Angstfrei leben

angstfrei_lebenDer deutsche Innenminister gab ein Parade-Beispiel für das Wirken des „Schattenprinzips“. Er sagte auf einer Pressekonferenz: Er könne nicht sagen, was zur Absage des Fußballspiels in Hannover geführt habe, denn das würde den Bürgern zu viel Angst machen.

So macht man Angst. Da bleibt nur die Frage, wie ist so viel Unwissenheit und vollkommene psychologische Uneinfühlsamkeit auf dieser Ebene möglich?

Angst wird durch Unwissen verstärkt. Wissen und die Konfrontation mit dem Ängstigenden sind das Mittel der Wahl, wie die langen Erfahrungen mit dem Programm „Angstfrei leben“ zeigen. Das deutsche Wort „Angst“ kommt vom Lateinischen „angustus“, was „eng“ heißt. Wer sich weit und offen der Angst stellt, nimmt ihr die Macht. Wer aber Unsicherheit und Enge verbreitet, fördert Angst, die einem dann sprichwörtlich im Nacken sitzt.

Angst-Deutung aus „Krankheit als Symbol“: Angst (siehe auch Phobie, Flugangst, Albträume/Angstträume, Depression, Neurose, Panik)

Körperebene: spürbar vor allem am Hals (Einverleibung, Verbindung, Kommunikation) und an der Atmung (Austausch, Gesetz der Polarität).

Symptomebene:
Enge (lat. angustus = eng), wie zugeschnürt sein, am freien Atem(fluss) gehindert sein; Fluchtgefühle; oft unverarbeitetes Geburtstrauma (Geburt = Ur- bzw. erste Enge des Lebens); Gefühl, in der Enge zu ersticken, gefangen zu sein, in der Falle zu stecken, stecken zu bleiben (Geburt), beengt und eingeschränkt zu werden; die eigenen Lebensbedürfnisse werden scheinbar erstickt.

Bearbeitung:
sich so weit auf die Angst einlassen, bis sie ihren Schrecken verliert, benennbar wird und sich damit in Weite wandelt; der Angst (freiwillig) Raum geben; Konfrontation der Enge: verbundenes Atmen; der Angst die Stirn bieten (siehe Programm »Angstfrei leben«); Geburt nochmals durchleben und bewusst integrieren; (Rück-) Halt finden: Geborgenheit und Halt des Mutterleibes nachholen: Urvertrauen gewinnen (durch Gipfelerlebnisse bzw. Einheitserfahrungen); freiwillige »Enge« = Konzentration (in vieler Hinsicht); sich bewusst festhalten (was sich dann in loslassen wandeln kann): Festhaltetherapie.

Grundsätzlich lebt die Angst von der Enge. Würden wir auf sie bewusst und offen zugehen, könnte allein das die Angst lösen. Das ist das Geheimnis eines Programms wie
„Angstfrei leben“, das dazu animiert, auf die eigenen Ängste mutig zuzugehen. Kaum hat man der Angst nämlich einen eigenen (Zeit-)Raum gegeben und macht sich auf die Suche nach ihr, zieht sie sich in der Regel zurück. Wer auf diese Weise auszieht, das Fürchten zu lernen, wird es gerade verlernen, denn die Angst wird sich nur portionsweise stellen und tendenziell eher vor der Weite und Offenheit dieser Bewusstseinshaltung zurückweichen.
Hier ergibt sich ein einfacher Schlüssel zu einem angstfreien Leben. Allerdings gilt das nicht zwingend für schwere Lebensängste oder Panikattacken, die die Auseinandersetzung mit dem alten Naturgott Pan und therapeutische Hilfe erfordern.

Einlösung: Konzentration auf das Wesentliche, den Augenblick; aus dem Augenblick heraus leben, denn Angst lebt aus der Vergangenheit oder Zukunft; Fernziel auf dem Gegenpol: in der Enge weit, offen und frei werden; Weite.

Urprinzipieller Bezug: Saturn, Pluto.

Literatur: CD mit Begleitbuch »Angstfrei leben«

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3 Kommentare zu “Angstfrei leben
  1. Michael sagt:

    Vielen Dank für diesen wertvollen Beitrag!

    Angst ist immer der schlechteste Ratgeber, und offenbar auch ein heute viel zu sehr verbreitetes Phänomen – gerade in unserer Gesellschaft. Diese bestehenden Ängste aufzulösen, halte für eines der wichtigsten Aufgaben – auf der persönlichen Ebene genauso wie auch auf der kollektiven Ebene.

    Übrigens eine kleine Ergänzung: Angst ist der Gegenpol von Vertrauen! Wo Angst ist, fehlt Vertrauen. Wo Vertrauen ist, können Ängste sich nicht ausbreiten.

    Herzliche Grüße

  2. werner geiger sagt:

    Wäre schön, der Angst mit solch einfachen Rezepten beizukommen. Herr D. weiß offensichtlich nicht, was „wirk-liche“ Angst ist.

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