Die Schwelle

Das außen erklärt mir, was ich zu tun habe,
was für mich jetzt ganz wichtig sei.
Ich bin im Schock. Ich kann mich nicht spüren.
Es fordert mich, erzeugt Druck.
Ich soll mich entscheiden, möglichst schnell.
Starre.
Ich kann mich noch immer nicht spüren.
Starre.
Ich denke: Warum eigentlich nicht? Dann mache ich das eben so.
Dann das Erkennen, dass ich gerade getrennt bin von mir selbst.
Ich möchte nichts entscheiden, wenn ich außer mir bin.
Die Starre löst sich.
Langsam komme ich zu mir.
Ich erinnere, was mich zu mir zurückbringt.
Ich atme.
Ich spüre mich mehr.
Ich gehe in Verbindung mit meinem hohen Selbst.
Jetzt bin ich wieder ganz bei mir.
Ich habe Zugang zur großen Quelle.
Ich führe Gespräche, höre mich selbst sprechen,
höre die anderen, spüre Resonanz und fühle, wo es keine gibt.
Meine innere Autorität gibt mir Sicherheit.
Mein Leib und ich sind beisammen.
Von hier aus bin ich wieder Schöpferin, Gestalterin meines Lebens.
Nun suche ich Klarheit.
Was entspricht wirklich meinem eigenen Weg?
Ich konsultiere eine Ratgeberin, die mich in meinem Leben schon oft und zuverlässig unterstützt hat: Mutter Natur.
Ich wähle einen Schwellengang.
Ich überschreite die Schwelle.
Ich tauche ein in den Raum der Natur. Ich lasse mich führen.
Das Leben schickt mir kleine Hinweise und klare Botschaften.
Ich empfange Antworten.
Ich fühle tiefe Freude über die Eindeutigkeit der Zeichen.
Im Anschluss erzähle ich meine Geschichte.
Beim „Spiegeln“ höre ich sie noch einmal von meinem Gegenüber.
Ich weiß nun, wie ich mich entscheiden werde.
Voller Dankbarkeit und Klarheit bin ich nun auf dem Weg, der mein Weg ist.
Mit noch mehr Vertrauen in die Führung des Lebens.





Liebe Jumana, dein Teilen des Prozesses ist so wertvoll. Dir Zeit zu geben, um deiner Körperstimme zu lauschen und dich wieder mit dir selbst verbunden zu fühlen. Der Körper geht voran und lädt uns auf diese Art ein und mit uns selbst zu verbinden, um seine Sprache zu übersetzen. Es ist schön, dass du vertrauensvoll deinen Weg gehst.
Während meines Burnouts vor vielen Jahren hing ein Zitat an meinem Badezimmer Spiegel: „Geh Du vor“, sagte die Seele zum Körper, „auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich.“ (Ulrich Schaffer). Mich hat es durch eine dunkle Zeit getragen und half mir dabei mit meinem Weg einverstanden zu sein.
🫂 alles Liebe
Liebe Alexandra,
ich danke Dir sehr für Deine Würdigung meines Teilens und meines Weges und auch für das Teilen Deiner Erfahrung.
Ja, diesen Satz fand ich auch schon immer treffend!!!
Verbundene Grüße zu Dir hin
Jumana
Danke, liebe Jumana für diese Worte! Ich finde mich zu 100% darin wieder – und sie helfen mir gerade sehr!
Innigen Dank 💖
Liebe Andrea,
das freut mich sehr!! Danke fürs Rückmelden.
Dann wünsche ich Dir alles Liebe für Deinen Weg!!
Jumana
🥰 wunderschööööön, Danke 🌟 💞
❤️❤️❤️
Liebe Jumana, ich kenne die Momente so gut, dass ich etwas entscheiden will – aber mein Körper nicht klar antwortet. Bei mir ist es dann weniger Starre als Verwirrung. Unglaublich viele Impulse wirken gleichzeitig auf mich ein. Früher war ich oft verleitet, dann einfach dem stärkesten Impuls zu folgen, obwohl er sich nicht ganz stimmig angefühlt hat (wegen all der anderen Möglichkeiten). Einfach, um Ruhe zu haben und zu wissen, was ich tun soll.
Auch mir hat es über die Jahre oft geholfen, hinaus in die Natur zu gehen und nachzulauschen, auf die Zeichen da draussen zu achten. Mittlerweile gibt es Lebensbereiche, in denen ich strikt gar nicht handle, wenn „es sich nicht selbst handelt“. Also wirklich so lange „auszuhalten“, bis eine bestimmte Richtung gar nicht mehr vermeidbar ist. Mit meinem feurigen Handlungscharakter ist das sehr hilfreich ! …
(sicher keine Empfehlung für Menschen, die zu Prokrastination neigen 🙂 )
Wow, Evelin, ich danke Dir für Deine Antwort. So schön, dass Du das mit mir teilst. Ich kann mich total wiederfinden in dem, was Du über Deine früheren und heutigen Prozesse schreibst …
Wie schön, dass wir die Natur gefunden haben!!!
Alles Liebe zu Dir hin
Jumana