Der dritte Raum

Foto: Amira Trümmer facebook

Die Impfung erzählt die Geschichte der Trennung neu. Sie hat schon in unzähligen Versionen stattgefunden. Und damit steht sie in einer Resonanz zu allen Geschichten in der Menschheit, in denen Trennung gelebt wurde. Sie nimmt Bezug auf die Geschichte der Bürgerkriege in den USA, Revolutionen in Frankreich, auf die Geschichte der NS-Zeit in Deutschland, auf Glaubenskriege im Islam.

Sie bohrt wie ein Skorpion den Stachel hinein in die Wunden und der Schmerz der Vergangenheit wird in der Gegenwart gefühlt. Für viele, ohne zu wissen, wo der Ursprung ist.
Der Ursprung ist dort, wo das Urteil begann. Wo das Konzept der Schuld lebendig wurde.

In jedem Land.
In jedem Menschen.
In jedem Herzen.
Zu jeder Zeit.

Sie erzählt über den Krieg zwischen dir und mir. Und dem Schmerz, einander zu verlieren, sich zu töten, blind vor Wut.
Sie erzählt über die Raserei des Menschen, den Wahn und auch über die Idee, stärker zu sein als Gott.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die, die sich impfen lassen, schützen wollen.
Was sich hier wandeln möchte, ist, dass dieser Schutz nicht auf Grund einer Gefahr und aus Angst motiviert entsteht, sondern aus Liebe zu sich und anderen.

Es ist genauso wichtig zu verstehen, dass die, die sich nicht impfen lassen, die Freiheit durch diese Zeit tragen.
Und ebenfalls darf sich wandeln, diese Freiheit nicht aus Angst vor Gefangenschaft hoch zu halten, sondern aus Liebe zu sich und anderen.

Beide „Gruppen“ haben die Aufgabe, ihre Angst zu erlösen. Sie handeln anders, aber ihre Aufgabe ist die gleiche.
Die Angst verschwindet, wenn dem eigenen Täter in jedem vergeben wird. Wenn er nicht hinaus projiziert wird in die Welt, sondern im eigenen Herzen geschmolzen und umarmt ist.

Für beide „Gruppen“ ist es eine Aufgabe, jegliche „störende“ Bestimmung, die erlassen wird, in sich zu wandeln. Sie um zu deuten.
Wenn es dir nicht gelingt, dann bitte um Hilfe. Es bedeutet nicht, sie schön zu reden. Sondern sie wirklich in dir zu verwandeln.
Das kostet sehr viel Kraft und Disziplin. Und nicht immer wird genug davon da sein. Dann bitte auch um Hilfe.
Wenn du Abstand hältst, dann nicht, weil es dir befohlen wird. Sondern weil jedem Menschen Raum gebührt. Und wenn du keinen Abstand hältst, weil das auch wichtig ist, dann tue es aus ganzem Herzen.

Die Revolution findet von innen heraus statt, in dem allem, was gegen dich zu sein scheint, die Kraft entzogen wird und für dich ist.

So ist der dritte Raum der, in dem jeder nicht mehr aus Angst, sondern aus Liebe zu sich und anderen handelt.
So sehr es sich die meisten wünschen, dass dieser Raum morgen schon entsteht und die anderen beiden Räume ablöst, so wird es doch mehr Zeit brauchen. Die Spaltung geht so tief, bis die Leidensgrenze erreicht ist und die Sehnsucht nach einander überwiegt.

Jeder, der seine Angst erlöst, tritt bereits ein in den dritten Raum.
Damit das neue Motiv der Menschheit geboren werden kann:

Ich handle aus Liebe zu mir und dir. Und sorge so für uns.

Quelle: Amira Trümner, Facebook 15.09.2021

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10 Kommentare zu “Der dritte Raum
  1. Ihr Lieben!
    Ich glaube, das Spektrum der Motivationen für die eine oder andere Entscheidung ist weit breiter, auch wenn der Grundgedanke der Spaltung (die Angst vor Unbekanntem) sehr wohl in unserem Alltag angekommen ist und von Politikern und Medien hochgehalten, ja regelrecht hochgezerrt wird.
    Ich kenne viele, die sich haben impfen lassen, weil sie damit die Freiheit aller unterstützen wollten – damit die Maßnahmen zurückgefahren werden können.
    Und ich kenne viele, mich eingeschlossen, die sich nicht impfen lassen, weil sie dem neuen Impfstoff nicht vertrauen und ihre Gesundheit so schützen wollen, wie sie es seit Jahren mit Achtsamkeit und z.B. Naturheilkunde tun.

    Ich wünsche uns allen, dass es wieder möglich ist, miteinander alle Facetten und Farben (es gibt eben nicht nur schwarz und weiß) zu nutzen, um ein gemeinsames Leben in Achtsamkeit, Respekt und Freiheit zu gestalten.

    Herzensgrüße
    Imke

  2. Meike sagt:

    Liebe Bettina, liebe Amira,
    ich danke euch von Herzen für diesen Text, diesen Zeilen.
    Sie haben mich berührt, da wo wir alle berührt werden wollen.
    Ja, die Sehnsucht danach wächst und wächst.
    Im Herzen! Berührt zu werden von dem, was Einige Gott nennen,
    wieder Andere nennen es Göttin oder Brahman oder Spirit oder Wakatanka.
    Und dennoch meine WIR alle diese Kraft, die größer ist als wir selbst.
    Möge es uns in diesen Tagen zuteil werden.
    Ahow!

    Mögen Segen sein.

    Meike

  3. Großartiger Text!! Vielen Dank dafür, Euch beiden.

  4. Miriam sagt:

    Mir segensreich schöne, friedvolle Klarheit, die die Sehnsucht und das Verbindende in uns allen sieht. Danke Amira.

  5. Danke Johanna Kreuzheck fürs finden und teilen 🙂

    • Von Herzen gerne, liebe Bettina!
      Dieser wundervolle Text ist mir an einem Tag gleich auf zwei unterschiedlichen Kanälen begegnet und berührt auch meine tiefe Sehnsucht nach einem dritten Raum, in dem wir uns wieder in Mitgefühl, Verständnis, Wertschätzung und Liebe begegnen und in dem jede*r ‚anders‘ sein, denken, handeln und leben darf!

  6. Rikki sagt:

    Wundervoll – das spricht mir wirklich aus dem Herzen!!!!

  7. Michelle sagt:

    Herzlichen Dank für den wundervollen Text, dessen folgender Satz für mich wegweisend ist: „Die Spaltung geht so tief, bis die Leidensgrenze erreicht ist und die Sehnsucht nach einander überwiegt.“
    Lasst uns einander nicht aus den Augen und aus den Herzen verlieren.
    Das ist die grosse Aufgabe in dem Ganzen.
    Von Herzen
    Michelle

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