To our countries – Für unsere Länder

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Eine berührende Video-Botschaft für den Frieden. Zwei junge Frauen stehen vor einer Mauer. Eine der beiden beginnt zu singen, Sekunden später fängt die andere an, zu erzählen. Fast acht Minuten beschreiben sie in ergreifenden Worten die verzweifelte Lage in Syrien, dem Irak, Libanon und Palästina. Aber sie wollen die Menschen auch an die Schönheit ihrer Heimat Länder erinnern, mit den eingängigen Liedern der libanesischen Gesangsikone Fairuz.

Die beiden Frauen vor der Kamera sind die Schwestern Faia und Rihan Younan. Sie stammen selbst aus Syrien und wuchsen in Aleppo auf, 2003 zog ihre Familie nach Schweden. Heute sind sie 22 und 23 Jahre alt und leben in einem Vorort von Stockholm. „Die Idee zum Video kam uns ganz spontan“, erzählt Faia SPIEGEL ONLINE. „Wir wollten einfach unsere Wut uns unsere Trauer darüber ausdrücken, was in unseren Ländern passiert.“
„To our countries – Für unsere Länder“ heißt das ihr Videoprojekt, an dem außer den Schwestern Migranten aus dem Irak, Libanon und Palästina beteiligt waren.
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Mit ihrem Video treffen sie einen Nerv bei vielen Menschen aus dem Nahen Osten. Seitdem sie das Video am 9. Oktober veröffentlichten, wurde es schon über 1 Million Mal angklickt und Medien aus der gesamten arabischen Welt berichten über die beiden Schwestern, die so vielen aus dem Herzen sprechen und singen. „Wir wollen einfach nur Frieden“, sagt Faia. „Und ich weiß, dass es viel mehr Leute gibt, die genug haben vom Krieg als solche, die weiterkämpfen wollen.“

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