Unterstützen: Der Bauer und sein Prinz ins Fernsehen!

Seit dem 20. November 2014 läuft der Film „Der Bauer und sein Prinz“  mit schon 30.000 Zuschauern  erfolgreich in deutschen, österreichischen und Schweizer Kinos: für einen Dokumentarfilm ein riesiger Erfolg. Nun berichtet Denkmal-Film, dass die Offenheit des Prinzen in seinen Äußerungen ein Verbot des Royal Press Office nachsich zog, den Film in England und dem gesamten Commonwealth zu zeigen. Obwohl immer eine Vertreterin des Press Office bei den Dreharbeiten anwesend war, entzog man nach erfolgreicher Abnahme des Films, das Veröffentlichungsrecht für England und die Länder außerhalb Europas.

derbauerundseinprinzIm newsletter heißt es weiter: „Ein Skandal, wie Kinobesucher empfinden, dass Engländer ihren eigenen Prinzen nicht sehen dürfen – wir auch! Viele Zuschauer schicken die englische Version des Films auf eigene Kosten an ihre privaten Kontakte auf der Insel. Ideen wie wir Großbritannien weiter infiltrieren können, nehmen wir gerne entgegen.

Einen Prozess gegen das Königshaus zu führen erscheint uns nicht gerade erfolgversprechend. Wir finanzierten den Film schon aus eigener Kraft – ohne Förderung oder Fernsehgelder – und wir wollen jetzt nicht weiteres Geld riskieren um einem Bataillon von Rechtsanwälten der Königin die Stirn zu bieten.

Aber auch in Deutschland sind die Reaktionen der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten sehr zurückhaltend. Am Film kann es nicht liegen, denn er bescherte uns über Monate volle Kinos und begeisterte Zuschauer, die den Film über Mundpropaganda weiterempfohlen haben. Dies ist der Grund, warum er sich noch im Kino halten kann.

Es gibt glaube ich keinen Zuschauer, der nach 80 Minuten nicht selbst erstaunt ist, wie anders er plötzlich Prinz Charles erlebt – nach dessen persönlichen und erstaunlichen Worten und Gedanken im Film. Nicht anders ergeht es den Kinobesuchern zu erleben, wie ihnen der Film einen neuen Zugang zu ökologischer Landwirtschaft öffnet. Umso erstaunlicher ist es immer wieder, wie Presse und Fernsehen, zur besten Sendezeit, viel Geld ausgeben um biologische Landwirtschaft schlecht zu reden. Schlagzeile: „Ist Bio wirklich besser?“ Was soll das unserem Unterbewusstsein suggerieren? Nein – natürlich ist Bio nicht besser! Wer hat an solchen Verleumdungen eigentlich ein Interesse?

Wenn Sie mögen, können Sie als gebührenzahlende Zuschauer uns unterstützen  ARD, ZDF oder ARTE für eine (oder besser mehrere) Ausstrahlungen des Films zu gewinnen. Schreiben Sie den Sendern, warum Sie den Film so wichtig finden und welche Gefühle der Film bei Ihnen hinterlassen hat – wie Sie es mir bei den zahlreichen Diskussionen nach dem Film vermittelt haben. Was ist mit dem demokratischen Privileg in Deutschland einen Film zu senden, der in England nicht gezeigt werden darf? Gründe für die bisherige Ablehnung waren: „Königin Elisabeth und William und Kate sind IN, Prinz Charles ist OUT“ oder „Wir brauchen keine Royalties um solche Geschichten zu erzählen.“ Ein weiteres beliebtes Argument: „Es gibt keinen Sendeplatz, wo solch ein Film reinpasst.“

Was ich von den Protagonisten meiner Filme gelernt habe, ist nicht aufzugeben. Deshalb bitte ich Sie: Senden Sie eine Mail an die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, denn diese bekommen ja Geld um die Bevölkerung zu informieren, und fragen Sie nach, warum Sie diesen Film nicht im Fernsehen sehen dürfen.“

Da machen wir gerne mit. Hier die Kontaktdaten:

ARD
Programmdirektion
Arnulfstr. 42
80335 München
Telefon: 089/ 5900 233 44
oder an den Programmbeirat:
ARD-Programmbeirat
Frau Mechthild Weißer
Arnulfstr. 42
80335 München

 

ZDF
Zweites Deutsches Fernsehen

Zuschauerredaktion
55100 Mainz
Telefon: 06131/ 70 121 61
Fax: 06131/ 70 121 70
oder an:
Zweites Deutsches Fernsehen
Geschäftsstelle Fernsehrat und Verwaltungsrat
55100 Mainz
Bayerischer Rundfunk
Anstalt des öffentlichen Rechts

Rundfunkplatz 1
80335 München
Telefon: 089/ 5900 250 78
Fax: 089/ 5900 277 37
ARTE
ARTE G.E.I.E.

Zuschauerdienst
Postfach 1980
77679 Kehl am Rhein
Telefon: 0180/ 500 24 88 (14ct/min aus dem deutschen Festnetz)
oder an die Programmbeirätin:
Antje Schreiner
Henriettenstraße 16
28205 Bremen
Telefon: 0421/ 792 6364
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