Warum alles so ist, wie es ist

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Ich werde immer wieder einmal gefagt, warum wir auf der Erde gerade diesen so aufreibenden Prozess durchmachen müssen. Warum musste es so schwierig werden auf der Erde? Warum wird alles immer noch schlimmer? Warum mussten wir, als Menschheit, aber auch individuell so viele belastende problematische Energien ansammeln? Warum muss dieses Leben so schwer sein?

Manchmal erzähle ich dann die folgende Geschichte, die sich sicher nicht genauso zugetragen hat, die aber vielleicht auf ihre Weise verständlicher macht, warum gerade alles so ist, wie es ist:

Lasst uns dazu in der Zeit zurück gehen – sehr weit zurück, bis dahin, wo es überhaupt noch keine dunklen Energien gab – auf der Erde nicht und auch im ganzen Universum nicht.

Es gab die Quelle, das Göttliche, es gab Engel, und auf der Erde gab es zu der Zeit vielleicht das, was wir gerne das Paradies nennen. – Aber es geschah nichts und keines der Wesen wusste so recht , wer oder was es war oder warum es da war.

Da hatte einer der obersten Engel, einer der ganz nah an der Quelle war, plötzlich die Idee, „Ich mach mal was. Ich trenne mich vollständig von den göttlichen Energien ab. Dann wird sicher was geschehen und es wird sicher total spannend werden.“

Licht und Dunkel

So kam das Unlicht in die Welt, die sogenannte Dunkelheit. Wobei dieses Unlicht auf den ersten Blick, wie auch heute noch so oft, gar nicht unbedingt als solches zu erkennen war. Im Gegenteil, oft schien es sogar sehr attraktiv und anziehend – und so begann es sich zu verbreiten. So begannen sich Lichtes und Dunkles zu vermischen. Bis irgendwann, so wie es heute noch ist, alle Menschen beide Energien in sich trugen, die einen mehr Dunkles, die anderen mehr Lichtes.

So lebten wir viele hunderte von Leben und die Dinge nahmen einfach ihren Lauf. Am Anfang war es noch spannend, einfach auszuprobieren, einfach mal zu erfahren, wie es sich anfühlt, dieses Unlichte – bis irgendwann deutlich wurde, dass auf lange Sicht das Dunkle doch mehr und mehr Leid verursachte.

Manche verstrickten sich aber so tief darin, die Abkehr vom Lichten war so tief, dass sie vergaßen, dass auch sie Licht waren – irgendwo in einem hintersten Winkel ihres Herzens sind allerdings auch sie immer noch Licht.

Und andere meinten, aber ich doch nicht, ich bin vollkommen Licht, ich habe nie etwas Unlichtes getan – was aber auch nicht stimmte. Denn auch sie hatten sich längst – und oft eben fast unmerklich – mit dem Unlichten verstrickt. Es war längst Teil von ihnen geworden. Auch wenn es so schien, als ob sie nur Opfer der bösen Unlichten geworden waren.

Der Weg zurück ins Licht

In diesem Leben ist es nun so, dass der Wechsel vom Überwiegen der dunklen Kräfte zum Überwiegen der Lichten Kräfte auf der Erde stattfinden wird, bzw. eigentlich schon stattgefunden hat, auch wenn das für die meisten noch nicht sichtbar zu sein scheint.

Denn die Erde ist der Planet der persönlichen Freiheit, hier wird keiner zu seinem Glück gezwungen. Jeder darf sich in seiner Zeit und auf seine Weise entwickeln. So gibt es eben noch viele Seelen/Menschen, die sich so tief in das Dunkle verstrickt haben, dass sie im tiefsten Inneren so sehr verletzt sind und sich so sehr verloren haben, der lichte Kern in ihnen sich so weit zurückgezogen hat, dass es extrem schwer geworden ist, den Weg zurück ins Licht zu finden. Und dazu gehören sehr viele, von denen täglich in den Nachrichten berichtet wird. Und viele, die so viel Leid auf die Erde bringen sind selbst – mehr oder weniger bewusst – sehr mit ihrem eigenen Leid am kämpfen und projezieren so ihren eigenen inneren Unfrieden in die Welt.

Anders ausgedrückt, diese Seelen haben sich für die allgemeine Entwicklung auf der Erde – damit wir alle unsere Erfahrungen mit dem Unlicht machen können – so weit aufgeopfert (mehr oder weniger so weit wie der eine erste göttliche Engel, der sich so vollständig von den Lichten Energien getrennt hatte), dass der Rückweg unendlich schwer geworden ist.

Wobei die allermeisten von ihnen sicherlich früher oder später merken werden, dass auch sie im Innersten nach wie vor Licht und Liebe sind – und das auch wieder werden leben können, nur eben in ihrer Zeit, genauso wie wir das auch tun.

Während viele also noch damit beschäftigt sind, ihr Unlicht auszuleben – und dafür durchaus auch unsere Wertschätzung verdienen – sind wir (schon oder noch) etwas Lichteren aufgerufen, sozusagen unsere Hausaufgaben zu machen. Das heißt, alles Unlichte, alles angesammelte Leid, alle Traumen, Blockaden, Verletzungen usw. aus dieser und den unzähligen früheren Inkarnationen auf der Erde, und in anderen Welten, jetzt in uns zu heilen, nach und nach – und in immer schnellerer Abfolge.

Denn darin unterstützen uns massiv die einfließen lichten Energien aus dem Kosmos, aus der geistigen Welt, von der Sonne, von anderen Sternenvölkern, aus dem Erdinneren usw.

Die große Transformation

So kommt es, dass wir uns in einem grandiosen Transformationsprozess befinden, der auch immer intensiver wird – und der extrem herausfordernd, extrem heilsam und auch immer wieder extrem erschöpfend auch für unseren physischen Körper ist. Denn auch unser physischer Körper wird innerlich vollkommen ‚umgebaut‘, genau wie unsere seelischen Ebenen.

Ein gutes Mittel, um all diese Herausforderungen zu bewältigen, ist dabei immer wieder unser inneres ‚JA‘ zu all dem, zu den hereinfließenden Energien, zu der Transformation, zu dieser Reise ins Ungewisse – unser inneres „ICH ERLAUBE“. Denn auch wenn es ungewiss erscheint, wohin die Reise geht, so ist doch eines sicher: Am Ende wird alles gut werden – sehr gut. Das ist meine volle Überzeugung – und nicht nur meine.

Denn wir können das. Wir, speziell die Menschen, die sich gerade in diesem grandiosen Entwicklungsprozess befinden, machen solch einen Prozess nicht das erste Mal durch, auch wenn wir uns nicht erinnern. Wir wissen – auf Seelenebene – wie das geht – und wir können das!

Es ist genau der Grund, warum wir überhaupt zu dieser Zeit gerade auf der Erde sind. Warum wir seinerzeit, vor der jetzigen Inkarnation, mit Begeisterung alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um eben genau jetzt hier zu sein.

Dörte

GruppenFernBehandlung „Integration der neuen Energien – Auflösung von individuellen Hindernissen und Blockaden“ – Ich biete wieder eine GruppenFernBehandlung über Zoom an: Mittwoch 10. Mai, Beginn 19Uhr, Dauer ca. 2 Stunden. Näheres: https://www.heilerin-in-bremen.de/aktuelles/ Kontakt: [email protected]

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10 Kommentare zu “Warum alles so ist, wie es ist
  1. Viola sagt:

    Liebe Doerte,

    deine Worte, sie erzeugten während des lesens bei mir den Verdacht, ein Märchen gelesen zu haben…Und nein, wie du es beschreibst, fußt es in etwas Reale hinein…Zu Anfang,
    fühlte ich mich vermehrt persönlich angesprochen, denn der Todestag meines einst 16 J. verunglückten Enkelsohnes, jährt sich heute am 19.4.23
    Welchen Energien war seinerzeit dieses junge Leben ein ausgesetzt gewesen???
    Mein Enkelsohn hatte nur den Bus verpasst, und wurde von einem ihm bekannten SCHNELL-FAHRER aufgelesen, mitgenommen und kam via Unfall zu Tode…
    Könnte es sein, dass LICHT & UNLICHT aufeinander trafen, vielleicht treffen mussten???
    Eine Frage, die alleine im Satz: “ DEIN WILLE IST GESCHEHEN “ eine Antwort finden kann…
    In DANKBARKEIT für ALLES was ist –
    Viola

    • Miriam sagt:

      Liebe Viola, im Lesen deiner Fragen, Gedanken, dem Teilen vom Sterben deines Enkelsohns an einem 19. April vor Zeiten entsteht der starke Impuls in mir, dich von der Ärztin, Patientin UND Autorin Rachel Naomi Remen wissen zu lassen. Unklar, weshalb genau, mein Alltagsverstand kann es nicht greifen. Gleichwohl hier die Idee für dich, den Segen ihrer erzählten Lebensgeschichten vielleicht für dich zu entdecken. https://www.newslichter.de/2020/11/im-leben-ankern-in-zeiten-von-krankheit-und-abschied/ Ich selbst lese gerade wieder in ihren – beiden Büchern – weil ich eine Geschichte daraus für eine Literarische Lesung auserkoren hab. Rachel Naomi Remen hat eine sehr besondere Art, Mensch und Welt und Zusammenhänge zu erfahren. Die ich – wie so viele – als segensreich erlebe. Herzlich, Miriam

  2. Elanne sagt:

    Hallo Doerte, einem Engel die Schuld für das Böse zu geben, ist eine biblische Deutung. Gut erklärt ist das Dilemma bei B.Marciniak, Boten des neuen Morgens.
    Wir leben in einem Universum des freien Willens. Seine Quelle ist geduldig,
    von weiblicher Art. Es ist unglaublich, was die Göttin alles zulässt.
    Das Schlimmste wird noch gar nicht gesehen.Die Erde ist ein zentraler Ort.
    Was hier passiert, ist von zentraler Bedeutung für das Universum.
    Zentral dabei ist, dass die Göttin erkannt werden müsste, sonst fällt das Universum zusammen.
    Immer neue Problemlösungen gibt es,und neue Probleme, nicht wahr?, wenn wir aber spirituell und dankbar wären, würde sich alles richten.

  3. Miriam sagt:

    Danke, liebe Doerte!

  4. Ja genau liebe Viola, wenn wir es für möglich halten, dass alles letztendlich seinen Sinn hat (auch wenn es auf der irdischen Ebene weh tut), dann wird vieles leichter und erträglicher.
    Danke für deinen Beitrag.

    Liebe Elanne,
    zu deinem ersten Satz möchte ich gerne etwas erwidern.
    Es geht mir absolut nicht um Schuldzuweisungen. Und ich habe auch ganz bewusst von Licht und Unlicht gesprochen, nicht von Gut und Böse.
    Wir alle sind ja durchaus auch Engel – die hier eine spezielle Erfahrung auf der Erde machen, die ermöglicht wurde durch diesen einen Schritt dieses bewussten Engels, der sich – aus meiner Sicht – sozusagen für uns geopfert hat, der aber, so wie ich das wahrnehme, auch schon wieder im Licht angekommen ist ;-))
    Liebe Grüße

  5. Viola sagt:

    DANKE an Euch
    liebe Doerte u.
    liebe Miriam…
    Viola

  6. Elanne sagt:

    Liebe Dörte, ja, „Lucifer“ hat Licht in das Erdinnere gerissen, damit die Engel
    sich hier überhaupt inkarnieren konnten. Aber als sie hier waren als Menschen, waren sie untröstlich. Ständig hat er Licht in alle Richtungen verteilt.
    Ich habe ihn manchmal besucht.
    Dieser Engel ist einige Zeit schon wieder im Licht.
    Die dunkle Seite gibt es durchaus, die uns von guten Zielen abbringen will.
    Warum sie nicht wahrhaben wollen?
    Viola, was Du schreibst, ist schwer zu fassen. Es tut mir sehr leid. Aber dieser Bekannte böse gewesen sein soll, versteh ich so nicht. Vielleicht hast Du ja Recht.

  7. Wim Lauwers sagt:

    Danke Dörte für Deine Geschichte. Für mich ist sie erfunden. Für mich werden wir Alle als Lichtwesen geboren. Kommen wir aus dem Licht. Unsere Aufgabe ist es das Karma der Erde aufzulösen. Unser Karma ist ein Teil davon. Das heraus zu kriegen ist unsere Voraufgabe, damit wir dann unsere Aufgabe lösen können. Und, ich sehe das, wie Elanne, daß wir eine freie Wille haben.Somit kann ich mich für das weniger Lichte entscheiden. Wenn es meine Aufgabe ist.<3 <3

  8. Blue Souldiver sagt:

    Liebe Dörte,

    herzlichen Dank für Deine bestärkenden Worte!

    Und ich (als „alte Seele“) finde, diese Worte dürfen auch genau so stehen bleiben, ohne explizite „Auseinandersetzung“ über irgendwelche speziellen Details darin. Weil das Wesentliche darin vollkommen passt. Und nur darum geht´s hier … eigentlich … 😉

    Liebe Grüsse aus dem „Wolkenheim“

    Blue

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