Dankbarkeits-Tag

Von Georgia Fritz. Von Zeit zu Zeit lege ich einen Dankbarkeits-Tag ein und rufe mir all die Dinge in Erinnerung, für die ich zutiefst dankbar bin. Diese Dankbarkeit halte ich den ganzen Tag über in meinem Herzen. Das mache ich an jedem meiner Geburtstage und auch einfach mal so zwischen durch. Auf meiner Dankbarkeitsliste stehen meist kleine Sachen, z.B. eine Freundin, die mir ihre Zeit geschenkt hat, aber auch essentielle Dinge, wie Freiheit, Unabhängigkeit oder meine Geburt, für die ich meiner Mutter dankbar bin. In diesen Momenten des Innehaltens bemerke ich immer wieder, wie oft mir mein Leben ein Füllhorn an Möglichkeiten und Geschenken darbringt und wie oft ich blind daneben greife, weil ich die Geschenke nicht erkenne oder nicht dankbar für sie bin.

Aus der Weiblich-Göttlichen Quelle empfing ich vor einigen Jahren einmal:
„Geschenke, ihr Lieben sind Geschenke, die überraschend und unerwartet auf euch zukommen. Jemand, der euch liebt, wird sich jedoch immer Gedanken machen, welches Geschenk für euch passend ist und erfreuen wird. Der Schöpfer, meine Lieben, schenkt euch aus seiner Liebe nur solche Geschenke, die für euch ganz und gar passend sind! Geschenke, die euer Herz erfreuen und die eurem Wachstum dienen. Geschenke, die euch aus der Schule des Lebens in die Vollendung führen. Ich bitte euch einmal, euren Sinn neu auszurichten auf das Geschenk eures Lebens und all die Möglichkeiten, die auf so unterschiedlichen Wegen euch dargebracht werden. Ein Mensch, der euch eine Botschaft überbringt, ein Baum, der euch Kraft gibt, wenn ihr in Sorgen seid, ein Lied, das euer Herz wieder zum Singen bringt, ein Hinweis, der euch weiterhilft. Beginnt zu verstehen, dass ALLES, was euch auf eurem Weg begegnet, ein Geschenk ist, das euch weiterführt.“

Ich muss gestehen, dass ich meinen Fokus oft genug auf das lege, was ich nicht habe, was ich noch erreichen will, anstatt auf das, was ich an Materiellem oder Immateriellem bereits besitze. Durch die Fokussierung auf das noch nicht Erhaltene schaffe ich mir in Gedanken das Gefühl von Mangel, anstatt mich auf die Fülle des bereits Vorhandenen zu konzentrieren. Anstelle also am Monatsende auf das erschreckend leere Konto zu starren, hilft mir die dankbare Erinnerung an all das, was ich in den letzten Wochen ausgegeben habe (ich altes Luxusweibchen). Ob 1.000 oder 10.000 Euro Einkommen – interessanterweise ist bei den meisten Leuten ja immer zu wenig Geld bei zu viel Monat übrig. Und deshalb ist Geld auch ein hervorragendes Übungsbeispiel für Dankbarkeit.

In ihrem aktuellen Buch „The Magic“ empfiehlt Rhonda Byrne, einen Euro-Schein mit folgendem Aufkleber zu versehen: „Danke für all das Geld, das ich in meinem ganzen Leben bekommen habe“ und diesen Geldschein regelmäßig zur Hand zu nehmen. Das erinnert mich an einen Brauch der Balinesen, die für den ersten Kunden des Tages einen extrem verbilligten „Morningprice“ offerieren. Wichtig ist für die Balinesen nicht, dabei zu verdienen, sondern den Bann des allerersten Morgengeschäfts zu brechen. Das erste eingenommene Geld (und sei es noch zu wenig) wird sodann mit Freude hin- und hergewedelt, geküsst, gesegnet und voller Dankbarkeit in die Kasse gelegt. Die Balinesen sind sich sicher, dass sie auf diese Art Fülle manifestieren.

Eine schöne Einstellung, die sich auf jedes Geschäft oder Geschenk des Tages ausdehnen ließe.

Zur Person: Georgia Fritz ist Autorin und Seelencoach. Sie lebt seit vielen Jahren in Verbundenheit mit der Göttlichen Quelle. Mit liebevoller Empathie und Humor begleitet sie Menschen dabei, ihr wahres Sein zu entfalten. Mehr Infos zu ihr und ihrer Arbeit unter www.seelenfuehrung.de

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Ein Kommentar zu “Dankbarkeits-Tag
  1. Uschi Ka sagt:

    Sehr Schön – Danke – Danke – Danke 

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