Motiv des Monats September: Wandlungszeit2 min read

Foto: Manuela Spreng Von Manuela Spreng. Die Hitze des Sommers lässt sich immer noch erahnen und doch klopft auch schon leise und vorsichtig der Herbst an die Tür. Und auch wenn beides nicht wirklich laut daherkommt, so ist es doch für jeden spürbar: ein Wandel steht an…

Wie so oft liefert uns auch hier die Natur das perfekte Vorbild für den Umgang mit Wandlungszeiten. Sie geht nicht in den Widerstand, sie klammert nicht krampfhaft an etwas fest, das keinen Bestand mehr hat. Sanft und ganz selbstverständlich lässt sie den Übergang geschehen, der in seinem ureigenen Rhythmus ansteht. Und dabei verzaubert sie in ihrer vielfältigen Art jeden, der seinen Blick für die Schönheit dieses Wandels öffnen kann.

Wie oft hast auch Du schon gespürt, dass ein Wandel für Dich ansteht. Und wie oft hast Du Dich mit allem was Du hast, dagegen gewehrt. Angst, Ablehnung, Verleugnung, Ignoranz, Ablenkung… Der Schmerz, den wir in den Phasen des Wandels erleiden, kommt niemals aus der Veränderung selbst. Er entspringt immer unserem Widerstand.

Dieser September möchte Dich herzlich einladen, es der Natur gleich zu tun. Er möchte Dich ermuntern und darin bestärken. Dich dem, was nun zu Dir kommen möchte, nicht zu verwehren, sondern hinzugeben. Im tiefen Vertrauen darin, dass jede Wandlungszeit Dich immer zu einer noch liebevolleren Version Deiner selbst formen wird.

Als Fotografin und Energie-„Arbeiterin“ habe ich vor ein paar Jahren meine beiden größten Leidenschaften unter dem Motto „Fotografie trifft Energie in Harmonie“ miteinander vereint. Seither dürfen immer wieder die unterschiedlichsten Projekte entstehen, mit denen ich helfen möchte, den Blick weg von der allgemeinen „Katastrophenwahrnehmung“, hin zu mehr Freude, Wertschätzung und Leichtigkeit zu lenken. Ich möchte mit meiner Arbeit gerne Inspiration und Impulsgeberin sein. Ob mit meiner Fotografie oder meinen Workshops, dem Coaching und der Beratung oder mit meiner Energiearbeit. Impulsgeberin und Inspiration dafür, einen neuen sanften, positiven und liebevollen Blickwinkel zu bekommen. Auf sich selbst – die Welt – das Leben. Homepage: https://www.einaugenblick.com

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4 Kommentare

  1. Dieser Wandelwiderstand hat seinen Sinn. Aus Sicht unserer Traumaanteile bedeutet Veränderung einen hohen Verbrauch von Energie dafür, alles wieder traumasicher zu machen. Das kostet enorme Kraft und ist eine Überlebensstrategie, die es uns einst ermöglicht hat zu überstehen was uns geschehen ist. Es fühlt sich für mich nicht richtig an, sie nun auf diese Weise zu geringschätzen und ich glaube auch nicht, dass es funktioniert. Um in dieser schönen Herbstmetapher zu bleiben, vielleicht ist es eine gute Zeit um diese Anteile/ Früchte menschlichen Lebens zu würdigen und zu ehren und mit ihnen gemeinsam das neue im eigenen Rhythmus zu begrüßen ❤️

    • Wenn ich mich dafür entscheide, meinen Widerstand gegen Wandlung aufzugeben und aus der Angst auszusteigen, heißt das ja nicht, dass ich irgendetwas davon geringschätze, was mich früher oder bis hierher beschützt hat aus Sicht meiner Trauma-Anteile. Aber ich kann mich aktiv dafür ENTSCHEIDEN, jetzt endlich diese alte Geschichte hinter mir zu lassen und in ein neues leichteres Leben zu gehen. Natürlich braucht es dafür Mut – aber wollen wir wirklich unsere alten Traumata bis ans Ende unserer Tage mitschleppen und uns so von einem neuen freien Leben abhalten?
      Dieser mutige Schritt ist die Herausforderung, vor der wir alle stehen – sonst ändert sich eben nichts!

    • Liebe Andrea,
      letztendlich geht allem eine Entscheidung voraus, ob nun bewusst oder unbewusst. Wenn ich in mir (auf Grund von Prägung, Traumata, Erfahrungen…) z. Bsp. so unbewusste Glaubensmuster wie, dass Schmerz der „Preis“ für inneres Wachstum ist, dass Veränderung schwer sein muss, dass das Leben nicht leicht ist etc. habe, dann werde ich genau das erfahren. Und zwar solange, bis ich eine neue Entscheidung treffe, weil ich mir dieser alten Muster und Prägungen bewusst werde.

      Die Enerigen dieses September sind sehr unterstützend und möchten uns einladen, uns dieser „Überzeugungen“ in uns bewusst zu werden. Um dann für uns neue Entscheidungen zu Gunsten der Leichtigkeit treffen zu können. Dies ist lediglich ein Angebot und kein „Muss“. Ob wir diese Einladung annehmen möchten oder nicht, ist ebenfalls ganz alleine unsere Entscheidung. 🙂

  2. Ich bin nicht sicher, ob das möglich ist zu ‚entscheiden‘, sich von den alten Geschichten zu trennen.
    Eigentlich widerspricht das allem, was ich über Trauma gelernt habe und auch selbst fühle…
    Beim Lesen Deiner Antwort Gudrun habe ich sofort die alte Scham gespürt und das Gefühl von Anderssein, von Unfähigkeit.

    Ich habe sie innerlich umarmt und ich bin auch in Frieden damit. Auch dadurch geschieht Veränderung.

    Aber ich kenne auch viele Menschen, die sich von Spiritualität dahingehend überfordert fühlen. Weil sie es eben nicht können, obwohl sie es wollen. Und wo die Auseinandersetzung mit dem auf diese Weise scheitern immer wieder Energie und Kraft kostet, die uns auch fehlt für den Wandel.

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