Zu Besuch im Yogini-Dome

Foto: Vorm Yogini Dome

Bericht aus einer kleinen feinen Zeitfalte von Conny Dollbaum-Paulsen. Nun fahre ich also hin, zum Yogini-Dome von Bettina und Elske, dessen Entstehung ich von Beginn an verfolgt habe, an dessen Manifestation ich winzig-klein beteiligt war – um dann mal selbst zu erleben, wie sich konzentrierte Frauenkraft in einem Bauwerk der besonderen Art wohl anfühlen würde.

War ich skeptisch? Bestimmt, denn immer, wenn vor allem die spirituellen Begeisterungswellen allzu hochschlagen, meldet sich in mir eine kleine kritische Stimme, die sehr genau hinsehen will, ob es denn auch wirklich wahr und schön und gut ist, was sich mir da zeigt.

Im Yogini Dome

Der Yogini-Dome: Wahr. Schön. Gut. Und Herz.
Und ja, ich habe alles gefunden, was ich (nicht) gesucht habe: Die Stille und die wunderbaren Töne im zufällig entstandenen gemeinsamen Sein, die Tiefe, die Mitte, die unendliche Weite, den Schutz und die Freiheit, mich selbst und die anderen, die Göttin und den Buddha, Fülle und Leere – ach, und alle meine Sinne waren wach und geschmeichelt und beschenkt.

Dass wir zufällig zusammenkommenden vier Frauen einen Tag erleben würden, ungeplant und absichtslos, der nie begann und niemals endete, dass wir nicht nur im Dome einen gemeinsamen Spirit atmeten, auch das ganz ohne Plan und Wort, sondern dass ich dann auch noch, in der Elbe schwimmend, ein Mädchen-Banden-wir-können-alles-Gefühl erlebte, gab dem Ganzen nicht nur Erde, sondern sehr viel Leichtigkeit und großes Gelächter im So-Sein.

Der Dome: Ein Verwandlungsort

Was muss verwandelt werden, damit wir Frieden finden? Ich weiß es nicht – aber ich habe erlebt, wie der Dome alles nimmt, alles lässt und keine Form in Enge führt – Rundheit, die starke Mitte und die hohe Kuppel geben Unendlichkeit frei Haus. Solche Orte brauchen wir – und deshalb bin ich randvoll mit Herzensdank für dieses Geschenk, dass ihr zwei im Herzen so großzügige Gebärerinnen und Baufrauen, Bettina und Elske, der Welt gemacht habt. Und dass ich teilhaben durfte an diesem Tag der besonderen Art.

Und ganz am Schluss: Der Überfluss
Fast saß ich schon im Zug, als die Zeitfalte noch Raum für einen Ausflug mit Elske im Tuch hergab. Da lag ich dann, kein Skeptizismus weit und breit, so fein getragen und doch fast im Flug: Wer will da weiter Worte finden? Ich würde sagen. Geht doch selbst mal hin

Foto: Yogini Dome

Die Autorin: Conny Dollbaum-Paulsen hat die Heilnetze ins Leben gerufen: Das sind regionale Internetportale mit Adressen für alternative TherapeutInnen, ganzheitliche Beratung und/ oder Informationen aus dem Bereich Ganzheitliche Gesundheit. Sie bilden innerhalb der Region kollegiale Netzwerke mit regelmäßig stattfindenden Austauschtreffen für alle Beteiligten. Die aktuell bestehenden neun regionalen Portale sind werbefrei, die mehrfach wöchentlich erscheinenden Artikel in den Good-News beschäftigen sich mit Mut machenden Nachrichten vornehmlich aus den Bereichen Gesundheit und Ökologie.

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