Wie ich mein JA wiederfand

Womit hat das kleine NEIN in mir angefangen? Mit der Corana-Zeit? Als ich 60zig wurde? Als meine Mutter starb? Als Trump zum zweiten Mal gewählt wurde? Jedenfalls wurde ich die letzten zwei Jahre erst langsam, aber dann immer deutlicher, des Lebens müder und das NEIN und eine Gleichgültigkeit in mir größer.
Und die Antwort darauf schien mich zurückzuziehen, mich zu befreien von den Verpflichtungen des Lebens. Auch um mich herum gingen viele FreudInnen in (Früh-) Rente, begannen sich ein Leben als Privatier einzurichten und/oder zumindest zu planen. Könnte es nicht auch für mich reichen sich an unserem wunderschönen Platz an der Elbe mit Hund und (Enkel-) Kindern einzurichten. Zu reisen. Zu gärtnern. Zu lesen. ???
Ich habs ausprobiert mit aufsteigendem Mondknoten in Fische bin ich die letzten 20 Monate viel in mich gegangen. Habe Innenschau gehalten. Mich mit meinem Altern mit dem Sterben auseinanderzusetzen. Und da war oft schmerzlich. Ich schaute mit immer mehr Unbehagen auf die Zielgerade meines Lebens. Ein Unbehagen, das auch durch das große Weltgeschehen gefüttert wurde. Unnötige Kriege, die sterbende Natur und Arten, die Polarisierung und reaktionäre Grundstimmung in der Gesellschaft. Dazu kam auch eine spirituelle Krise. Ein Hadern mit Gott und den Göttinen und mit meiner Verbindung dazu. Alles umsonst?
Und doch klopften trotz noch die kleinen Wunder an. In den Lichtkreisen. Beim chanten und in der Musik. In vielen, kleinen Glücksmomenten mit geliebten Menschen, Luna und in der Natur konnte ich mich doch immer wieder Rückverbinden. Und ganz langsam putzte sich ein kleines, fast trotziges JA wieder im mir heraus.
Das kleine JA fühlte sich wohl mit den Gedanken, die newslichter weiterzuführen und mit Euch zusammen weiterzugehen. Es kam tatsächlich mit dem aufsteigenden Mondknoten in Wassermann stärker zum Vorschein und es sagte: „Wir haben noch nicht fertig!“
Ich spürte die Kraft einer Entscheidung FÜR etwas!
Dieses JA wird größer, aber ist weder euphorisch noch überschwänglich. Eher wie eine zarte Pflanze, die ich auch mit diesen Worten füttere. Aber es ist genährt von dem starken Grundgefühl immer noch beitragen zu wollen für eine bessere Welt. Den Fokus zu halten auf Mitgefühl, Dankbarkeit und Liebe. Auf das Gelingen.
Und so habe ich den PartnerInnen der newslichter geschrieben und schreibe auch Dir heute:
Das Leben schreibt dieses Jahr immer wieder seine eigenen Geschichten manchmal entgegen aller persönlichen Planungen. Aber gerade wegen aller weltlichen Unsicherheiten wollen die newslichter in diesen wilden Zeiten mit Sicherheit weiter leuchten! Ich verpflichte mich von Herzen diesen Raum auch 2027 für Euch und mit Euch zu halten.
Und freue mich auch auf Euer Commitment weiter Teil dieser Entwicklung zu sein. In Zeiten eines sich rasant verändernden Internets mit KI braucht es ein Online-Magazin von Menschen für Menschen mit positiver Ausrichtung, Selbstverantwortlichkeit und Zukunftsperspektiven!
Möge mein größer werdendes JA auch Dich ermutigen weiter JA zum Leben zu sagen, auch wenn der Sturm stärker wird: Wir halten das Licht! Und natürlich: Together we are better!
Danke für Dein MitSein und MitWirken in dieser kostbaren newslichter Community. Ich verbeuge mich auch vor Eurem JA über die vielen Jahre. Es sind die vielen kleinen JAs, die das große JA bewirken.




