7 Anregungen um Stress zu minimieren

Foto: Nisl Ole

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Forscher der Yale-University konnten zeigen, wie (negativer) Stress unser Hirn buchstäblich schrumpfen lässt. Sie belegten, dass Stress die graue Substanz in der für Selbstkontrolle zuständigen Hirnregion dezimiert. Das bedeutet, häufiger Stress erschwert, mit künftigem Stress umzugehen. Ein stressiges Leben mindert die Fähigkeit, Stress-Momente zu kontrollieren und die Kontrolle zu bewahren. Ein Teufelskreis, wenn es denn je einen gab! Aber es gibt Hoffnung durch die inzwischen gut belegte, von Prof. Gerald Hüther bekannt gemachte lebenslange Neuroplastizität, die Fähigkeit unseres Hirns, sich jederzeit zu regenerieren, zu reparieren und noch in jedem Lebensalter zu wachsen – besonders im Schlaf und in tiefer Entspannung, wie ebenfalls gut belegt.

Hier 7 Punkte, die helfen mit Stress fertig zu werden.

1. Lernen „nein“ zu sagen
Untersuchungen an der University of California, San Francisco, belegen: je mehr Schwierigkeiten jemand hat „nein“ zu sagen, desto wahrscheinlicher erlebt er Stress, Burnout und sogar Depression. Ein neuer Blickwinkel mag das für viele so schwierige Nein-sagen erleichtern: Wer zu einer neuen Aufgabe nein sagt, ehrt die bereits angenommenen Aufgaben und vergrößert die Chance, sie erfolgreich zu bewältigen.

2. Sich ausklinken und (vom Netz) abkoppeln, also Zeiten von Unerreichbarkeit einführen.
Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, wie viel Zeit und Nerven dauernden Störungen durch mails, SMS, Anrufe usw. kosten. Ein Wissenschaftler braucht zum Beispiel durchschnittlich eine halbe Stunde, um zum Ausgangspunkt seines Denkens vor der Störung zurück zu finden. Die nicht gerade IT-feindliche Firma Mikrosoft hat berechnet, durch IT-Unterbrechungen über ein Drittel der Arbeitszeit einzubüßen. Der Verlust an guter Stimmung und Nervenkraft ist – nach meinen persönlichen Erfahrungen – noch ungleich höher. Also einfach abstellen!

3. Den Umgang mit nervenden Menschen minimieren
und wo unvermeidbar als Übung nehmen, ruhig und bei sich zu bleiben. Wer viel Zeit mit Schwätzern verbringt, gerät – nach dem Resonanzgesetz – in Gefahr, einer zu werden.

4. Aufhören, anderen Dinge nachzutragen
Diese Schlepperei lohnt nicht und schadet einem selbst viel mehr als denjenigen, denen man Vorwürfe oder was auch immer nachträgt. Die CD: „Entgiften – Entschlacken – Loslassen“ hilft hier gut.

5. Bewusstheit, beziehungsweise neudeutsch „Mindfullness“ üben
Gelingt bei jeder Tätigkeit, natürlich ideal bei Meditationen. Gern auch im Liegen: statt sich Stress hinzugeben eine geführte Meditation wie „Vom Stress zur Lebensfreude“ hören und erleben.

6. Dinge in die richtige Perspektive setzen, statt zu über- und untertreiben
Wenn etwas schief geht, ist eben nicht alles verloren und immer noch viel zu machen und vor allem auch wundervoll einfach mal los- und geschehen zu lassen, in sich hinein zu fühlen und zu fragen: Was will mir das sagen? Woran hindert es mich? Wozu zwingt es mich? Widerstand ist wie Krankheit Ausdruck von Schatten und insofern Schatz und Chance (siehe „Das Buch der Widerstände“)

7. Lernen, um Hilfe zu bitten.
Es gibt immer eine Form von Hilfe und es ist eine Frage des Selbstwertgefühls, ob wir uns Hilfe gönnen. Was wir nicht gelernt haben, können wir lernen – unser Gehirn kann eben ein Leben lang lernen, wenn wir es entsprechend (heraus)fordern und fördern. Zugleich ist das die beste Vorbeugung bezüglich seiner Degeneration. Lernen wiederum macht glücklich, belegt die moderne Glücksforschung.

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Ein Kommentar zu “7 Anregungen um Stress zu minimieren
  1. andrea sagt:

    „Widerstand ist wie Krankheit Ausdruck von Schatten und insofern Schatz und Chance“…Mag sein. Mag nicht sein. Auch solche ‚Wahrheiten‘ können stressen. Und manchmal ist ein Schnupfen einfach nur ein Schnupfen.

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