The Art of Allowing Life

Lesezeit 5 Minuten –

Als Kind war ich lange Zeit sicher, dass ich Ärztin werden würde. Ich wuchs in einem Arzthaushalt auf. Und als Teenager jobbte ich in den Schulferien regelmäßig in unserem örtlichen Krankenhaus als Unterstützung für die Krankenschwestern. Mein Adoptivpapa ist ein hervorragender Internist und leitete viele Jahre die Innere Abteilung dieses Krankenhauses, während meine Mama für mich und meine zwei jüngeren Geschwister da war und einen großen Haushalt führte.

So erlebte ich ständig, wie herausgefordert und oftmals auch überfordert meine Eltern waren. Ihre Verantwortungsbereiche waren klar getrennt. Und die Zeit, die sie mit einander verbringen konnten, war sehr eingeschränkt. So entwickelte ich die Überzeugung, dass es für mich als Frau nicht möglich sei, gleichzeitig eine hervorragende Ärztin und eine glückliche Mutter und Ehefrau werden zu können. Denn es stand für mich fest, dass ich selbst eine Familie und Kinder haben würde. Einige Jahre später hatte ich dann scheinbar alles. Und doch lebte ich damals im ständigen Spagat zwischen meinen unterschiedlichen privaten und beruflichen Lebensbereichen und all meinen wesentlichen Beziehungen.

Heute sprach ich mit meinem besten Freund darüber, wie sehr sich meine Welt und vor allem meine innere Haltung zum Leben, Arbeiten und zum Familienleben gewandelt hat. Alles geht heute bei mir Hand in Hand. Alles ist ein Teil eines großen Ganzen und verbunden. Und alle verbundenen Teile ergänzen und unterstützen sich gegenseitig. Es gibt in meinem Leben keine Trennung mehr zwischen Privatleben, Arbeitsleben, Familienleben, Communityleben. Es gibt aktive Phasen. Es gibt Pausen. Es gibt Zeiten für meine Verbindung mit meinen Lieblingsmenschen. Es gibt Zeiten für meine großartigen Klienten und für die Entwicklung meines Business‘. Es gibt Zeiten nur für mich und meine Verbindung zu mir und meinem Inneren Wesen. Und all diese Zeiträume sind flexibel planbar und gestaltbar und halten sich an keine starren Vorgaben mehr.

Mein einziges, wirkliches Lebensziel ist heute Glücklichsein. Und ich investiere meine kostbare Lebenszeit nur noch in Beziehungen, Projekte, Themen und Aktivitäten, die diesem übergeordneten wichtigsten Ziel direkt dienen. Ja, ich habe keine Schulkinder mehr. Und der Vater meiner Söhne und ich leben nicht mehr zusammen. Und doch ist es für mich sehr klar, dass ich auch heute unter diesen veränderten Umständen durchaus immer noch die Möglichkeit hätte, gestresst und im ständigen Spagat zwischen meinen verschiedenen Lebensbereichen durch die Welt zu hasten. Mir ist bewusst, dass sich noch mehr als in meinem Außen ein umfassender innerer Wandel – mental, emotional und energetisch – in mir vollzogen hat. Die erste Priorität in meinem Leben hat heute meine Verbindung zu meinem Inneren Wesen, meine Seelenverbindung, mein divine state. Von hier aus sehe ich die Welt immer wieder neu. Ich finde Klarheit und Liebe. Und ich treffe so Entscheidungen, die gut für mich und alle anderen sind. Und den größten Teil meiner Zeit bin ich einfach glücklich.

So weiß ich heute, dass es absolut möglich und so wichtig für eine Frau (ihre Kinder und ihre Community) ist, ihre Talente und Gaben vollständig in die Welt zu bringen und gleichzeitig eine hingebungsvolle Mutter und Familienfrau sein zu können, die tief mit ihrem Liebespartner verbunden und in ein nährendes und unterstützendes Netzwerk von Freunden und Verwandten eingebettet ist. 
Ich weiß, dass Nähe und Freiheit sich in tiefen, nährenden Beziehungen nicht ausschließen. Sie bedingen sich. 
Und ich weiß, dass jede Frau die Quelle für Wohlstand und Reichtum auf allen Ebenen, in sich selbst – und nirgendwo sonst – trägt.

Und selbstverständlich gilt dasselbe auch für jeden Mann und alle non-binary gals & pals!

Es ist ein wunderbares Gefühl, dies heute nicht nur zu wissen, sondern es in meinem Körper spüren zu können. Es macht mich weit im Herzen und fühlt sich frei und sicher an, gelassen, leicht, abenteuerlich, glücklich und verbunden. Aus der eigenen Seelenverbindung heraus zu leben, mich selbst immer mehr als die eigene Re-Source (engl. source = Quelle) für alles, was ich im Leben brauche, zu erleben, ist ein großes Glück. Ich nenne diese Art zu leben „The Art of Allowing Life“ (Die Kunst das Leben zu erlauben). Denn aus meiner Seelenverbindung heraus werde ich geführt, bin im Flow. Und mein Verstand freut sich, dass er dieser klaren und liebenden Führung dienen darf. Denn er muss nicht mehr alles analysieren und wissen. Und wenn ich das doch noch manchmal vergesse, bekomme ich umgehend Kopfschmerzen. Dankeschön!

Wenn Du in Deinem Leben Verantwortung für andere Menschen innehast und in vielen Bereichen vorangehst. Wenn Du hohe energetische Intelligenz besitzt und eine große Liebe und Hingabe für ein bestimmtes Thema oder bestimmte Menschen, eine Community, eine Partnerschaft oder Familie empfindest. Und wenn Du Dich fragst, wie Du Dich, Deine Führungskraft und Liebe, Dein Talent und Deine wichtigsten Beziehungen mit Eleganz und energetischem Luxus unter einen Hut bekommst, so dass Du und alle Beteiligten profitieren, dann buche hier gern ein kostenloses Beratungsgespräch mit mir. Und vielleicht gehen wir ein Stück zusammen zu immer mehr Verbundenheit und Freiheit auf Deiner Soul Journey.    

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Claudia Shkatov
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4 Kommentare

  1. Guten Morgen, Claudia, dank dir fürs Teilen! Ganz besonders für deine Beschreibung des großen Glücks „mich selbst immer mehr als die eigene Re-Source (engl. source = Quelle) für alles, was ich im Leben brauche, zu erleben“. Du Wortfinderin schenkst mir ein Glückswort mit Glückswert heut morgen. Dank dir für dein Entdecken von Re-Source! Was für ein sprechendes Wort für unser (wieder) tief angebundenes, aus der Quelle schöpfendes Dasein.

    • Im Namen von Claudia: Ihr Wundervollen! Von Herzen Dank für Euer Lesen, Eure Resonanz und Euer Teilen.
      Es ist mir immer wieder eine Freude, von Euch zu hören. Miriam, danke für die ‚Wortfinderin‘!!
      Und Romy, danke für Dein Nicken und Lächeln in meine Richtung zu Beginn Deines Tages!!!
      Von Herzen alles Liebe, Claudia

      Dank und Kuss,
      Claudia

  2. Liebe Claudia, mit deinen Gedanken fängt mein Tag an. Hast du gesehen, wie ich genickt habe dazu und ein Lächeln in mein Gesicht kam? Genau so lebe ich meine jetzige Zeit jenseits der 60. Ich habe lange Lebenszeit FUNKTIONIERT genau in dieser Aufgeriebenheit. Da ich jung war und es nicht anders kannte, hat es seine Berechtigung gehabt. Doch irgendwann kommt der Punkt, da sagt der Körper Stopp! Nun LEBE ich mit all meinen Fähigkeiten mit anderen verbunden zu sein. Aber vor allem mit mir. Ich bin ganz oft einfach glücklich. Das Leben ist ein Wunder. Jeden Tag aufs Neue.
    Danke für deine schönen Gedanken hier. Ich lese sie gerne und nehme sie mit in den Tag. Bleibe gesund.
    Romy

    • Im Namen von Claudia 🙂 Ihr Wundervollen! Von Herzen Dank für Euer Lesen, Eure Resonanz und Euer Teilen.
      Es ist mir immer wieder eine Freude, von Euch zu hören. Miriam, danke für die ‚Wortfinderin‘!!
      Und Romy, danke für Dein Nicken und Lächeln in meine Richtung zu Beginn Deines Tages!!!
      Von Herzen alles Liebe, Claudia

      Dank und Kuss,
      Claudia

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