Heimstatt

Lesezeit 1 Minute –
Ein Festessen und ein leerer Teller
Die Augen der anderen
Beobachten mich
Wägen ab
Zu viel
Nicht genug
Schneiden mich zu
Die Stimmen der anderen
Flüstern, rufen, schreien
Tu das nicht
Du wirst es bereuen
Lachen
Schweigen mich klein
Sie wohnen in mir
Die anderen.
Wer gibt ihnen zu essen?





Danke, liebe Nadine, für diesen besonderen Text! Wachsam sein und wahrnehmen, wann ich diesen „Bewohnern“ zu essen gebe…. Ein wertvoller Impuls, ein Weckruf. Denn nur ich selbst füttere meine inneren Mitbewohner. Und damit (leider) auch die Äußeren. So poetisch und pointiert geschrieben. Danke dir. Herzensgrüße, Anne
ICH geb ihnen was ! Du auch ? 🙂