Beiträge zu Kolumne

Meine Mütter

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Von Miriam Licht. Als ich 34 war starb meine Mutter – aus heiterem Himmel. Wir hatten keine Gelegenheit sie zu verabschieden. So wurde es ein intensiver Wachstumsprozess, den wir alle nach ihrem plötzlichen Tod zu vollbringen hatten. Weiterlesen ›

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Permaliebe im Alltag oder die Geschichte des Holunders

Jumana „rettet“ den Holunder

Heute möchten wir Euch gerne einmal an einer Situation teilhaben lassen, die für uns das ausdrückt, was wir mit Permaliebe im Alltag meinen. Als wir das Steigerhaus übernommen haben, war um das Grundstück herum ein Graben ausgehoben, weil die Vorbesitzer dort eine Starkstromleitung für eine Großküche planten. Dazu war es zwar nicht mehr gekommen, aber der ausgehobene Graben blieb. Weiterlesen ›

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Was ist Friedensjournalismus?

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Von Christa Leila Dregger. Kriege werden erst ein Ende haben, wenn Visionen, Alternativen und Friedensinitiativen öffentlich wahrgenommen werden. Informationen schaffen Wirklichkeit. Diese Weisheit, die so stark von kriegstreibenden Kräften genutzt wurde, ist auch für den Frieden nutzbar. Der Begriff Friedensjournalismus meint eine deeskalierende Rolle von Medien und JournalistInnen, ihre Parteinahme für den Frieden und die Fähigkeit, friedensbildende Entwicklungen interessant und lebendig darzustellen. Weiterlesen ›

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Ich bin Pro-Aging

344170 Ein starkes Statement der Schauspielerin Jamie Lee Curtis: „Dieses Wort ‚Anti-Aging‘ muss gestrichen werden“, sagte sie. „Ich bin für das Altern. Ich möchte mit Intelligenz, Anmut, Würde, Elan und Energie altern.“

Liebe lernen

343348„Als William Stoner sehr jung war, hatte er die Liebe für einen vollkommenen Seinszustand gehalten, zu dem Zugang fand, wer Glück hatte. Als er erwachsen wurde, sagte er sich, die Liebe sei der Himmel einer falschen Religion, dem man mit belustigter Ungläubigkeit, vage vertrauter Verachtung und verlegener Sehnsucht entgegensehen sollte.

Aufruf zum Frieden ‒ ein offener Brief

344093Liebe Menschheitsfamilie, täglich verfolgen wir die Tragödie des Krieges in der Ukraine, und wir öffnen unsere Herzen für das Leiden der Menschen, der jungen wie der alten. Als Internationale Gemeinschaft für Engagierten Buddhismus in der Tradition von Plum Village beobachten wir den Krieg mit Schmerz und mit Sorge.

Menschen sind von Grund auf gut wenn sie geboren werden

343791 Die chinesische, in den USA lebende Regisseurin Chloé Zhao (geboren 1981), in ihrer Dankesrede zur Verleihung des Oscars für ihren Film „Nomadland“ im April 2021: „Ich habe in letzter Zeit viel darüber nachgedacht, was mir weiter hilft, wenn das Leben schwer wird.

Gib nicht auf

343725Don’t abandon yourself. Not when you’re sick. Not when you’re tired. Not when you’ve lost the thread, the thought, or the thing you thought defined you. You will die many times in one life and create yourself anew. This is natural. This is a gift.

Eine afrikanische Weisheit

343723 Wenn der Stein denken würde: „Ein einzelner Stein kann keine Mauer errichten“, gäbe es keine Häuser. Wenn ein Wassertropfen denken würde: „Ein einzelner Wassertropfen kann keinen Fluss bilden“, gäbe es keinen Ozean. Wenn das Weizenkorn denken würde: „Ein einzelnes Weizenkorn kann keinen Acker besäen“, gäbe es keine Ernte.

Shame for Future – Eine neue Geschichte über die Scham

343657Letzte Woche bin ich einer Frau begegnet, die mich durch ihr Sein und ihre Forschungsarbeit berührt und zutiefst herausfordert. Sie heißt Ann La-Forker, ist Traumatherapeutin und Scham-Gourmet. Ja, wirklich, GOURMET! Mir scheint, ich kenne sie schon lange. Durch die neue Verbindung mit ihr wird mir in diesen Tagen bewusst, dass ich mich ständig schäme. Und es meist übergehe. Und so war das schon immer.

Zeremonie am Morgen

343519 Eine Zeremonie verbindet das Alltägliche mit dem Sakralen. Das Wasser wird zu Wein, der Kaffee zu einem Gebet. Das Materielle und das Spirituelle vermischen sich wie Erde mit Humus, verwandelt den Dampf, der aus einer Tasse in den Morgennebel steigt.

Sterben kann jeder

3433947:00 Uhr morgens in unserem kleinen Ort vor den Toren Berlins. Die Sonne kommt raus. Tagelang hat es gestürmt und der Himmel war wolkenverhangen. Ich öffne die Küchentür zum Garten, und zum ersten Mal in diesem Jahr will ich wieder barfuß hinaus. Es riecht nach Frühling. Der Boden ist noch eiskalt. Ich nehme tiefe Atemzüge und genieße den direkten Kontakt meiner Fußsohlen mit der Erde. Sie fühlt sich nass an, grasig und moosig.

Stell Dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin – Представь, что сейчас война, а на неё никто не идёт – Imagine a war and no one is going

343313 Meine beste russische Freundin Lena in Penza, 600 km südöstlich von Moskau, konnte in der Nacht vom 23. auf den 24. Februar nicht schlafen. Und so betete sie einfach bis zum Sonnenaufgang, ohne wirklich zu wissen, was in ihr geschah.

Auf die Freiheit und ein Leben, das rockt

343177 „Ich erlaube mir und allen anderen unsere Freiheit. Und ich ermächtige mich, meine Wahrheit in Liebe auszusprechen – unabhängig von der Meinung anderer.“ – Anna Schumacher* Was ist ein gut gelebtes Leben? Was will ich erlebt, gefühlt, gehabt, gesagt und getan haben, wenn ich eines Tages diesen Körper verlasse?

Älterwerden und Lieben in saturnischen Zeiten…

342825Heute werde ich 60 Jahre alt. Meine runden Geburtstage waren immer Tore in ein neues Land und diesmal weiss ich überhaupt nicht, was mich erwartet. Es fühlt sich recht eckig an. Und dazu stehen wir ja alle zusammen an dem Tor eines Lebens nach der Pandemie. Was bleibt, was geht endgütig, was will kommen?

Sei sanft!

319061 Wenn du dich durch diese sich verändernden Zeiten bewegst…. sei sanft zu dir selbst und seid sanft zueinander. Du stehst am Anfang von etwas Neuem. Du lernst eine neue Art des Seins. Du wirst merken, dass Du weniger in einem Yang-Modus arbeiten wirst, als du gewöhnt bist.

Der Feenbaum: Von magischen Bäumen und trockenen Sommern

342922Wie der Klimawandel Beheimatung zerstört. Von Kathleen Schwerdtner Máñez.  Wenn der Boden unter meinen Füßen zu federn beginnt, bin ich im Fichtenwald angelangt. Eine dicke Schicht aus unzersetzten Nadeln bedeckt diesen Teil meiner Laufstrecke und zeigt, dass ich mich in einem Forst befinde, der wenig mit einem naturnahen Mischwald gemein hat. Dreimal in der Woche nehme ich mir die Zeit für einen Morgenlauf, stets gemeinsam mit meinen Hunden.