Heilung und Genesung

heilung und genesungDas Buch Heilung und Genesung ist eine inspirierende Quelle für wirkliche Heilung. David R. Hawkins entwickelte basierend auf eigene Krankheits- und spirituellen Erfahrungen sowie kinesiologischen Tests eine „Skala des Bewusstseins“ mit Werten zwischen 1 und 1000. Die Skala wird nach unten begrenzt von Null (Tod/kein Bewusstsein) und nach oben durch die Tausend, nach seiner Aussage die höchste von Menschen erreichbare Bewusstseinsebene. Damit stellt er so hilfreiche Informationen zur Verfügung, die erklären, wie man die Herausforderungen des Lebens bestehen kann, ohne oder zumindeste weniger zu Medikamente, Operationen und Therapien Zuflucht zu nehmen.

Das Buch fügt sich aus einer Mehrzahl von Vorträgen zusammen, die aufgrund einer Anfrage des ursprünglichen Herausgebers von Ein Kurs in Wundern, als auch der Mitglieder mehrerer Selbst-Hilfe-Gruppen, wie Anonyme-Alkoholiker-Gruppen, Ein-Kurs-in-Wundern-Kreise und eine Anzahl von Klinikern zustande kam. Die Wiederholungen in den einzelnen Vorträgen zu Themen wie Heilung fördern, Stress, Sexualität, Depression, Abnehmen, Krebs oder Tod und Sterben führen zu einer Vertiefung des Verständnises von Heilung und Genesung. Hawkins vermittelt, weshalb der Körper häufig nicht auf die Methoden der traditionellen Medizin antwortet. Spezifische Anleitungen und Richtlinien werden zur Verfügung gestellt, die zu einer Heilung einer jeden Erkrankung führen können. Es wird die Bedeutsamkeit betont, spirituelle Übungen in die eigenen Heilungs- und Genesungsprogramme einzubeziehen als auch vermittelt, wie einfach es ist, diese in den Prozess zu integrieren. Voraussetzung ist es allerdings, die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.

Die Bewusstseins Skala

Nach Hawkins stellt die 200 auf seiner Skala einen besonderen Schwellenwert dar, welcher die nicht-integren Ebenen von den integren trennt. Als nicht-integer bezeichnet Hawkins Dinge, die im kinesiologischen Test „schwach“ testen und von ihm als „lebensabgewandt“ bezeichnet wurden. Bei der Entwicklung des Bewusstseins oberhalb von 200 werden zunehmend emotionale Reaktionen abgebaut und logisches Verständnis, wie auch Liebe und Einfühlungsvermögen aufgebaut. Die Anerkennung der Rechte Anderer ist ein deutliches Zeichen für Ebenen über 200. Verständnis und Empathie für Andere nimmt mit höheren Ebenen ebenfalls zu.
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Die nächste große Hürde bei der Entwicklung stellt nach Hawkins die Ebene des Verstandes (400er) dar. Das dualistische Denken blockiert oft ein höheres Schwingen. Liebe, Freude und Frieden und die Existenz Gottes wirken auf ein rationales Weltbild suspekt und entziehen sich der klassischen wissenschaftlich-objektiven Untersuchung. Der Übergang von der Verstandesebene der 400er zur Ebene der Liebe der 500er verlangt deswegen einen Paradigmenwechsel im Denken.

Ab der Schwelle 500 weicht das Prinzip der Kausalität langsam einer nicht-dualistischen, nicht-linearen Wahrnehmungsweise, so Hawkins. Im 500er-Bereich gibt es eine Unterteilung, die mit 540 beziffert wird und die den Anfang der Bewusstseinsstufe der bedingungslosen Liebe darstellt – die Ebene der Freude. Ab 600 spricht Hawkins von Frieden und ab 700 von Erleuchtung. Die Ebene 1000 setzt er gleich mit Christus-Bewusstsein, Buddha-Natur und dem Bewusstsein der großen Avatare der Menschheitsgeschichte: Jesus, Buddha und Krishna.

Hawkins betonte, dass die Skala einen graduellen Verlauf darstellt und nicht in Vergleiche von besser/schlechter münden soll, was aus seiner Sicht eine Einteilung des dualistischen Denkens ist. Jede Ebene hat ihre eigenen Charakteristika. Was auf einer Ebene als richtig und erstrebenswert angesehen wird, kann aus Sicht einer anderen Ebene „falsch“ sein. Bewertungen von richtig und falsch und damit die Beurteilung von Wahrheit ist abhängig vom Standpunkt bzw. Blickwinkel des Betrachters und daher abhängig vom Bewusstsein des Betrachters: „Wahrheit ist eine veränderliche Größe, relativ zu einer absoluten Konstanten“, schreibt Hawkins. (Quelle wikipedia)

Zur Person: Dr. Hawkins (1927 – 2012) hat seit 1952 Psychiatrie praktiziert und ist ein lebenslanges Mitglied der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung sowie zahlreicher anderer Berufsorganisationen. Im landesweiten US-amerikanischen Fernsehen trat er in den Sendungen The McNeil/Leher News Hour, The Barbara Walters Show, The Today Show auf, und wirkte in wissenschaftlichen Dokumentationen und bei vielen anderen Projekten mit.

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