Unsere Welt braucht Träume

Unsere Zeit braucht Träume, verrückte Träume, wilde, poetische Träume, Schutzträume, Wandelträume und die Tagträume, die durch die Straßen ziehen.
Träumen wir in die Alltage hinein. Träume, die ins Parlament einziehen, in Kasernen, in die obersten Etagen der Konzernhochhäuser.
Tiergeister ziehen mit den Träumen mit, Pflanzendevas, das Volk der Steine, Wir, die Närrin, der Klang der Weisen Alten, geflügelte und verwurzelte Kräfte, vielfarbig, leicht flüchtig. Unsere Träume werden sich verbinden zu Traumgespinsten, die Wirklichkeiten einfangen und wandeln oder unschädlich machen. Sowas wie Traumfänger nur andersrum. Träume, die die Wachwege schützen, die Schwieriges einfangen. Im Traumgespinst wird das Heilsame zu leuchtenden Fäden und gleitet durch sie ins Leben.
Die wirren und irren Weltgeschehens-Geschichten brauchen Träume, ein Aufgefangenwerden im Traumgespinst. Es ist Zeit fürs Aufträumen.
Cambra Skadé erforscht als Künstlerin alte Heilweisen, schamanisches Frauenwissen und macht es in ihren Arbeiten sichtbar. Als Seminarleiterin geht sie mit Frauen für die Entfaltung ihrer Potenziale und weiblicher Weisheit. https://www.cambraskade.de/





Danke ❤️ 💕 💞 🥰…..sooooo berührend…..🌟
von Herzen,
Dagmar
Ich weiß nicht. Es klingt nett: Träume. Um mich herum, da wo ich lebe, finden viele dieser „Träume“ statt: es sind teils glitzerbunte Events, von Menschen für Menschen, welche sich ihrer Zugehörigkeit zu den „Anderen“, „Kreativen“ vergewissern wollen… Träume…
Ich träume im Schlaf. Tagträume sind gesund und nützlich in lebens-und selbstfeindlichen Umgebungen, finde ich… – sich da rausträumen, wegdissozieren.. Es hilft kurz darüberhinweg.
Unter der wilden Party, dem gemeinsamen Träumen bleibt der elende Schmutz. Der Schmutz einer Welt, die in ihrer Härte, Ungerechtigkeit, den Machtungleichgewichten, ihrem Elend, ihrer Verzweiflung und auch ihrer Schönheit real bleibt. Das Tanzen, Träumen und Verkleiden hilft da nicht drüber weg.
Das bewusste Stehenbleiben, Hinsehen, Aushalten braucht es mehr finde ich.
So hübsch ein verträumtes kreatives Ausscheren auch ist. Aber, vielleicht braucht es das manchmal, vor allem für die, die zu wenig davon hatten.
Vielleicht ist wie so oft die Mischung hilfreich? Bewusst stehenbleiben, hinsehen, aushalten und weil das Kraft kostet sich eine Pause gönnen und träumen. Und dann gestärkt etwas ändern.
Was ein wunderschöner Aufruf! Das spricht mich an: „Es ist Zeit fürs Aufträumen!“ Sich mit Pflanzen und Steinen verbinden und „Aufträumen“. So sei es. DANKE ❣️
DANKE für das Erinnern! Wunderbar 🙂