Haus der Religionen

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© Haus der Religionen

„Alle stehen wir auf der einen Bühne der grossen weiten Welt und alles, was dort geschieht, betrifft uns alle. Wir wollen, dass alle, die über Frömmigkeit, Sitten, Wissenschaften und Künste erklärend geschrieben haben, angehört werden ohne Rücksicht darauf, ob einer Christ oder Mohammedaner, Jude oder Heide sei und welcher Religion auch immer er angehört,alt oder modern, Doktor oder Rabbi, jede Kirche, Synode und Vereinigung.
Dies raten wir, weil das, was wir erarbeiten, eine Schatzkammer der gesamten Weisheit ist, die das Menschengeschlecht
gemeinsam besitzen soll. Es ist also recht, dass alle begabten Köpfe, alle Völker, Religionen und Zeitalter beitragspflichtig sind.“
Jan Amos Comenius (1592-1670)

In diesem gerade heute so wichtigen Sinne ist in Bern das „Haus der Religionen – Dialog der Kulturen“ als weltweit einmaliges Projekt 2014 eingeweiht worden.

 © Haus der Religionen - Stefan Maurer

© Haus der Religionen – Stefan Maurer

Die drei Säulen einer Vision

Das Haus der Religionen wird konkret genutzt von kulturellen und religiösen Gemeinschaften aus der Stadt und dem Kanton Bern, die bisher über keine ihren Bedürfnissen entsprechenden Räume verfügten. Sie repräsentieren alevitische, christliche, islamische, buddhistische und hinduistische Glaubenstraditionen. Partnerinnen des Dialogs sind auch die jüdische Gemeinde, die Baha’i und die Sikh.

Mit einem Dialog der Kulturen werden die kulturelle wie religiöse Geschichte der Schweiz und Zugänge zu Erfahrung, Wissen und Spiritualität anderer Kulturen und Religionen vermittelt, so wie sie in der Region Bern ihr Zuhause gefunden haben. Das Haus der Religionen will als Kompetenzzentrum für den Dialog seine Dienste über die Region Bern hinaus zur Verfügung stellen und entfalten.

Alle Beteiligten am Projekt Haus der Religionen – Dialog der Kulturen wissen sich der unverletzlichen Würde des Menschen, dem Gedanken der Toleranz und des gegenseitigen Respektes verpflichtet.

Mehr Informationen zum aktuellen Programm hier.

In Berlin ensteht gerade ein ähnliches Projekt, das House of One

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© Haus der Religionen – Stefan Maurer

 

 

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