Achtsamkeit

Von Matthias Jackel. Was Achtsamkeit bedeutet, habe ich erst hier am Steigerhaus richtig verstanden. Weil Achtsamkeit hier für mich zur täglichen, praktischen Realität wurde. Hier waren und sind die Gelegenheiten zu Achtsamkeit so vielfältig.

  • Achtsamkeit beim Beeren pflücken
  • Achtsamkeit beim Löschen der Lichter in den Räumen
  • Achtsamkeit beim Einsatz besonders starker Stromverbraucher
  • Achtsamkeit beim Verbrauch von Wasser
  • Achtsamkeit beim Fällen eines Baumes
  • Achtsamkeit beim Holz hacken
  • Achtsamkeit bei der Pflege der Werkzeuge
  • Achtsamkeit beim Schließen der Türen und Fenster
  • Achtsamkeit im Kontakt mit anderen
  • Achtsamkeit beim Rasenmähen
  • Achtsamkeit im Umgang mit Kerzen und Feuer
  • Achtsamkeit in meinen Bewegungen
  • Achtsamkeit im Umgang mit den anderen Tieren
  • Achtsamkeit in der Pflege der Feuerstellen
  • Achtsamkeit in der Lautheit, die ich erzeuge
  • Achtsamkeit in der Begegnung mit Menschen
  • Achtsamkeit beim Wandern im Wald
  • Achtsamkeit für die Zeichen der Natur
  • Achtsamkeit bei der Wahl meiner Worte
  • Achtsamkeit beim Schichten der Holzscheite
  • Achtsamkeit bei den Autofahrten auf den Waldwegen
  • Achtsamkeit beim Radfahren auf steilen Pfaden
  • Achtsamkeit im Umgang mit mir selbst
  • Achtsamkeit beim Spülen
  • Achtsamkeit beim Liebemachen
  • Achtsamkeit beim Massieren
  • Achtsamkeit beim Schneiden der Zutaten zum Kochen
  • Achtsamkeit beim Abtrocknen
  • Achtsamkeit beim Begehen der steilen Treppen
  • Achtsamkeit beim Berühren mit meinen Händen
  • Achtsamkeit beim Barfußlaufen
  • Achtsamkeit beim Atmen
  • Achtsamkeit beim Betrachten

Es sind KEINE Naturgesetze die festschreiben, sich zu stechen, Batterien an einem stromautarken Ort leer zu fahren, ohne frisches Wasser zu sein, einen Baum in die falsche Richtung fallen zu lassen, einen Stumpf auf den Fuß zu bekommen, ein Feuer im Raum zu entfachen, verrostete Werkzeuge wegwerfen zu müssen, Türen nicht richtig zu schließen, so dass Kälte hereinkommt oder der Wind sie zuschlägt, Fenster offen zu lassen, so dass Regen eintritt, Kaffee oder Wasser auf dem Boden zu verschütten, ein wärmendes Feuer erlöschen zu lassen, mit Worten andere zu verletzen, Tiere versehentlich zu töten, Krach zu machen, Mensch und Tier zu erschrecken, mit dem Auto bei der Fahrt aufzusetzen, die Hände voller Harz zu haben, Wasser zu verschwenden und Porzellan zu zerbrechen, sich mit Leistung zu stressen, ohne Geschmack zu kochen oder etwas zu vergessen, zu stolpern, zu fallen, sich den Zeh zu brechen, die Rippe zu prellen, sich zu verspannen oder einfach zu übersehen, was lieber gesehen worden wäre…

Nichts davon MUSS in Zukunft sein, durch die Erkenntnis, das alles nur ein Spiegel ist, um zu erinnern, alle Handlung in vollem Bewusstsein des Momentes durchzuführen, statt mit dem Geist und dem Herzen noch oder schon wieder irgendwo anders zu sein.

Das ist für mich Achtsamkeit.

Jumana und Matthias

Gemeinsam mit seiner Partnerin Jumana Mattukat bietet Matthias Jackel an, als Mensch in Gemeinschaft und als Mensch in Paarbeziehungen neue Wege und das Prinzip der Permaliebe zu erleben. Am Steigerhaus, einem Kraftort mitten im Thüringer Wald. Die nächsten Gelegenheiten dafür bieten sich bei den „Gemeinschaft auf Zeit“-Terminen vom 15.-21.08., 16.-20.09., 03.-09.10 oder 31.10.-06.11.2022 (auch Teilbuchungen möglich). Weitere Infos unter www.steigerhaus.jetzt

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3 Kommentare zu “Achtsamkeit
  1. Almut Lichte sagt:

    Ja, eben Lebenskunst ! 🦋

  2. Gabriele sagt:

    Wunderbar! Alle Momente des Tages DA SEIN.
    Gut, sie in den Einzelheiten zu lesen.
    Keine Unterschiede, ob Toilette putzen oder mit dem Liebsten zu kuscheln.

    Gestern fiel der Satz in einem Gespräch „Realitätsabgleich“ mit Dieter Broers und Frank Jacob „Aufmerksamkeit ist die neue Währung“.
    Ich habe das Gefühl, das ist derzeit überlebenswichtig.

    Leben macht keine Unterschiede und diese Zeit ist meine.

  3. irma cecil renaud sagt:

    hallo, Ganz lieben Dank für die Erinnerung!!!!

    herzlich irma cécil

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