Seiten derselben mythologischen Medaille, die die Psychologie des Ichs als eine Reihe von tierischen Eigenschaften erklärt, die auf Bedürfnissen beruhen und zu Gaben werden können, wenn wir die innere Ordnung unseres Wesens in den Griff bekommen müssen.

In der mittelalterlichen Geschichte des Heiligen Georg (Saint George) heißt es, dass ein Kreuzritter aus Jerusalem in sein Königreich kam und der König ihn bat, ihm zu helfen, seine Tochter aus dem Rachen eines Drachen zu befreien, der die Dörfer zerstörte und nur aufhören würde, wenn das Mädchen in seine Gewalt käme. Der Ritter kämpft gegen den Drachen und rettet die Jungfrau, und indem er den Drachen tötet, verwandelt sich sein Blut in Rosen. Der König schenkt dem Ritter seine Tochter, die Jungfrau, und der Frieden kehrt zurück. Die Geschichte erzählt den inneren Kampf eines Individuums (Ritter) um die Befreiung seiner Seele (Jungfrau), die vom Verstand (König) den Mächten des Gefühlschaos (Drache) ausgeliefert wurde.

Matías de Stefano ist Indigokind (geboren 4.8.1984), in Argentinien aufgewachsen und erinnert sich an die Ursprünge des Universums und viele Inkarnationen. Seine Mission ist es u. a., die wichtigen Knotenpunkte der Erde mit Bewusstsein neu auszurichten. Mehr hier.

Licht und Schatten im Bewusstsein: Zwischen den Eklipsen

Sharing is Caring 🧡
Posted in Kolumne Verwendete Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Dein Kommentar wird nach der Prüfung freigeschaltet. Bitte beachte, Einschätzungen und Meinungen in Ich-Form zu formulieren und die AutorInnen zu wertschätzen. Nicht identifizierbare Namen (Nicknames), Kommentare ohne erkennbaren Bezug auf den Inhalt des Artikels und Links zu nicht eindeutig verifizierbaren Seiten bzw. zur Eigenwerbung werden grundsätzlich nicht freigeschaltet.