Medizin für die Seele: Der Fuchs

Bild von Alain Audet auf Pixabay

Von Heide Steiner. Kein anderes Raubtier hat sich auf der Erde so erfolgreich verbreitet wie der Fuchs. Deshalb gilt er als besonders schlau und hat sich mit dieser Eigenschaft sogar in unseren Sprichwörtern und Kinderliedern verewigt. „So schlau wie ein Fuchs sein.“ „ Das ist ein ganz ausgefuchster Typ.“ „Fuchs du hast die Ganz gestohlen …“ .

Seiner Lebensschläue liegt seine Sinnesschärfe, Reaktionsschnelligkeit und Anpassungsfähigkeit zugrunde. Er ist ein begnadeter Jäger und in der Stadt genauso erfolgreich wie in der Wildnis. Füchse können eine Maus noch aus 100 Meter Entfernung quieken hören und können bis zu 400mal besserer riechen als wir Menschen. Der Fuchs gehört zu der Gattung der Hunde und Wölfe. Bei uns lebt der Rotfuchs.

Der Fuchs ist ein nachtaktives Tier. Leise schleicht er durch den Wald oder die Stadt, auf der Suche nach seiner Lieblingsspeise. Hat er Mäuse, Würmer und Spinnen gefunden, schnappt er zu – blitzschnell und lautlos – und verzieht sich dann ebenso flink wieder in seinen Bau. Als die Gesundheitspolizei des Waldes frisst er Aas und geschwächte kranke Tiere. Pflanzen, Beeren und Früchte runden seinen Speiseplan ab.

Der Fuchs kann nur mit Mühe eigene Baue graben. So ist es nicht selten, dass Füchse verlassene Dachsbaue übernehmen und sogar mit ihnen ‚unter einem Dach‘ leben. Die Höhlensysteme der Baue sind so groß, dass sich die beiden Tiere nicht in die Quere kommen. Außerdem stehen Fuchs und Dachs nicht in Konkurrenz zu einander.

Füchse haben ein großes Repertoire an Lauten. Die Geräusche eines Fuchses reichen von Bellen (zur Paarungszeit), über Knurren, Winseln bis hin zu schrillen Schreien (territoriale Warnung). Sie sind vor allem in der Nacht zu hören. Füchse sind intelligente Tiere und können sehr gut untereinander kommunizieren. In den Januar- und Februarnächten kann man ihr Heulen und Bellen besonders oft hören. Die Füchse sind auf Partnersuche. Das Bellen eines Fuchses hört sich ähnlich dem Bellen eines Hundes an, nur viel höher. Häufig wird es mit einem Eulenschrei verwechselt.

Die Fähe bringt im April 4-5 Junge zur Welt, die sie anschließend einen Monat lang säugen wird. In dieser Zeit wird sie vom Rüden mit frischen Futter versorgt und gut bewacht. Dieses Verhalten ist unter Säugetieren selten. Füchse leben in Dauerehen.

Resonanzen die eine Fuchsbegegnung in dir auslösen kann

Wenn der Fuchs in deinem Leben auftaucht, so kann er dich darauf aufmerksam machen wollen, anstehende Veränderungen und Themen mit Schläue und Scharfsinn anzugehen. Es gilt jetzt, dein Leben aus neuen Perspektiven zu betrachten und für alle möglichen und unmöglichen Lösungswege offen zu sein.

Fuchs und Hund gehören zur selben Gattung. Der Fuchs hat sich seine Wildheit bewahren können, der Hund wurde gezähmt. Mögliche Resonanz: Welches Verhältnis hast du zu deiner inneren Wildnatur, deiner Ungezähmtheit? Wo fällt dir Anpassung leicht? Wo ist sie sogar wichtig? Wo darfst du dich deutlicher zeigen? “

Der Fuchs ist ein verspieltes Tier und neckt sehr gerne. Er wird als Trickster bezeichnet und ist damit der geistige Verwandte des neckischen Kojoten. Mögliche Resonanz: Stell mal dein Leben auf ‚den Kopf‘ und geh deine Probleme, Anliegen und Wünsche spielerischer an. Lass sie dir nicht zur Last werden und lade die Leichtigkeit in dein Leben ein.

Die Füchsin empfängt im Januar/Februar neues Leben und gebiert es im April. Mögliche Resonanz: Gibt es in deinem Leben ein Projekt, einen Veränderungswunsch, der sich jetzt in dir einnisten darf, um ihn im Frühling in die Welt zu gebären (zu verwirklichen)?

Eine Gangart des Fuchses ist der Trab, dabei setzt er alle 4 Pfoten auf einer Linie auf, so dass dieses Spurenbild eine Linie bildet. Mögliche Resonanz: dich noch klarer auszurichten und dich wieder ‚auf Spur‘ zu bringen.

Mach dir bewusst, dass es ein Geschenk ist, dieses scheue Tier zu treffen. Bei eurer Begegnung handelt es sich nicht um einen Zufall, ihr habt in diesem Moment eine innere Resonanz zu einander.

Heide Steiner | www.visions-suche.de | Seminare und Visionsfindungen |

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Ein Kommentar zu “Medizin für die Seele: Der Fuchs
  1. Tina Myriel Madüske-Nygård sagt:

    Ich hatte im Januar 2021, beim spazieren gehen eine Begegnung mit einem Fuchs. Das war sehr eindrucksvoll für mich. Er überquerte meinen Weg, und blieb dann kurzzeitig stehen. Wir waren uns sehr nah. Ich habe lange darüber nachgedacht, was mir diese Begegnung mitteilen wollte. Nun kommt heute, ein Jahr später, dieser Bericht – das ist sehr interessant für mich. Herzensdank dafür.

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