Stell Dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin – Представь, что сейчас война, а на неё никто не идёт – Imagine a war and no one is going

Foto: newslichter

Meine beste russische Freundin Lena in Penza, 600 km südöstlich von Moskau, konnte in der Nacht vom 23. auf den 24. Februar nicht schlafen. Und so betete sie einfach bis zum Sonnenaufgang, ohne wirklich zu wissen, was in ihr geschah. Sie schrieb es mir am Morgen des 24.02. Ich saß im selben Augenblick auf der Bettkannte, hatte ganz gegen meine Gewohnheit einen Nachrichtenkanal auf meinem Handy geöffnet, und las über Putin’s Entscheidung der vergangenen Nacht. Zu diesem Zeitpunkt waren schon zahlreiche Bomben über der Ukraine gefallen. Ich brach für einen Moment in Tränen aus. Der Kontakt zu Lena tat mir gut. Irgendwie erschien mir dadurch die Welt in diesem Moment ein bisschen weniger riesig, und ich fühlte mich ein bisschen weniger verloren. Mein nächster Gedanke war „Hier passiert gerade (nur) alte Verrücktheit.“ Dann hörte ich in mir den Satz „Stell Dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin.“ Anschließend hörte ich die Ansprache unseres Bundeskanzlers und ich spürte „Er hat nichts gesagt.“ Es ist schwer, in einem solchen Moment etwas zu sagen. Ich selbst war auch wie eingefroren.

“When we demonize and dehumanize our opponents, we abandon the possibility of peacefully resolving our differences, and seek to justify violence against them.” Nelson Mandela

Ich begann all den Menschen in und aus Russland und der Ukraine, die mir am Herzen liegen, Nachrichten zu senden. Meinen Freunden, Kollegen und Kolleginnen, Mitarbeitern des Büros meines Mannes in Kiew. Ich wollte wissen, wo sie waren, und wie es ihnen und den Ihren geht. Und ich wollte, dass sie wussten, dass ich an sie dachte. Ich liebe Russland. Und ich liebe die ganze slawische Welt so sehr. In meinen sieben Jahren in Moskau haben mich ihre grenzenlose Gastfreundschaft, ihre entwaffnende Echtheit, die Tiefe ihrer Seele, die Romantik ihrer Lieder, ihre Leidenschaft für das Leben, Ihre Intelligenz, Ihre Belesenheit, ihr feiner Humor, ihr natürlicher Sinn für Gemeinschaft, ihr Mut und ihre Treue gegenüber ihren Freunden und der Familie tief berührt. Mein Mann ist Moskauer und unsere drei Söhne sind zur Hälfte Russen und sehr stolz darauf. Meine Haushilfe Hanna, die eine absolute Seele von einer Frau ist, ist Ukrainerin. Gestern schrieb sie mir, dass sie nach Hause fährt. Während ich dies schreibe, sitzt sie in irgendeinem Bus und fährt dahin, wo die Bomben fallen, zu ihren Kindern, Eltern und Freunden. Natürlich tut sie das.

Kaum jemand in Europa kennt die Ukraine. Die wenigsten in Deutschland wissen überhaupt, wie man ‚Ukraine‘ richtig ausspricht. Dabei ist sie mit einer Fläche von rund 600.000 Quadratkilometern nach Russland die zweitgrößte Nation in Europa. Und doch scheint sie auf der europäischen Landkarte in Vergessenheit geraten zu sein. Russland hingegen glauben viele von uns zu kennen. Es kommt schließlich ständig in den Nachrichten und in vielen Hollywood-Filmen vor. Russland und die Russen, die ich kenne, haben jedoch wenig mit dem zu tun, was in den klassischen Nachrichten und Hollywood-Filmen gezeigt wird. Doch es sind die Clichés, mit denen auch ich aufgewachsen bin. Um es mit Reinhard Mey zu sagen „Der Mörder ist immer der Russe.“ Als junges Mädchen wollte ich nichts lieber, als nach Amerika reisen. Und das tat ich schließlich auch mit Anfang 20. Zu der Zeit war ich „unsterblich“ in einen New Yorker verliebt und träumte von einer jüdischen Hochzeit. Wie ihr wisst, ist daraus nichts geworden. Denn dann kam ein Russe. Um genau zu sein, es kamen zwei. Den zweiten heiratete ich.

Russland half mir, dem rheinischen Landei, meine Angst vor Nähe und Berührung und viele westliche Vorurteile zu lockern. Und ich begriff, dass immer alles mindestens zwei Seiten hat, dass es niemals nur Schwarz oder Weiß gibt. In 27 Jahren Ehe mit einem russischen Mann lernte ich, dass jede Situation – ob sie gut oder schlecht aussieht – immer ein Gemeinschaftsprojekt ist. Und wenn ich von meiner kleinen privaten Welt aus auf globalen Krieg und Frieden schaue, dann habe ich gelernt, dass Gewalt immer nur wieder Gewalt erzeugt, und dass Opfer und Täter immer ein und dasselbe und vollkommen ver-rückt sind, solange nicht einer aus dem Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt, von Siegen und Verlieren aussteigt. Dieser Ausstieg kann niemals auf der Ebene des Verstandes geschehen, der chronisch damit befasst ist zu analysieren, wer Recht, Schuld oder angefangen hat. Ich bin überzeugt, dass all unsere Kriege auf der Welt sich immer wieder gegenseitig neu bedingen und entfachen und der aktuelle Konflikt mitten in Europa auch nur eine Folge aller bisherigen Konflikte ist. Und ich bin mir sicher, dass sich uns heute durch Putin’s dramatische Entscheidung eine nie dagewesene Chance bietet, Krieg auf der Erde für immer zu beenden. Was wir dafür brauchen ist der Geist von Menschen wie Nelson Mandela. Er ist mir ein großes Vorbild. Und wir dürfen jetzt sogar noch über ihn hinauswachsen. Es gibt zwei deutliche Impulse in mir. Ein Teil von mir steht auf Pause und schweigt und horchte nach Innen. Ein anderer Teil von mir ist bereits im Kreativmodus und weiß, hier wird jetzt etwas geschehen. Und in mir schreibt es bereits, noch bevor ich den Stift in die Hand nehme. Mir ist eins vollkommen klar: Wir alle, die wir hier direkt oder indirekt dabei sind in diesem Konflikt, mitten drin stehen oder über Fernsehgeräte zusehen, sind gemeinsam verantwortlich für das, was hier mitten in Europa geschieht. Das ist keine Schuldzuweisung. Es ist Selbstermächtigung. All die Politiker, von denen wir uns gerade Antworten und Lösungen erhoffen, funktionieren nach denselben menschlichen Prinzipien wie wir alle. Sie furzen manchmal, pinkeln jeden Tag, haben ein Liebesleben oder keins, Nervensysteme, die gerade größtenteils im Dinosauriermodus auf fight-flight-freeze agieren, und sie streiten regelmäßig, obwohl sie sagen, sie wünschen sich Harmonie und Frieden. Sie werden ohne uns nichts bewirken. Und wir können unsere eigene Macht nicht mehr leugnen.

Mir ist klar, dass ich zu einer Lösung beitrage, indem ich in Richtung Lösung denke, fühle, handle und spreche. Und ich bitte Dich, wenn Du mich hier liest, widerstehe der Versuchung über das, was da gerade geschieht mit irgendjemandem zu diskutieren, irgendeine Meinung zu verteidigen, Dich aufzuregen, furchtbar mitzuleiden, irgendjemanden zu verdammen oder zum Opfer zu machen. Wenn Du es schaffst, nicht zu verzweifeln und klar zu bleiben, dann meditiere und bete für den Frieden. Sieh‘ ihn, spüre ihn, schmecke ihn. Wenn Du es nicht schaffst, hol‘ Dir Hilfe bis Du wieder klar und innerlich im Frieden bist. Es lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Denn dieser Konflikt ist vermutlich noch nicht einmal die größte Herausforderung, die uns in den kommenden Monaten bevorsteht. Und wenn Du einen starken Impuls und die Möglichkeit hast, etwas Konkretes zu tun, das zu Frieden und Verbindung beiträgt, dann tu‘ es unbedingt und sofort. Und wenn Du Annalena Baerbock heißt, bitte ruf mich an. Ich finde, es ist eine große Chance für uns, dass wir heute eine Frau in der Position der Außenministerin haben. Doch es gibt Dinge, die Du, Annalena, gerade nicht einbeziehst, die wesentlich sind, nichts mit den sogenannten Fakten zu tun haben und essentiell für Deinen und unser aller Erfolg sein werden.

„Men’s goodness is a flame that can be hidden, but never extinguished.”

– Nelson Mandela

Was jetzt zählt, ist sofort jede Gewalt und Gegengewalt zu beenden. Doch was bedeutet das? Wenn Ihr mich fragt: Ich stelle mir vor, alle Fernsehkanäle und Zeitungen der Welt rufen gemeinsam dazu auf, dass Menschen aller Nationen Kerzen anzünden und sich gemeinsam drei Tage lang in Stille, Gebet und Meditation versenken. Stillstand. Überall. Die russischen und ukrainischen Soldaten weigern sich, weiter auf ihre Brüder und Schwestern, Freunde, Partner und Verwandte zu schießen. Und die Regierungsoberhäupter der Welt tun sich in meiner Vision zusammen, reisen gemeinsam in alle Krisengebiete, setzen sich hin, Herz zu Herz, und fangen an, sich jenseits aller Protokolle zuzuhören. Und Männer und Frauen aus allen Nachbarländern tun sich zusammen, um Hilfe zu leisten für alle, die es jetzt so dringend brauchen. Bedingungslos. Und ich höre, wie die social media Kanäle aller Couleur genau diese Informationen verbreiten. Es sterben gerade unsere Nachbarn, unsere Freunde und Freundinnen, Brüder und Schwestern, Geschäftspartner, Mitarbeiter, Verwandte – ukrainische und russische. Es geht nicht um irgendeine Meinung dazu. Und es geht schon gar nicht darum, wer schuld ist. Die Frage selbst erhält den Konflikt aufrecht. Und die Komplexität und Vielschichtigkeit der historischen, politischen und psychologischen Zusammenhänge macht deutlich, dass es eine neue höhere Perspektive braucht, um überhaupt Gespräche beginnen zu können. Im ersten Schritt geht es darum, jede Gewalt zu beenden. Und zwar für alle Seiten. Denn worüber in unseren Medien unter anderem nicht berichtet wird ist, dass in den beiden ukrainischen Regionen, die ihre Unabhängigkeit erklärt haben, seit 2014 Erwachsene und Kinder im Krieg mit ihren Landsleuten der angrenzenden Regionen leben und täglich beschossen und drangsaliert werden. Einige Menschen in der Ukraine feiern gerade ihre Befreiung, während andere in Angst und Schrecken fliehen. Es gibt niemals nur Schwarz oder Weiß.

Diese Welt ist ver-rückt. Und jemand muss aussteigen aus dem Kreislauf von Angst und Gewalt. Es ist nicht nur unnötig sondern schlicht geistesgestört, erst ein ganzes Land platt zu machen, bevor sich die Vertreter aller Länder gemeinsam an den runden Tisch setzen. Es kann jetzt sofort geschehen. Jeder Mensch weiß das intuitiv. Und jeder von uns kann dazu beitragen. Beendet die Polarisierung. Beendet die Schuldzuweisungen. Beendet den Kampf. Auch und besonders in Wort. In Schrift. In Gedanken und Emotionen. Tretet wahrhaft für Frieden für alle ein. JETZT. Und fangt in Euren eigenen Herzen und Köpfen an. Und ich weiß, Appelle nutzen gar nichts. Es tun, nutzt etwas. Und bei allem Aufruhr und Schmerz in meinem Herzen weiß ich auch, es ist alles gut. Krieg erzeugt auf energetischer Ebene immer gleichzeitig Frieden. Und noch nie gab es mehr Menschen auf der Welt, die mit Frieden in Resonanz gehen, weil sie sich mit jeder Faser ihres Seins nach ihm sehnen, Menschen die wissen, wie er auf allen Ebenen und auch ganz praktisch zu bewerkstelligen und zu finanzieren ist und die bereit sind, dafür von ganzem Herzen einzustehen. Und ich bin sicher, gerade Russland und die Ukraine werden einen wesentlichen Beitrag zu diesem Frieden leisten und eine wichtige und ganz neue Rolle für seine Sicherung in der Zukunft spielen. Jeder gehört in diesem Weltengefüge unumstößlich dazu, damit wir in Frieden leben können. Es darf keine Sieger und Besiegt mehr geben. Nur noch Familie, Freunde, Nachbarn und Partner, die bereit sind sich in ihrer Einzigartigkeit und Hoheit zu begegnen und zuzuhören. Lasst alle anderen Ideen fallen. Und stellt es Euch mit mir zusammen vor. JETZT.

Claudia Shkatov
TELLING A NEW STORY

www.claudiashkatov.com
Transformational Coaching for Life & Business

UPDATE vom 2.3.2022: Russische Freunde meinen, dass dieser Text unbedingt auch auf Russisch erscheinen soll. Und sie haben ihn übersetzt.

Представь, что сейчас война, а на неё никто не идёт

Моя лучшая русская подруга Лена из Пензы, в 600 км к юго-востоку от Москвы, не могла уснуть в ночь с 23 на 24 февраля. И поэтому она просто молилась до рассвета, не понимая, что происходит внутри нее. Она написала его мне утром 24 февраля. В тот самый момент, когда я сидя на краю кровати, и совершенно вопреки своей привычке, открыв новостной канал на мобильном телефоне, читала о решении Путина, принятом накануне вечером. К этому времени на Украину уже обрушилось множество бомб. Я разрыдалась. Контакт с Леной пошел мне на пользу. Почему-то в тот момент мир показался мне чуть менее огромным, и я почувствовала себя чуть менее потерянной в нем. Моя следующая мысль была: „Здесь происходит (просто) какое-то старое безумие“. Тогда я услышала внутри себя фразу: „Представь, что сейчас война, а на неё никто не идёт“. После этого я услышала речь нашего канцлера и почувствовала: „Он ничего не сказал“. В такой момент трудно что-либо сказать. Я и сама как будто окаменела.

“When we demonize and dehumanize our opponents, we abandon the possibility of peacefully resolving our differences, and seek to justify violence against them.”

– Nelson Mandela

Я начала отправлять сообщения всем людям в России и Украине, которые близки моему сердцу – моим друзьям, коллегам, сотрудникам офиса моего мужа в Киеве. Я хотела знать, где они и как дела у них и их близких. И я хотела, чтобы они знали, что я думаю о них. Я люблю Россию. И я очень люблю весь славянский мир. За семь лет жизни в Москве меня глубоко тронули ее безграничное гостеприимство, ее обезоруживающая искренность, глубина ее души, романтика ее песен, ее страсть к жизни, ее интеллигентность, начитанность, тонкое чувство юмора, ее природное чувство общности, ее мужество и верность своим друзьям и семье. Мой муж – москвич, а трое наших сыновей наполовину русские и очень этим гордятся. Моя помощница по дому Ханна, замечательная душевная женщина, украинка. Вчера она написала мне, что едет домой. Пока я это пишу, она едет в каком-то автобусе туда, где падают бомбы, к своим детям, родителям и друзьям. Разумеется – она едет туда.

В Европе почти никто не знает Украину. Очень мало людей в Германии даже знают, как правильно произносится „Украина“. Однако, со своей площадью около 600 000 квадратных километров, она является вторым по величине государством в Европе после России. И все же, кажется, что о нем забыли на европейской карте. С другой стороны, многие из нас думают, что знают Россию. В конце концов, об этом постоянно пишут в новостях и показывают во многих голливудских фильмах. Однако Россия и те русские, которых я знаю, имеют мало общего с тем, что показывают в классических новостях и голливудских фильмах. Но это клише, на которых я тоже выросла. Перефразируя Рейнхарда Мея, (Примечание переводчицы: речь идет о песне Рейнхарда Мея, немецкого барда с его ироничным замечанием по поводу криминальных романов : „Преступник – всегда садовник“), можно сказать: „Преступник – всегда русский“. Будучи молодой девушкой, я мечтала только об одном – поехать в Америку. И я наконец мне это удалось. В то время я была безумно влюблена в жителя Нью-Йорка и мечтала о еврейской свадьбе. Как вы знаете, из этого ничего не вышло. Потому что потом появился русский. Точнее говоря, их было два. Я вышла замуж за второго.

Россия помогла мне, провинциалке из Рейнской области, преодолеть страх перед близостью и общением, а также многие западные предрассудки. И я поняла, что у всего всегда есть как минимум две стороны, что никогда не бывает только черного или белого. За 27 лет брака с русским мужем я усвоила, что любая ситуация – неважно, хорошая она или плохая – это всегда совместный проект. И когда я смотрю на глобальную войну и мир из своего маленького частного мира, я осознала, что насилие только порождает насилие снова, и что жертвы и преступники – это всегда одно и то же и совершенно безумны, пока кто-то не выйдут из цикла насилия и контрнасилия, победы и поражения. Этот выход никогда не может произойти на уровне рассудка, который хронически занят анализом того, кто прав, виноват или кто начал. Я убеждена, что все наши войны в мире всегда взаимно обуславливают и разжигают друг друга, и что нынешний конфликт в центре Европы также является лишь следствием всех предыдущих конфликтов. И я уверена, что сегодня, благодаря радикальному решению Путина, у нас есть беспрецедентная возможность навсегда покончить с войной на земле. Для этого нам нужен дух таких людей, как Нельсон Мандела. Он является для меня отличным примером для подражания. И теперь мы можем превзойти даже его.

Во мне сосуществуют в этот момент два разных импульса. Одна часть меня находится на паузе, молчит и прислушивается к своему внутреннему состоянию. Другая часть меня уже находится в творческом режиме и знает, что сейчас здесь что-то произойдет. И оно уже пишет во мне, даже прежде чем я возьму в руки перо. Мне абсолютно ясно одно: все мы, кто прямо или косвенно вовлечен в этот конфликт, кто стоит в его центре или наблюдает за ним по телевизору, несем общую ответственность за то, что происходит здесь, в центре Европы. Это не распределение вины. Это осознание того, что формирование реальности в нашей власти. Все политики, от которых мы сейчас надеемся получить ответы и решения, функционируют по тем же человеческим принципам, что и все мы. Они иногда пукают, каждый день писают, у них бывает секс или его не бывает, их нервные системы в данный момент работают в основном в режиме динозавра: fight-flight-freeze, и они регулярно конфликтуют, хотя говорят, что хотят гармонии и мира. Без нас они ничего не добьются. И мы больше не можем отрицать свою собственную силу.

Я осознаю, что вношу свой вклад в решение проблемы, думая, чувствуя, действуя и говоря в направлении решения проблемы. И я прошу вас, если вы читаете меня здесь, не поддаваться искушению обсуждать происходящее с кем-либо, отстаивать какое-либо мнение, расстраиваться, ужасно сочувствовать кому-либо или осуждать кого-либо. Если вы можете не отчаиваться и сохранять ясность ума, медитируйте и молитесь о мире. Увидеть его, почувствовать его, попробовать его на вкус. Если вам это сейчас не удается, обратитесь за помощью, пока вы снова не обретете ясность и внутренний покой. Это стоит того во многих отношениях. Потому что этот конфликт, вероятно, даже не самый большой вызов, с которым мы столкнемся в ближайшие месяцы. И если у вас есть сильный импульс и возможность сделать что-то конкретное, способствующее миру и соединению, то, во что бы то ни стало, сделайте это немедленно. И если вас зовут Анналена Бэрбок, пожалуйста, позвоните мне. Я думаю, что это большой шанс для нас, что сегодня на посту министра иностранных дел находится женщина. Но есть вещи, которые вы, Анналена, не принимаете во внимание, которые очень важны и не имеют ничего общего с так называемыми фактами и будут необходимы для вашего успеха и успеха всех нас.

Сейчас главное – немедленно прекратить любое насилие и контрнасилие. Но что это значит? Если вы спросите меня: я представляю себе, как все телеканалы и газеты мира совместно призывают людей всех наций зажечь свечи и погрузиться вместе в тишину, молитву и медитацию на три дня. Тишина. Везде. Российские и украинские солдаты отказываются продолжать стрелять в своих братьев и сестер, друзей, партнеров и родственников. И мировые правительственные лидеры объединяют усилия в моем видении, вместе едут во все кризисные районы, садятся, и начинают слушать друг друга вне всяких протоколов. И мужчины и женщины из всех соседних стран объединяются, чтобы оказать помощь всем, кто в ней сейчас так нуждается. Безусловно. И я слышу, как в социальных сетях всех мастей распространяется именно эта информация. Сейчас умирают наши соседи, наши друзья, братья и сестры, деловые партнеры, коллеги, родственники – украинские и русские. Речь не идет о каком-либо мнении на этот счет. И дело, конечно, не в том, кто виноват. Сам вопрос подпитывает конфликт. А сложность и многослойность исторического, политического и психологического контекстов делает очевидным, что для начала переговоров необходима новая, более высокая перспектива. Первый шаг – положить конец всякому насилию. И это для всех сторон. Потому что в наших СМИ, помимо прочего, не сообщается о том, что в двух украинских областях, провозгласивших независимость, взрослые и дети с 2014 года живут в условиях войны со своими соотечественниками из соседних областей, ежедневно подвергаются обстрелам и преследованиям. Некоторые люди в Украине празднуют сечас свое освобождение, в то время как другие в страхе бегут. Никогда не бывает только черного или белого.

Этот мир безумен. И кто-то должен вырваться из замкнутого круга страха и насилия. Не только нет необходимости, но и просто безумно сровнять с землей целую страну, прежде чем представители всех стран сядут вместе за круглый стол. Это может произойти прямо сейчас. Каждый человек интуитивно знает это. И каждый из нас может внести в это свой вклад. Покончите с поляризацией. Покончите с перекладыванием ответственности. Закончите схватку. В том числе и в особенности в словах. В письменном виде. В мыслях и эмоциях. Искренне выступайте за мир для всех. СЕЙЧАС. И начните с собственных сердец и умов. И я знаю, призывы не приносят пользы. Действие имеет значение.

„Men’s goodness is a flame that can be hidden, but never extinguished.”

– Nelson Mandela

И несмотря на все потрясения и боль в моем сердце, я также знаю, что все хорошо. Война всегда одновременно создает мир на энергетическом уровне. И никогда в мире не было столько людей, которые резонируют с миром, потому что стремятся к нему всеми фибрами своего существа, людей, которые знают, как его можно достичь и финансировать на всех уровнях, а также очень практичным способом, и которые готовы отстаивать его всем сердцем. И я уверена, что Россия и Украина, в частности, внесут значительный вклад в этот мир и сыграют важную и совершенно новую роль в его обеспечении в будущем. Каждый безраздельно принадлежит этой структуре мира, чтобы мы могли жить в мире. Не должно быть больше победителей и побежденных. Только семья, друзья, соседи и партнеры, которые готовы встретиться и выслушать друг друга в своей уникальности и величии. Отбросьте все другие идеи. И представьте это вместе со мной. СЕЙЧАС.

Перевод с немецкого: Наталья фон Мюнхгаузен, Берлин

Übersetzung aus dem Deutschen: Natalia von Münchhausen, Berlin

Update 5.3.2022 englische Fassunf

Imagine a war and no one is going

My best Russian friend Lena in Penza, 600 km southeast of Moscow, could not sleep on the night of February 23-24. And so she just prayed until sunrise without really knowing what was happening inside her. She wrote it to me in the morning of 24.02. I was sitting on the edge of the bed at the same moment, quite against my habit, had opened a news channel on my cell phone, and was reading about Putin’s decision of the previous night. By that time, numerous bombs had already fallen over Ukraine. I burst into tears for a moment. The contact with Lena felt good. Somehow it made the world seem a little less huge at that moment, and I felt a little less lost. My next thought was „There’s (just) some old insanity happening here.“ Then I heard within me the phrase „Imagine a war and no one is going.“ Afterwards I heard the speech of our Chancellor and I felt „He didn’t say anything.“ It is hard to say something at such a moment. I myself was also frozen.

“When we demonize and dehumanize our opponents, we abandon the possibility of peacefully resolving our differences, and seek to justify violence against them.” – Nelson Mandela

I started sending messages to all the people in and from Russia and Ukraine who are close to my heart. My friends, colleagues, employees of my husband’s office in Kiev. I wanted to know where they were and how they and theirs were doing. And I wanted them to know that I was thinking of them. I love Russia. And I love the whole Slavic world so much. In my seven years in Moscow, I have been deeply touched by her boundless hospitality, her disarming genuineness, the depth of her soul, the romance of her songs, her passion for life, her intelligence, her literacy, her fine sense of humor, her natural sense of community, her courage, and her loyalty to her friends and family. My husband is Muscovite and our three sons are half Russian and very proud of it. My house help Hanna, who is an absolute soul of a woman, is Ukrainian. Yesterday she wrote me that she is going home. As I write this, she is on some bus going to where the bombs are falling, to her children, parents and friends. Of course she is.

Hardly anyone in Europe knows Ukraine. Very few people in Germany even know how to pronounce ‚Ukraine‘ correctly. Yet with an area of around 600,000 square kilometers, it is the second largest nation in Europe after Russia. And yet it seems to have been forgotten on the European map. Russia, on the other hand, many of us think we know. After all, it is constantly in the news and in many Hollywood movies. However, Russia and the Russians I know have little to do with what is shown in the classic news and Hollywood movies. But these are the clichés that I grew up with as well. In the words of Reinhard Mey (Translator’s note: Reinhard Mey is a German singer-songwriter who pokes fun at the clichés of English crime novels in his song „Der Mörder ist immer der Gärtner.“) „The murderer is always the Russian.“ As a young girl, I wanted nothing more than to travel to America. And I finally did in my early 20’s. At the time I was „madly“ in love with a New Yorker and dreaming of a Jewish wedding. As you know, nothing came of it. Because then a Russian came. To be exact, two came. I married the second one.

Russia helped me, the Rhineland country bumpkin, to loosen my fear of closeness and contact and many Western prejudices. And I understood that everything always has at least two sides, that there is never only black or white. In 27 years of marriage to a Russian man, I learned that every situation – whether it looks good or bad – is always a joint project. And when I look at global war and peace from the perspective of my small private world, I have learned that violence only ever creates violence again, and that victims and perpetrators are always one and the same and completely crazy, as long as someone does not get out of the cycle of violence and counter-violence, of winning and losing. This exit can never happen at the level of the mind, which is chronically engaged in analyzing who is right, guilty or who started. I am convinced that all of our wars in the world are always mutually conditioning and reigniting each other, and that the current conflict in the center of Europe is also just a consequence of all previous conflicts. And I am sure that today, through Putin’s dramatic decision, we have an unprecedented opportunity to end war on earth forever. What we need for this is the spirit of people like Nelson Mandela. He is a great role model for me. And we may now grow even beyond him.

There are two distinct impulses in me. One part of me is on pause and silent, listening inward. Another part of me is already in creative mode and knows, something is going to happen here now. And inside me it is already writing, even before I take the pen in my hand. One thing is absolutely clear to me: All of us who are directly or indirectly involved in this conflict, standing in the midst of it or watching it on television sets, are jointly responsible for what is happening here in the middle of Europe. This is not an assignment of blame. It is self-empowerment.

All the politicians we’re hoping for answers and solutions from right now function on the same human principles as the rest of us. They fart sometimes, pee every day, have love lives or none, nervous systems that are mostly operating in dinosaur mode on fight-flight-freeze right now, and they argue regularly even though they say they want harmony and peace. They won’t make anything happen without us. And we can no longer deny our own power.

I realize that I contribute to a solution by thinking, feeling, acting and speaking in the direction of a solution. And I ask you, if you read me here, to resist the temptation to discuss what is happening with anyone, to defend any opinion, to get upset, to feel terribly sorry for anyone, to condemn or victimize anyone. If you manage not to despair and stay clear, meditate and pray for peace. See it, feel it, taste it. If you can’t, get help until you are clear again and at peace inside. It is worth it in many ways. Because this conflict is probably not even the biggest challenge we will face in the coming months. And if you have a strong impulse and the opportunity to do something concrete that contributes to peace and connection, then by all means do it and do it now. And if your name is Annalena Baerbock, please call me. I think it’s a great opportunity for us to have a woman in the position of Foreign Minister today. But there are things that you, Annalena, are just not taking into account, that have nothing to do with the so-called facts and are essential for both yours and all of our success.

„Men’s goodness is a flame that can be hidden, but never extinguished.“
– Nelson Mandela

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51 Kommentare zu “Stell Dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin – Представь, что сейчас война, а на неё никто не идёт – Imagine a war and no one is going
  1. Ruth sagt:

    Liebe Claudia
    Ich empfinde genauso: wir sind an einem besonderen Punkt und haben alle Möglichkeiten über Ländergrenzen hinweg zu agieren, die Hände, Arme und Herzen auszustrecken, auszusenden, zu verbinden.
    Von meinen Eltern erhielt ich ein Bild: „Die Geschichte der Menschheit lehrt uns, dass uns die Geschichte nichts lehrt.“
    Aber wir stehen nicht vor 110 Jahren, nicht vor 80 Jahren, nicht vor 30 Jahren…. die Friedensdemonstrationen, die Aktionen sind immens, kraftvoll, und sie kommen ohne politische Führung.
    Ich bin voll Hoffnung und Liebe💞🕊💞

  2. Sylvia sagt:

    Amen 🙏
    so sei es 🕊️❤️🕊️❤️🕊️

    Immer wieder tief berührt von dir 🌹

  3. Liebe Claudia!
    Wie unendlich gut deine Vision tut – und wie sehr sie auch in meinem Herzen Resonanz erzeugt. Ich bete seit Tagen und werde nicht müde, genau auf diese Zusammenhänge hinzuweisen, vor allem dort, wo der böse Russe an den Pranger gestellt wird.
    Viele meiner Freundinnen sind Russlanddeutsche und tragen diesen wunderbar von dir beschriebenen Kern in sich, obwohl sie eine große Leidensgeschichte in Russland erleben mussten. Es gibt eben niemals nur schwarz und weiß.
    Das gilt ja auch für alle anderen Lebens-Bereiche, wie uns die Pandemie eigentlich lehren könnte …

    Ich habe Frieden in meinem Herzen und gebe ihn weiter – wie viele andere.
    Lasst uns Frieden machen!

    Herzensgrüße
    Imke

  4. Gudrun sagt:

    Liebe Claudia, ich bin tief berührt von deinen Worten und der Energie die darin steckt. Du sprichst etwas aus was ich fühle.
    So sei es!
    DANKE, DANKE, DANKE.

  5. Meike sagt:

    Guten Morgen Claudia,
    ich liebe dich!

    DANKE dir – für deine Zeilen. Meine Gedanken waren, dass ich mir einen Menschen wünsche, der mit Rußland und/oder der Ukraine verbunden ist und ein Bild zeichnen kann, was den gängigen Cliches etwas ANDERES, etwas, das für mich NEU ist, aufzeigt. Das hast du getan und ich DANKE dir aus tiefster Seele und aus ganzem HERZEN.

    Mir laufen immer noch die Tränen.

    In Liebe und Verbundenheit
    Meike

  6. Patrick Esch sagt:

    Hallo hier ist Analena. Gib mir deine Nummer und ich rufe dich an. – Scherz!
    Humor ist in diesen Krisenzeiten m.E. wichtig und wertvoll. Ich liebe Berichte mit Humor. Das zeigt mir einmal mehr, dass wir alle verbunden sind. Und diese Verbindung sollten wir erkennen und nutzen für eine bessere, schönere und heilsamere Welt.

  7. Meike sagt:

    Liebe Claudia,
    mein Kommentar ist anscheinend nicht angekommen.
    Auf ein NEUES.

    Ich liebe dich! Hab von Herzen und aus ganzer Seele DANK für deine Zeilen.
    Mein Wunsch, mein Gebet wurde erhört. Ich danke GOTT in dir.

    Alles Liebe und in Verbundenheit
    Meike

  8. Meike sagt:

    https://www.youtube.com/watch?v=1q-Ga3myTP4

    Reinhard May an friedens – NEIN, meine Söhne geb ich nicht.

  9. Sabine sagt:

    Liebe Claudia,
    Dank dir so sehr für deine aufrichtigen Worte. Mögen wir alle friedvolle Gedanken produzieren 💗 und so den Weg für Friedensverhandlungen unterstützen. 💗

  10. Katrin sagt:

    LIebe Claudia
    danke, deine Worte sprechen mir aus dem Herzen und ich kann mein Fühlen nun formulieren und handeln. Vorher hatte ich das zwar im Gefühl aber in mir war eine Ohnmacht. DANKE DANKE DANKE

  11. Miriam sagt:

    Ja. Jetzt. Und jetzt. Genau hier. In mir. Dir. Uns

  12. Ruth Göers sagt:

    Liebe Claudia, mit der Überschrift deiner Botschaft im Kopf bin ich gestern Abend zu Bett gegangen- ich bin 69 Jahre alt und ich hätte nie gedacht, dass dieser Satz aus meiner Jugendzeit der Friedensbewegung in meinem Leben so eine Brisanz bekommen würde !
    Du sprichst mir mit deinem Artikel aus der Seele und ich bin sehr berührt. Und fühle mich zutiefst aufgerufen, seinen Geist weiter zu tragen – danke dafür!

  13. Christa Hagmann sagt:

    Liebe Claudia,
    immer wieder lese ich deine Beiträge sehr gerne und stimme dir zu. Du hast eine besondere Sicht auf die Welt und die Menschen, immer liebevoll reflektiert.
    Heute muss ich dir einfach antworten und dich bitten: lass nicht nach, uns alle mit deiner Liebe zu beschenken!
    In Liebe und Dankbarkeit
    Christa

  14. Similde sagt:

    Dunkelheit kann Dunkelheit nicht vertreiben; das kann nur LICHT.
    Hass kann Hass nicht vertreiben; das kann nur LIEBE.
    Martin Luther King

    … vielen Dank für diesen bewegenden Text, der mich tröstet und mir Kraft gibt!

  15. Andrea O sagt:

    Danke – sehr berührend und gleichzeitig kraftvoll!
    Ich stehe für Frieden JETZT
    Ich atme Frieden ein JETZT
    Ich atme FRIEDEN aus JETZT
    Ich dehne den FRIEDEN in meinem HERZEN aus JETZT
    Ich verbinde mich mit dem FRIEDENSFELD – JETZT
    FRIEDEN SEI IN MIR UND IN DIR
    JETZT HIER und IMMERDAR
    Amen – so sei es

  16. Sabine Jung sagt:

    Liebe Claudia, ich bin tief berührt von deinen Zeilen und spüre darin so viel Tiefe und Wahrheit mit jeder Faser meines Seins. Ich spüre so viel Liebe. Danke für diesen wundervollen Beitrag🙏🏼🕊🌈 Ich habe gestern Abend mit mehreren tausend Menschen ein Mantra für den Frieden gechantet und es war eine enorm kraftvolle, so außerordentlich liebevolle Energie, dass ich immer noch tiefe Dankbarkeit in mir spüre. Frieden IN mir und Frieden wird sich ausbreiten🙏🏼🌸… Von Herzen alles LIEBE, Sabine

  17. Johanna sagt:

    Heute Morgen mir ‚zufällig‘ dieses wunderschöne Lied ‚Ukutula‘ von Fjarill wieder begegnen… und jetzt sitze ich hier in der Morgensonne, lausche dem Gesang der Vögel und Tränen fließen. UKUTHULA – mögen ALLE Wesen in FRIEDEN leben!!! ❤️
    https://youtu.be/W7E16ncvT9o

  18. Christa Hesse-Chu sagt:

    Liebe Alle, die Ihr das lest:
    Meine Antwort ist so gewachsen:
    Alles ist mit Allem verbunden, so habe ich es von Thich Nhat Hanh.
    Ich meditiere:
    MEIN HERZ TRÄGT MICH, UND SCHÜTZT MICH. ICH BIN IN FRIEDEN.
    Damit konzentriere ich mich auf PUTINS HERZ, bin da ohne zu urteilen, ohne zu fordern.
    Wie im heilenden Prozess.
    Wenn sein Herz heilen kann, braucht er nicht so furchtbar zu agieren. Das ist mein Platz in dieser Situation.
    Wenn wir Viele sind, wird es heilend wirken.
    Christa

  19. Rolf sagt:

    Liebe Claudia,
    Deine tief empfundenen weisen Worte sind bei mir mitten im Herzen angekommen!
    Darunter die Mandela-Zitate, die für mich neu sind. Einst hat der geniale John Lennon seinen Song Imagine genial vorgetrgen, ein Welthit und Evergreen. Jede Seele trägt ihrem Wesen entsprechend diese Sehnsucht in sich und präsentiert die Möglichkeiten und Chancen dazu. Jeder Gedanke und jedes Wort sind starke Schöpfermächte, wenn sie herzhaft und aufrichtig artikuliert werden (s. N.D.Walsch, Gespräche mit Gott, Gemeinschaft mit Gott)
    „Stell Dir vor“, auf Englisch und Französisch „Imagine“ so lautet auch der Name eines kleinen Afrikahilfe-Vereins, bei dem ich mitwirke: Imagine Nord Süd e.V
    Imagine Nord-Süd e.V., mit dem Ziel und bei der Verwirklichung zweier Institutionen für Bildung für Kinder und Behinderte in Kaolack/Senegal.
    Mit innigem Dank für Dein Sein und für Deine Wunder wirkenden Impulse hier, die sich ausnahmslos als heilend und inspirierend erweisen!
    Rolf

  20. Sanvja sagt:

    Liebe Claudia,
    so gut von dir zu lesen…so unglaublich wunderbar deine Worte…Danke Danke für dich!

  21. Kathrin sagt:

    Liebe Claudia, Deine Worte enthalten Liebe, Licht und Frieden! Danke, genau das brauchen wir Alle im Innen und im Außen! Und ich schicke Mitgefühl, Liebe, Licht und Frieden zu Dir, Deiner Familie und Euren Freund*innen in Russland und der Ukraine!

  22. Elke Müller sagt:

    Liebe Claudia, danke, dass du meine Gefühle in Worte gefasst hast. Mein Sohn hat mir erzählt, dass es wohl schon russische Soldaten gegeben haben soll, die, nicht wissend, dass dieses Manöver, in dem sie waren, ein Krieg werden soll, ihre Waffen in der Ukraine abgegeben haben- möge der Frieden auch von „unten“ wachsen.
    Unser aller Energie lässt diesen Frieden, diese Liebe wachsen. ohm shanti ohm 🙏🏾

  23. Michelle sagt:

    Liebe Claudia
    von Herzen danke für diesen wunderbaren kraftvollen Beitrag, der auch mir so sehr aus dem Herzen spricht. Gestern sprachen wir darüber, dass dies, was jetzt geschieht, wie ein Relikt aus alter Zeit ist und wir uns irgendwie verwundert die Augen rieben ob dem Geschehen.
    Und dann spürte ich, dass auch dies, einmal mehr, einfach eine Chance für neues Handeln ist.
    Das erste Thema (Covid) klingt langsam ab, und das nächste entzündet sich wie eine neue Kerze.
    Ich erahne, dass sich Herausforderung an Herausforderung reihen wird, um das Neue einzuüben, bis es uns vertraut und zur neuen Realität wird.
    Von Herzen, Michelle

  24. Gertrud sagt:

    Liebe Claudia, vielen lieben Dank für deine wohltuenden, klaren Worte. Ich sehe es ähnlich wie du. Irgendwie fühlt es sich für mich aber auch an, als halte uns dieser Krieg gnadenlos den Spiegel vor. Wie außen so innen. Und so habe ich mich auf die Reise nach Innen begeben, um Frieden in mir zu schaffen, damit er ins Außen leuchten kann. Herzlichen Dank für dein Sein und deine wertvollen Impulse. Herzlichst Gertrud

  25. Bodhi sagt:

    Es sind NIE die Menschen, die den Krieg wollen und sie sind immer die Leidtragenden❣️
    Es sind immer nur die wahnsinnigen und dieser hält den Finger am roten Knopf und er lässt sich nicht durch liebe Oder ein offenes Herz beeindrucken.
    Hitler hätte nie aufgegeben. Die Russen wollen diesen Krieg sicherlich nicht, aber sie werden mit System aufgehetzt und missinformiert. Und es gibt sehr mutige Menschen in Russland und die gab es auch damals in Nazi-Deutschland.
    Ich würde mir auch sehr wünschen, wenn niemand den Kriminellen Anordnungen dieser Diktatur folgen würde.

  26. Rolf sagt:

    Stell Dir vor, es ist Frieden – innen wie außen – und wir sind sowohl individuell wie kollektiv die Schöpfer und zugleich die Nutznießer davon! Göttliche Supermächte wirken, immer und bedingungslos, auf geheimnisvolle Weise! Erfahrungstatsachen, unverhandelbar :)) Wir brauchen dazu nur auf unser Denken, unsere Gefühle und das stets gegenwärtige Jetzt zu achten

  27. Erika sagt:

    Liebe Claudia. DANKE ! Wie wohlig wunderbar sich Deine Worte in mir drin anfühlen.
    Segen und Licht und Frieden für alle Wesen. ALLE. JA.

  28. Anne sagt:

    Liebe Claudia,
    so ein wundervoller Text, der aus dem Herzen kommt, ohne Urteil und voller Visionen. Und ich danke dir, dass du eine der wenigen bist, die nicht in das Horn der Verurteilung von Putin bläst. Damit machen es sich die Menschen zu einfach! Sie übernehmen einfach das, was die Medien tagein, tagaus verbreiten. Putin, der Despot.
    Nein, ich will ihn nicht verteidigen, aber ich möchte anmerken, dass es massive Provokationen seitens des Westens gab, der ein Interesse daran hat, Putin als Aggressor hinzustellen.
    Nichts ist schwarz oder weiß, wie du schreibst. Und nichts ist so, wie es die Medien verbreiten. Dies sollten wir inzwischen doch wissen nach den vergangenen zwei Jahren.
    Die Spiele auf der politischen Bühne müssen wir vielleicht nicht bis ins letzte Detail verstehen, aber wir sollten uns hüten, einseitig zu verurteilen. Auch dies findet in großem Maße seit 2 Jahren statt. Trennung, wohin man schaut.
    Frieden beginnt in uns. Segen für die Welt! ♥

  29. Heike Dorner sagt:

    …so wahr, so wunderschön, so echt!!! ♡-LICHEN DANK dafür!!

  30. Cornelia sagt:

    Liebe Claudia,
    ich würde mir so wünschen, dass Annalena Baerbock dich anruft! In meiner Vorstellung gelangt dein wunderbarer Artikel zu Frau Baerbock (kann und darf ihn jemand an sie twittern o.ä.? ich hab da keinen Zugang..) und sie traut sich, dich in ihrer „Morgen-/Abendstunde zum Auftanken“ anzurufen und gemeinsam etwas Neues, Nährendes, „Gewagtes“ zur inneren Haltung und praktischen Möglichkeiten des Friedens herauszufinden.
    IMAGINE! Wie wäre das, wenn Menschen mit viel Verantwortung in der Politik sich von systemisch-energetisch-einfühlsam-liebevoll-tiefbefriedend bewanderten Menschen beraten lassen würden?
    Von Herzen Danke für genau diese liebevolle verständnisvolle gewaltfreie Verbindung, die du immer wieder erinnerst oder eröffnest!
    Cornelia

  31. Ich habe deinen Artikel, liebe Claudia, meinen Schülerinnen und Schülern der Klasse 12 vorgetragen (vorlesen wäre zu wenig gewesen!) – das war ein besonderer Moment – einige hatte Tränen in den Augen, als ich den Schreibimpuls „Wo kann ich in meinem Leben Frieden schaffen?“ gab. Das waren intensive zwei Stunden!

    Uns allen eine friedenbringende Energie!

    Herzensgrüße
    Imke

    • Cornelia sagt:

      Oh, das ist ja ein Geschenk, du mit deinem Beitragen in einer Schule! 🙂

    • Miriam sagt:

      Liebste Imke, danke danke danke. Du bist eine Lehrerin, die lebt, was mir so selbstverständlich scheint wie atmen. So klar, lebensdienlich wie liebevoll. Eine herzliche Umarmung voll Liebe und Dankbarkeit, Miriam

      • Ach ihr Lieben, Danke für das Feedback.
        Ich denke über so etwas gar nicht nach, sondern handle intuitiv. Als die Schulleitung sachliche Informationstexte zur Verfügung stellt, die wir mit den Schülerinnen und Schülern besprechen könnten, ist mir fast schlecht geworden. Mein Impuls war sofort, dass das ja wohl gar nicht geht!!!

        So arbeite ich übrigens oft. Wenn keine Texte festgelegt sind (was in manchen Klassen leider so ist), habe ich mein ganz eigenes Repertoire dabei 😉

        Ich habe euch alle im Herzen und wünsche uns allen den Frieden, der in uns angelegt ist in die Welt zu tragen!

        Herzensgrüße
        Imke

    • Liebe Imke, Dir will ich unbedingt noch persönlich antworten. Du machst mir eine so große Freude damit, dass Du meine Worte mit Deinen Schülerinnen und Schülern teilst. Und wie herrlich, was Du daraus im Unterricht für Euch kreiert hast. Ich denke schon eine Weile über eine Möglichkeit nach, eine Art Gedankenschule für junge Menschen zu gründen. Dein Teilen gibt meiner Idee einen weiteren Anschubes. Und ich bin glücklich, dass es in unseren Schulen Menschen wie Dich gibt. Umarmung, C.

      • Mein Herz ist voll Freude, liebe Claudia, darüber, dass in diesen Zeiten ein Licht ausstrahlt. Das Licht greifbarer Veränderungen … und deine Texte befeuern dieses Licht auf besondere Weise – Danke dafür!
        Meine SchülerInnen zeigen sich (bis auf wenige Ausnahmen) interessiert an Gedanken, die sie in den Medien und ihren üblichen Kanälen nicht zu lesen bekommen, die aber viel mit ihrem Leben zu tun haben.
        Wenn ich im kommenden Januar vorzeitig die Schule verlasse, dann nicht wegen der SchülerInnen, sondern weil ich das sterbendes Pferd Schulsystem nicht mehr mit meiner Energie füttern will. Ich habe Visionen von Lesungen und Workshops für junge Erwachsene und solche, die sich auf den Weg machen wollen, damit diese Gedanken weitergetragen werden.
        Herzensgrüße und eine Umärmelung zu dir
        Imke

  32. KatJa sagt:

    Oh wie schön, alle diese „Kommentare“ des Wohlwollens.
    Claudia…Danke für dein Sprechen, Wissen und Fühlen.
    Die Welt wird sich drehen…wie sie es immer tut.

  33. Martina sagt:

    DANKE an Alle für die wundervollen Kommentare der Verbundenheit und für Frieden und Liebe, die mit mir tief in Resonanz gehen.

    Danke an dich, liebe Claudia, für dein berührendes, ganzheitliches Mitteilen und ich stimme dir vollkommen zu.

    Die ganze Zeit denke ich darüber nach –
    wenn du es für so wesentliche hältst, dass Annalena Baerbock sich bei dir melden sollte, damit du ihr Erfolg versprechende, essenzielle Aspekte/Dinge mitteilen kannst…..
    vielleicht rufst du sie an, vielleicht ist das die Chance zum Erfolg und Wohl …. und das stelle ich mir vor JETZT

    Herzensgrüße 🙏
    Martina

    Herzensgrüße

    • Liebe Martina, vielen Dank, dass Du Dir so viele Gedanken zum Kontakt mit Annalena machst. Ich finde das ganz wunderbar und sehr unterstützend. Und ich bin sicher, dass sich alle Verbindungen, die jetzt für den Frieden notwendig sind, perfekt fügen. Es kommt gerade auf allen Ebenen zusammen, was zusammen gehört. DANKE, Kuss, C.

  34. Russische Freunde von Claudia meinen, dass dieser Text unbedingt auch auf Russisch erscheinen soll. Und sie haben ihn übersetzt und ich jab es gleich hizugefügt – wie kraftvoll das ist – DANKE!

  35. Ihr Lieben alle, ich liebe EUCH! Und ich danke Euch so sehr für Eure Liebe, Eure Wertschätzung, Euer Wissen, Euren Zuspruch, Euer Teilen, Eure Resonanz, Eure Klarheit, Euren Humor. Bettina hat auf fb unter meinem Text ein Zitat von Thich Nhat Han geteilt, das alles sagt, was ich ausdrücken will und daher teile ich es hier auch: „Frieden ist eine Praxis und keine Hoffnung.“ Much love, C.

  36. Sabine Herrlich sagt:

    Liebe Claudia,
    genau SO, danke.Von Herzen Sabine

  37. Luba Bischot sagt:

    Thank you for this, I am Luba and I am from Penza too.

  38. Ursula sagt:

    Danke, Danke, Danke!!!
    Danke, Danke, Danke!!!

    Das wäre wunderbar, wenn Annalena mit Dir spräche 🙂

    Danke für Beenden der Schuldzuweisungen – Danke für inneren Frieden!!!

  39. Laurence sagt:

    Liebe Claudia, ich habe Ihren wunderschönen Text auf pressenza gerade gelesen und würde ihn so gern ins Französische übersetzen. Oder wissen Sie, ob das schon geschehen ist?
    Danke für Ihre Worte, die wir so nötig haben!
    Liebe Grüße

  40. Oh, Laurence, vielen herzlichen Dank für das Angebot. Er wird gerade schon von einer Freundin ins Französische übersetzt.
    Liebe Grüsse zurück!

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