Grenzenloses Licht statt einer Mauer

© Kulturprojekte Berlin / Foto: Alexander Rentsch

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Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls zeichnet drei Tage lang eine Lichtinstallation den Grenz-Verlauf nach. 8000 leuchtende Ballons erinnern an die 28 Jahre geteilte Stadt und das gute Ende. Entlang des ehemaligen Mauerverlaufs wird die große Lichtinstallation als „Symbol der Hoffnung für eine Welt ohne Mauern“ inszeniert. Aus tausenden beleuchteten und mit Helium gefüllten Luftballons soll am gesamten Wochenende eine Lichtgrenze entstehen, die zwölf Kilometer durch die Innenstadt führt.

Der Verlauf führt ca. 15 km vom ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße durch den Mauerpark, entlang der Bernauer Straße, vorbei an der Gedenkstätte Berliner Mauer, zum Spreeufer nahe des Reichstags, Brandenburger Tor und Potsdamer Platz, über den Checkpoint Charlie, durch Kreuzberg und auf der Spree entlang bis hin zur Oberbaumbrücke.

An fünf Orten werden die weißen Ballons in die Lüfte steigen – als Erinnerung an den Mauerfall vor 25 Jahren und als erneute Überwindung des Symbols der friedlichen Revolution 1989. So soll der 25. Jahrestag mit spektakulären Bildern um die Welt gehen. Bei gutem Wetter wird die Licht-Installation sogar vom Weltraum aus zu sehen sein.

© Kulturprojekte Berlin / Foto: Alexander Rentsch

© Kulturprojekte Berlin / Foto: Alexander Rentsch

Ballonaktion am 9. November

Tausende Paten finden sich am Sonntag neben ihren Ballons entlang der 15 km langen Strecke der Lichtinstallation ein. Jeder Ballon-Pate befestigt eine persönliche Botschaft an einen mit Helium gefüllten Ballon. Zum Höhepunkt der Veranstaltung lassen alle gemeinsam um 19 Uhr ihre Ballons in den Berliner Abendhimmel steigen. Stimmungsvoll untermalt wird die ganze Aktion von Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim am Brandenburger Tor mit der „Ode an die Freude“.
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Eröffnung am 7. November © Kulturprojekte Berlin / Foto: Hamish Appleby

Eröffnung am 7. November © Kulturprojekte Berlin / Foto: Hamish Appleby

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