3 Mythen über LebensträumeLesezeit 3 Minuten

Foto: Sabrina Gundert
Foto: Sabrina Gundert

Von Sabrina Gundert Hast du auch noch ein paar Lebensträume in der Schublade deines Nachttischs stecken? Gut verpackt in deinem Tagebuch? Vielleicht auch auf einer alten Bildercollage? Oder tief hinten in deinem Kopf versteckt (damit auch ja niemand von ihnen erfährt)?
Wir alle tragen Lebenswünsche und -träume mit uns: Nach Afrika reisen. Eine eigene Konditorei eröffnen. Saxophon lernen. Nach Norwegen segeln. Eine Ausstellung organisieren. Ein Buch schreiben. Ein Seminarhaus gründen. Was immer es ist – es gibt drei Mythen rund um unsere Lebensträume, die uns garantiert davon abhalten, unsere Träume zu verwirklichen. Wie du deine Träume dennoch endlich raus aus deiner Nachttischschublade und mitten hinein in dein Leben holen kannst, möchte ich heute mit dir teilen.

1. Träumen alleine reicht nicht
Es braucht auch konkrete Handlungen. Ja, es ist wunderbar, kraftvoll und wichtig, unsere Träume zu konkretisieren und aufzuschreiben. Ebenso wie es hilfreich ist, wenn wir uns immer wieder bewusst mit unseren Träumen verbinden, sie visualisieren und auf diese Weise stärken.

Doch es braucht auch unser aktives Tun.

Vor allem aber: Eine gute Balance. Denn weder das alleinige Träumen und Visualisieren bringt dich vorwärts, noch das stete Rennen von einer Tätigkeit zur nächsten.

Besonders dann, wenn du innerlich klar ausgerichtet bist, offen für das, was sich ergeben wird und bereit, einen Schritt zu gehen, wenn er ansteht, wirst du allerhand Wunder und Überraschungen erleben.

2. Den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht
Das ist befreiend und erschreckend zugleich.

Denn vielleicht wartest du schon lange auf den richtigen Zeitpunkt, um deine Träume endlich zu verwirklichen und hast auf Nachfrage deiner Freunde bislang immer gesagt: Ach, der richtige Zeitpunkt ist einfach noch nicht gekommen!

Zugleich schenkt uns diese Erkenntnis jedoch auch eine unglaubliche Freiheit. Denn sie bedeutet: Ich muss nicht länger warten, sondern kann gleich hier beginnen. Schritt für Schritt.

Denn – erinnere dich – es gibt immer etwas, was du jetzt tun kannst.

Was ist es, was du heute tun kannst, um deine Träume ein Stück weit mehr in dein Leben zu bringen?

3. Es ist egal, welchen Weg du wählst
Buxtehude oder Berlin. Konditor oder Entwicklungshelfer. Sekretärin oder Yogalehrerin.

Jeden Tag treffen wir Entscheidungen. Kleine wie: Cornflakes oder Brot. Graue oder blaue Hose.

Oder große, wie die Frage danach, ob wir kündigen oder bleiben sollen. Ob wir die Umschulung mit 50 noch wagen oder den sicheren Job behalten. Ob wir heiraten und uns binden oder uns unsere Freiheit bewahren sollen.

Meist denken wir, es gebe nur eine richtige Entscheidung. Aus Angst, uns falsch zu entscheiden, tun wir dann oft gar nichts.

Doch das stimmt nicht – es gibt sie nicht, die einzig wahre Entscheidung.

Jede Entscheidung öffnet neue Türen und verschließt andere. Und jeder vermeintliche Umweg ergibt im Rückblick ein entscheidendes Puzzlestück unserer ganz persönlichen Lebenslandkarte (und führt uns auf diese Weise mehr und mehr zu uns selbst und lässt uns erkennen, was wir wirklich, wirklich wollen).

Also: Warte nicht auf den richtigen Augenblick, sondern wage heute den ersten Schritt. Was ist es, das du heute tun kannst, um deinen Träumen näher zu kommen? Und erinnere dich: Es gibt sie nicht, die einzig wahre Entscheidung. Vielmehr geht es darum, einfach loszugehen.

Sabrina Gundert
Sabrina Gundert

Zur Person: Sabrina Gundert (26) unterstützt Menschen darin, ihren einzigartigen Weg zu entdecken – und ihm zu folgen. Ihr Herzblut sind das Schreiben, die Natur und das Gehen des eigenen Herzensweges. Im Februar 2015 startet sie online die Herzensweg-Akademie mit dem Monatsthema „Träume leben“. Mehr auf: www.handgeschrieben.de
Sabrina ist reglmäßige Autorin für die newslichter und hat gerade ihr neues Buch “Hab Mut und geh” veröffentlicht. www.handgeschrieben.de
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2 Kommentare

  1. 3 Mythen über Lebensträume… es gibt heutzutage eine Vielzahl an Möglichkeiten, was ich alles werden und machen kann bzw. oder es so lasse, wie es ist. Egal wie alt ich bin, mir stehen immer noch tausende von Türen offen. Ich denke, die vielen Optionen, unser Leben zu gestalten, macht es nicht einfacher. Es kann sich sogar eine große Unzufriedenheit einstellen. Manchmal ist es vielleicht besser, nicht den nächsten Schritt zu wagen und es einfach mal zu lassen, wie es ist. Kann auch sehr erfüllend sein 🙂

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