Alle Nationen, alle Religionen, ein Gebet zur Einheit, um die Erde zu schützen

Häuptling Arvol Looking Horse, 19. Hüter der heiligen Pfeife des Weißen Büffelkalbs, ruft Menschen auf der ganzen Welt dazu auf, sich am 21. Juni an heiligen Orten zu versammeln und gemeinsam für die Heilung und den Schutz von Großmutter Erde zu beten.

Hier ist seine Bitte:

Wir haben euch gewarnt, dass ihr eines Tages nicht mehr in der Lage sein werdet, das zu kontrollieren, was ihr erschaffen habt – dieser Tag ist gekommen. Jetzt müssen wir uns noch einmal zusammenschließen, um eine Energiewende auf Grandmother Erde zu bewirken. Sie kann die Auswirkungen all der selbstsüchtigen Entscheidungen, die getroffen werden, nicht mehr ertragen.

Wir sind in dieser Zeit auf der Erde an einem Punkt angelangt, an dem wir uns gemeinsam zur Wehr setzen müssen. Um uns zu vereinen – jede/r auf seinem/ihrem eigenen heiligen Lebensweg, den er/sie sich ausgesucht hat zu gehen, egal welche Religion oder welchen Glauben er/sie hat – geht in eure heiligen Räume und schließt euch uns an bei diesen besonderen Gebeten für die Erde am 21. Juni.

Es ist erwiesen, dass wir Wunder bewirken können, wenn wir uns spirituell vereinen.

Viele weiße Tiere haben jetzt überall auf der Welt ihre heilige Farbe gezeigt, und sie kommunizieren weiterhin, dass wir an einem Scheideweg stehen. Wir haben in den letzten zwei Jahren viele Angehörige durch eine schreckliche Krankheit verloren, und auch die Tiere und die Pflanzenwelt leiden weiter. Das Ungleichgewicht von Mini wic’oni (Wasser des Lebens), das die Trockenheit und die Brände bis hin zu schweren Überschwemmungen verursacht, ist allgegenwärtig, und ich habe das Gefühl, dass all die schlechten Entscheidungen, die getroffen werden, noch mehr Leid verursachen werden.

Ich bitte alle Zweibeiner auf der Welt demütig darum, ein Gebet zu schicken, um unsere kostbare Erde zu heilen und das Gleichgewicht von Mini wic’oni wiederherzustellen. Bereitet euch in euren Heimatländern darauf vor, euch zu vereinen – alle Nationen, alle Glaubensrichtungen, ein Gebet – zum Wohle von Grandmother Erde, unserer Lebensquelle und nicht einer Rohstoffreserve.

In einem Kreis des Lebens, in dem es kein Ende und keinen Anfang gibt.

Häuptling Arvol Looking Horse 19. Hüter der heiligen Weißen Büffelkalbpfeife

***
Einige Erklärungen zu den „weißen Tieren“:

Für die Indianer ist ein weißes Büffelkalb das heiligste Lebewesen, denn sie sehen es als Wiedergeburt einer weißen Frau, die ihnen einst begegnet ist und sagte, sie würde dann als weißes Kalb wiedergeboren werden, wenn die Erde aus dem Gleichgewicht geraten ist und harmonisiert werden müsste.
Die Legende: Vor langer Zeit herrschte eine große Hungersnot und der Häuptling der Lakota schickte Späher aus, um nach Nahrung zu suchen. Dort trafen sie auf eine weiße Frau mit einem Büffelkalb. Diese weiße Frau mit dem weißen Büffelkalb brachte dem Stamm die Chanupa (Pfeife) vom weißen Büffelkalb mit – das heiligste Objekt, das ein Indianer besitzen kann – und lehrte die Menschen sieben heilige Gebetsweisen. Sie sagte, dass sie als weißes Büffelkalb (White Buffalo Calf) wiederkommen würde, um Harmonie und Spiritualität in einer unruhigen Welt wiederherzustellen. Häuptling Looking Horse ist heute der 19. Träger der Chanupa, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde.

Das neugeborene Kalb ist ein Zeichen dafür, dass der heilige Kreislauf des Lebens beginnt. Wenn Looking Horse also von weißen Tieren spricht, dann sind es weiße Büffelkälber, die seit einigen Jahren immer wieder geboren wurden. Normalerweise ist das eine absolute Rarität.

Originalbeitrag auf englisch hier.

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3 Kommentare zu “Alle Nationen, alle Religionen, ein Gebet zur Einheit, um die Erde zu schützen
  1. Barbara sagt:

    Danke♥️
    habe es schon an viele Menschen weitergeleitet

  2. Sylvia sagt:

    Vielen herzlichen Dank – es berührt mich sehr

  3. Christa sagt:

    Wir waren zusammen im Garten wie zu allen 4 Jahreszeiten-Festen.
    Am Feuer im Feuerkorb danken wir seit Jahren der Mutter Erde und bitten um Heilung für alle Wesen.
    Das ist einfach und kann jede/r mit Freund/Innen machen. Es tut uns jedes Mal so gut. Wir feiern im Anschluss und stärken dabei unsere Gemeinschaft.
    So sind wir mit euch Allen verbunden.
    Danke für den Aufruf.

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