Mein Weg in dieses Leben     

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Früher dachte ich mal, das Leben beginne mit der Geburt. Obwohl meine Geburt sich nicht wirklich wie ein Anfang anzufühlen schien. Ich hatte immer das Gefühl, dass etwas vorausgegangen war.

Irgendwann erinnerte ich dann tatsächlich etwas davor – den Weg zur Erde, die Zeugung, die Schwangerschaft. Nicht alles auf einmal. Ich habe diese Erinnerungen auch nicht unter Kontrolle. Plötzlich ist etwas da. Und dann unter Umständen lange Zeit nichts weiter. Aber irgendwann ist die erinnerte Geschichte so vollständig, dass sie einerseits mir selbst hilft, mein eigenes Leben besser zu verstehen und mir andererseits auch bei der Arbeit mit meinen Klienten hilfreich ist.

Natürlich weiß ich nicht 100% sicher, wie authentisch das alles ist. Nachprüfen kann man das ja nicht. Aber einerseits geht es mir vorwiegend um das Emotionale und was es mit mir gemacht hat. Andererseits habe ich tatsächlich mal ein Medium speziell wegen meiner Geburtsgeschichte gefragt und als Antwort bekommen, dass es sich durchaus authentisch anfühlt.

Ich erinnerte mich z.B. deutlich an meine Vorfreude auf der anderen Seite, an meine Entscheidung und die große Freude über die Möglichkeit, gerade jetzt dabei sein zu können, in dieser so besonderen Zeit auf der Erde, an meine Begeisterung in genau diese Familie zu gehen (so problematisch wie sie war), in genau die Lebensumstände, die ich mir ausgesucht hatte.

Selbstverständlich hatte ich dabei nicht das Gefühl, dass alles unbedingt so ganz glatt gehen würde. Ich habe durchaus auch einige Schwierigkeiten erwartet, allerdings indem ich gedacht habe, „ich mach das mal eben, ich erledige mal eben das Problematische und dann kommt das, was mehr Freude macht“. – Ich habe ganz und gar nicht erwartet, dass es so schwer werden und so lange dauern würde – nämlich bis jenseits meines 70igsten Geburtstags, bis ich wenigstens das Schlimmste davon bewältigt haben würde, denn ich hatte mir Lebensumstände ausgesucht, wo ich das, was ich eigentlich bin ganz und gar nicht leben konnte – und so kamen schon während meiner zunehmenden Annäherung an die Erde noch vor der Zeugung die diversen Dämpfer, die bei mir so dermaßen massiv waren, dass ich am liebsten auch noch vor der Zeugung wieder umgekehrt wäre nach Hause.

Es begann also schon damals, dass diese Inkarnation sich als etwas ‚problematisch‘ zu zeigen begann.

In der Schwangerschaft wurde es nicht besser. Sobald ein energetischer Kontakt zu den Eltern da war, begann es ja, wie bei uns allen, dass Vorstellungen, Einstellungen, Emotionen, positive wie negative, Zwänge und Unsicherheiten der Eltern, familiäre Probleme und in meinem Fall vor allem auch die Erlebnisse vor und während des Krieges massiv begannen, in mich einzufließen und mich zu prägen.

Dann die Geburt – wo die Vorstellungen des Arztes und die der Hebamme einfach nicht zusammen passten, meine Mutter soweit ich weiß, extrem schlecht vorbereitet und mit der Geburt vollkommen überfordert war und ich selbst schon lange alle Vorfreude auf dieses Leben komplett verloren hatte, nur noch meinem einmal gefassten Entschluss folgte und daher auch sicherlich bei der Geburt nicht aktiv mitgeholfen habe.

Und dann die ersten Lebensjahre, in denen ich immer noch mehr von dem, was ich eigentlich bin, zurücklassen musste, um überhaupt über die Runden zu kommen – Anteile von mir, die ich zum Teil bis heute noch nicht so ganz wieder gefunden habe.

Sicherlich ist es nicht jedem Menschen auf dem Weg in dieses Leben so extrem ergangen wie mir. Und dennoch weiß ich, dass es sehr vielen doch auf die eine oder andere Art ähnlich traumatisch ergangen ist.

Inzwischen bin ich heilfroh, dass es mir als Heilerin seit einiger Zeit möglich geworden ist, Schocks und Traumen von Ereignissen aufzulösen, die einerseits zeitlich weit entfernt stattgefunden haben und die wir andererseits auch kaum bis gar nicht erinnern können – auch weil wir sie damals verdrängen mussten, um überhaupt zu überleben. – Denn im letzten Jahr habe ich nochmals eine umfangreichte Ausbildung durchlaufen und war total begeistert, ganz klar zu lernen, wie sich Schocks und Traumen – egal wie weit zurück liegend – auf leichte Art dennoch löschen und auflösen lassen, auch ohne dass wir emotional nochmals ganz zurück gehen müssen, sodass wir in die Lage komme können, alles was uns geschehen ist, nach und nach in die Heilung zu bringen und auf die Art unserem Leben gegenüber immer mehr in den inneren Frieden und damit auch immer mehr in unsere eigentliche Kraft kommen zu können.

Interessanterweise hat sich dann im Nachhinein, nach Abschluss dieser neuen Ausbildung herausgestellt, dass ich für meine Klienten und auch für mich selbst eigentlich schon immer Schocks und Traumen aufgelöst habe, nur nicht so bewusst, so effektiv und wenn gewünscht auch ohne die Ereignisse zu erinnern, wie mir das jetzt möglich geworden ist.

(Siehe auch meine GruppenFernBehandlung am 12. Juni 19:30 Uhr zum Thema Schocks und Traumen vom Beginn dieses Lebens)

Zur Autorin: Als Heilerin begleite ich dich auf deinem Bewusstwerdungsprozess und durch persönliche Krisen jeder Art. Ich unterstütze dich tatkräftig z.B. bei der Befreiung aus zwischenmenschlichen Verstrickungen, auch mit den Ahnen, und verbinde dich tiefer mit deiner inneren Kraft und mit der Essenz deines Seins. Dafür nutze ich viele verschiedene Techniken, u.a. auch die genannte Arbeit mit Schocks und Traumen, die energetische Wirbelsäulenaufrichtung und neuerdings auch die Energien meines LichtTempels (siehe:  https://www.newslichter.de/2024/01/mein-lichttempel-mein-kraftplatz/), gebe Fernbehandlungen am Telefon oder vor Ort in meiner Praxis in Bremen, GruppenFernBehandlungen über Zoom und auch Ausbildungen, sowohl in Gruppen als auch, wie gerade derzeit in Einzelarbeit. Webseite https://www.heilerin-in-bremen.de

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7 Kommentare zu “Mein Weg in dieses Leben     
  1. Heike sagt:

    Ich danke dir Dörte. Ich sitze hier noch mit tränenüberströmtem Gesicht vor dem Lapi und schreibe dir dankbar und ganz ruhig.

  2. Wie gut, dass du deine Gefühle so frei fließen lassen kannst.
    Da kann schon einiges in Heilung gehen.

  3. Elke Marion sagt:

    Danke Dörte, ich finds wunderbar, wie du das alles so beschreiben kannst.
    Danke 🙏

  4. Petra sagt:

    Liebe Dörte, auch ich gehöre zu denen, der es „auf die ein oder andere Art ähnlich traumatisch ergangen ist“. Vielen Dank Dir fürs Spiegeln. Ergänzen möchte ich gerne noch, dass die Entwicklung des Lebensumfeldes, in das wir als Seele inkarniert haben, und in dem wir uns während des weiteren Lebens bewegen, sich auch mit darauf auswirkt, ob und vor allem auch wann sich Wünsche, Pläne, Absichten der Seele in diesem Lebensraum verwirklichen (lassen) können. Insofern braucht es immer wieder Geduld auch mit sich selbst und Langmut mit den gesellschaftlichen Entwicklungen. Mich trägt in diesen Zeiten vor allem die Dankbarkeit darüber, dass ich als Frau in einem Land inkarniert habe, das mir trotz allem so viele Möglichkeiten gibt – wenn auch nicht alle, die ich mir wünsche. So wünsche ich Dir weiterhin gutes Be-Wirken durch und mit Deiner Arbeit.
    Aloha Mahalo Petra

  5. Herzlichen Dank für eure lieben Kommentare. Dieser Artikel ist mir tatsächlich bisher am allerschwersten gefallen. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich insgesamt immer noch mal neu mich daran setzen musste, bis er endlich – auch Dank Bettinas aufbauender Kritik – in einer Fassung war, mit der ich endlich zufrieden war.
    Und liebe Petra, ich empfinde es auch so, dass wir hier in diesem Land trotz aller Kritik absolut am richtigen Ort inkarniert sind ;-)) Und ich gehe davon aus, dass es sich früher oder später so wandeln wird, dass man das auch im Außen deutlich wird wahrnehmen können.

  6. Heinrich sagt:

    Liebe Dörte
    Auch ich durfte durch dich Heilung erfahren und eine Beziehung lösen die eigentlich seit 7 Jahren schon beendet war aber halt noch nicht im feinstofflichen.
    Es erstaunt mich immer wieder das gerade Menschen die einem am meisten Heilung bringen, das diese Menschen es immer schwer hatten. Und man könnte meinen sie haben mit sich selbst genug zu tun und doch geben sie heil suchenden Menschen sooooo viel.
    Danke das ich dich gefunden habe.
    Alles Liebe
    Heinrich

    • Lieber Heinrich, jetzt antworte ich doch noch, nachdem ich die letzten Tage wie so viele andere voll mit meiner eigenen Transformation beschäftigt war.
      Weißt du, das ist so: meine eigene Geschichte hilft mir kollossal, die Geschichten meiner Klienten zu verstehen und wertzuschätzen. Da gibt es kaum etwas, wo ich nicht sagen könnte, das kenne ich gut.
      Außerdem habe ich immer, wenn ich durch mein eigenes Leben etwas Neues gelernt oder verstanden habe, erst in dem Moment, wo ich es jemand anderem vermittelt habe, das Gefühl, es wirklich integriert zu haben. Und so bin ich genau am richtigen Platz. Das macht einfach Freude. Denn dann hat das eigene Leben, auch das eigene Leiden, einen Sinn gehabt und ist dadurch kein Leiden mehr, sondern Teil eines großen Spiels, genannt ‚Das Experiment Erde‘ ;-))

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