Vollmond/Mondfinsternis in den Fischen

Lesezeit 6 Minuten –

Vertraust du dem, was du tief in dir spürst? Am 28.08.2026 um 6:12 Uhr erreicht die partielle Mondfinsternis im Zeichen der Fische (4 Grad) den Höhepunkt des Mondzyklus – direkt am aufsteigenden Mondknoten und im Quadrat zu Uranus. Diese teils explosive Konstellation bringt unser Innerstes in Bewegung. Die Aufgabe könnte lauten: vertraute Sicherheiten loszulassen und der Intuition zu vertrauen! Was sich nicht mehr stimmig anfühlt, darf sich verändern – manchmal plötzlich, überraschend und genau deshalb befreiend. Die Finsternis öffnet Türen zu neuen Möglichkeiten, die uns in die Lage versetzen, intuitiv und vertrauensvoll den Weg einzuschlagen, den unsere Seele längst kennt!

Was ist eine partielle Mondfinsternis?

Eine partielle Mondfinsternis entsteht, wenn der Kernschatten der Erde nur auf einen Teil der Mondoberfläche fällt. Bei dieser Art der Mondfinsternis befinden sich Sonne, Erde und Mond auf einer annähernd geraden Linie, sodass ein Teil der Mondoberfläche den äußeren Rand des Erdschattens streift.

Wann ist die Mondfinsternis in Mitteleuropa sichtbar?

In Deutschland, Österreich und der Schweiz findet das Maximum sehr früh am Morgen statt. In Berlin liegt es beispielsweise um 6:12 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt steht der Mond bereits extrem niedrig im Westen; in Berlin geht er wenige Minuten später unter.
Das bedeutet: Je weiter westlich bzw. nordwestlich wir uns befinden, desto günstiger kann die Beobachtung sein, weil der Mond beim Maximum noch höher über dem Horizont steht. Eine freie Sicht Richtung Westen/Südwesten ist entscheidend.

Mondfinsternis in den Fischen – die Botschaft: Der aufsteigende Mondknoten in Wassermann

Die Mondfinsternis im Zeichen der Fische beleuchtet den Raum zwischen Vollendung und neuen Möglichkeiten. Während Vollmonde in der Regel Dinge zum Abschluss bringen, findet diese Finsternis in der Nähe des kürzlich in den Wassermann gewechselten aufsteigenden Mondknoten statt. Dadurch bringt sie eine stark zukunftsorientierte Energie mit sich.
Anstatt ein Ende zu markieren, bietet sie einen Blick auf den vor uns liegenden Weg und fördert so ein größeres Vertrauen in das, was sich allmählich herausgebildet hat. Während die Mondknoten in den nächsten circa 19 Monaten ihre Reise durch Wassermann und Löwe fortsetzen, treten wir mit größerer Klarheit, Zielstrebigkeit und neuen Möglichkeiten in ein neues Kapitel ein.

Das Universum unterstützt diese Entfaltung mit einer harmonischen Balance aus Inspiration und Stabilität. Die heilende Verbindung des Mondes mit Chiron fördert Mitgefühl und Verständnis, während sein dynamischer Austausch mit Uranus und Merkur neue Perspektiven und Erkenntnisse ermöglicht.
Jupiters harmonisches Trigon zu Saturn erinnert uns daran, dass Optimismus und stetiger Fortschritt Hand in Hand gehen können. Neptuns unterstützende Verbindungen zu Uranus und Pluto fördern Fantasie, Innovation und dauerhafte Transformation.

Die Sehnsucht nach Entfaltung des schönen Selbst

Wenn der Höhepunkt des Mondzyklus mit einer Finsternis am aufsteigenden Mondknoten im Wassermann zusammenfällt, erhält der Mondzyklus aus astrologischer Sicht eine besonders zukunftsorientierte und entwicklungsbezogene Bedeutung. Wir spüren möglicherweise eine tiefe Sehnsucht nach Entwicklung. Das sollten wir ernst nehmen und ihr neugierig nachgehen!

Die Mondfinsternis zeigt uns, dass die Zukunft oft leise beginnt und durch Einsicht, Vertrauen und Erkenntnis Gestalt annimmt. Diese Mondfinsternis im Zeichen der Fische schenkt uns den Glauben, dass wir unseren Seelenweg intuitiv gehen können!

5 Dinge, die jetzt unterstützend sind:
  1. Loslassen, was nicht mehr zu uns gehört Wir dürfen bewusst Abschied nehmen von Erwartungen, alten Geschichten, Schuldgefühlen oder Beziehungen, die uns emotional binden und so gar nicht guttun.
  2. Rückzug und Stille suchen: Die Fische-Energie braucht Raum, um wahrzunehmen, was unter der Oberfläche geschieht. Meditation, Spaziergänge, Musik oder Zeit am und im Wasser können helfen, wieder bei uns anzukommen.
  3. Gefühle fließen lassen, statt Emotionen zu analysieren oder wegzudrücken, dürfen wir ihnen erlauben, da zu sein. Kreativität, Schreiben, ein Gespräch oder auch Tränen können rund um die Mondfinsternis befreiend wirken.
  4. Dem Leben mehr vertrauen: Eine Mondfinsternis kann Dinge sichtbar machen, die wir bisher nicht sehen wollten. Wir müssen nicht sofort wissen, wohin die Reise geht. Manchmal besteht der nächste Schritt darin, nicht mehr alles kontrollieren zu wollen.
  5. Die Intuition ernst nehmen: Die Fische erinnern uns daran, dass nicht alles logisch erklärt werden kann. Wir können darauf achten, welche Menschen, Situationen und Entscheidungen sich stimmig anfühlen – und wo unser inneres Nein bereits deutlich spürbar ist.
MAGIC MOON

Diese intuitive Mondin ist durchlässig, empfängt Geistesblitze und heilt durch pures Mitgefühl.

Welche Themen könnten bei dir berührt werden? Schau in dein Horoskop, wo 4 Grad Fische zu finden ist! Die astrologischen Häuser und ihre Themen findest du hier.

Was darf sich verändern?

Während der Vollmond Erleuchtung bringt, hat eine Vollmondmondfinsternis, die große Aufgabe der Transformation. Emotionen schwellen an, Schatten treten zutage und Verborgenes wird ans Licht gerückt. Bestimmte Themen zeigen sich jetzt, damit klare Entscheidungen getroffen werden können, die Teil einer größeren Geschichte sind, die sich in den kommenden Jahren entfalten wird.

Astrologisch gesehen markieren Mondfinsternisse Wendepunkte. Sie bringen einen Höhepunkt und eine Befreiung mit sich, schließen karmische Kapitel ab und öffnen gleichzeitig Türen zu völlig neuen Möglichkeiten. Was auch immer in dieser Zeit zu Ende geht, macht Platz für neue Erfahrungen, Wege, Jobs, Beziehungen etc. Vertraue diesem Prozess. Wenn etwas die Finsterniszeit übersteht, dann ist sein Zweck in deinem Leben weitaus größer, als du vielleicht bisher begreifen kannst.

Während wir von den transformierenden Wellen der Finsternisse überflutet werden, rücken unsere tiefsten Seelenbedürfnisse ins Bewusstsein. Das Unbewusste ist aktiv. Wir werden uns verändern. Hier und da wird es auch Abschiede geben, die sich zunächst verstörend anfühlen könnten.

Einfach nur sein

In Zeiten der Finsternisse ist es ganz normal, dass wir uns erschöpft fühlen. Deshalb dürfen wir langsamer werden, den äußeren Lärm ausblenden und nach innen schauen. Der Körper tut sein Bestes, um mit der rasanten Beschleunigung durch die Finsternisse Schritt zu halten und Entfaltung zu ermöglichen. Wir dürfen innehalten und das Bedürfnis, ständig etwas tun und leisten zu müssen, einfach loslassen, um stattdessen die große Kunst des einfachen Seins zu meistern. Nur so können wir die mächtige, transformierende Energie tief in uns aufnehmen.
Einfach durchatmen, loslassen und den Moment genießen. Zeit haben, um zu sein – ganz entspannt, ohne Stress und ohne Erwartungen. Denn manchmal entstehen die schönsten Dinge genau dann, wenn wir aufhören, zu müssen.

Möge jede Veränderung allen fühlenden Wesen dienen, um in Frieden zu sein – Happy Full Moon Eclipse! Claudia

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Claudia Hohlweg
Claudia Hohlweg

Mit meiner astrologischen Arbeit möchte ich ein tieferes Verständnis für den karmischen Weg der Seele vermitteln. Bei der Deutung des Horoskops lese ich sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft. Erst wenn wir unsere Wurzeln verstehen, können wir die Zukunft fühlen! Als Mitglied des internationalen Frauennetzwerks „Gather the Women” biete ich Frauenkreise an, in denen wir gemeinsam eintauchen – in das Medizinrad des Heiligen Weiblichen, kombiniert mit dem Horoskop. Auf blumoon.de beschreibe ich regelmäßig die Zeitqualität zum Neumond und Vollmond, die dort auch als Newsletter abonniert werden können. Mit dem BLUMOON Plus-Abo auch in Langversion.

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