Was bleibt sind Schmerz und Liebe

Was bleibt sind Schmerz und Liebe

Foto Raphi See photography

Von Sabrina Gundert. In diesem Sommer ist mir der Boden unter den Füßen weggebrochen. Als ich gerade mit dem Buch über Schwellenzeiten beginnen wollte, hat mich das Leben selbst in die vielleicht heftigste, intensivste Schwellenzeit katapultiert, in der ich jemals war.

Noch bin ich mittendrin. Der tiefste Punkt ist überschritten, obwohl ich mir dessen an vielen Tagen noch nicht sicher bin. Der Schmerz, die Trauer, die Verzweiflung, die Unsicherheit, das Nicht-wahrhaben-wollen und die vielen Fragen kommen, wann immer sie wollen. Sie fragen nicht, ob es gerade passt, sie sind einfach da.

Ebenso wie die Freude, die Zuversicht, das Vertrauen und die Liebe. Das Leben ist so roh und pur gerade, wie sonst selten.
Vor sieben Wochen hat mein Freund, Mann und Weggefährte unsere Beziehung beendet. Viele von euch kennen ihn als Fotografen vom Printmagazin Verbundensein. Was uns zusammengebracht hat, war neben vielen gemeinsamen Interessen, der Liebe zueinander und dem Interesse aneinander eine Vision davon, wie wir als Frau und Mann zusammen in der Welt stehen, wie wir Beziehung leben, was wir in die Welt bringen wollten.

Diese Beziehung hat mein Herz so weit aufgebrochen,
wie es noch nie aufgebrochen war.
 Ich habe so tief geliebt wie nie zuvor. 
Und ich habe (besonders nach der Trennung)
so viel Schmerz erfahren wie noch nie.
 Das ist meine Essenz jetzt, in diesem Moment.  Was sagt man da? Wie teilt man das, was passiert ist, anderen Menschen mit, wenn man selbst noch mittendrin steckt und erst langsam zu begreifen beginnt?

Gründe gibt es natürlich viele. Orte, an denen wir verstummt sind. Wo wir immer wieder in die gleichen Muster gelaufen sind. Wo wir keine Lösungen gefunden haben. Oft war da für mich die Frage: Wie kann es weitergehen? Wie bekommen wir das hin? Dass es weitergehen würde, da war ich sicher. Weil ich gedacht hatte, wir schaffen es. Weil ich dachte, wir sind zusammen auf dem Weg. Weil ich so sicher war: Wenn nicht wir, wer dann.

Ich habe uns erlebt, zu Beginn unserer Beziehung, im Making Love Retreat (einer Liebeswoche, bei der es um achtsame Partnerschaft und Sexualität geht), als Frau und Mann, ganz in unserer Kraft. Dieses Bild davon, wie es sein kann, hat mich getragen, unendlich getragen und durch alle Hindernisse hindurchgehen lassen. Und doch hat es am Ende den Alltag nicht überlebt.

Was tust du in solch einem Moment, wo du erkennst, dass dieses Bild, das du hattest, diese Vision, die so lebendig in dir war, sich hier und jetzt nicht verwirklichen lässt? Nimmst du die Bilder zu dir zurück, stehst auf und gehst?

Ich habe mich hingesetzt und geweint. 
Habe geweint, geschrien und wieder geweint.
 Bin gesessen mit dem Schmerz, der Traurigkeit,
der Verzweiflung und Hilflosigkeit.
 Mit der Angst, der Erschöpfung, der Wut. Und mit der Liebe.
 Und ich sitze immer noch.

Ich habe in dieser Zeit gelernt, bei mir zu bleiben – vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben – und mich immer wieder zuverlässig an meine Seite zu setzen. Mit mir da zu sein und da zu bleiben. Statt vor dem Schmerz zu fliehen, statt dichtzumachen und mich in mich zu verkriechen, hier zu bleiben, wirklich zu fühlen und mitten hindurchzugehen.

Ich habe mich begleiten lassen in dieser Schwellenzeit, intensiv. Ich habe erkannt, welche Menschen wirklich da sind, wenn es drauf ankommt. Das legen diese Zeiten so radikal offen. Ebenso: Was zählt, wenn alles andere wegbricht.

Am Ende lande ich bei der Liebe.
 Der Liebe zu mir, zu diesem Mann,
mit dem ich so viel Liebe und so viel Schmerz erfahren habe.
Bei der Liebe zu den Menschen, mit denen ich unterwegs bin.

Am Ende gehen die Gründe (was nicht heißt, dass sie nicht in den Momenten des Widerstands, wo der Kopf aktiv, voller Fragen und Zweifeln ist, und das Herz angstvoll, wieder ganz da sind) und was bleibt sind der Schmerz und die Liebe.

So sitze ich hier, in diesem Rohzustand. Mit einem aufgebrochenen Herzen, mit Schmerz und Liebe. Ich bin umgezogen, habe meine Büro- und Privaträume wieder zusammengelegt, habe nach vier Wochen Pause meine Arbeit langsam wieder aufgenommen und bin doch nicht mehr die, die ich vorher war.

Ich bin weicher, verletzlicher, weiter, tiefer. Ich bin noch mittendrin. Und ich spüre ein Verbundensein mit dem Schmerz und der Liebe, die uns alle miteinander verbinden. Mit den Geschichten, die wir miteinander teilen, die so unterschiedlich wirken auf den ersten Blick und die sich doch so ähnlich sind im Kern. Geschichten vom Hoffen und Wünschen, vom Träumen, Sehnen und Lieben.

Ob ich diese Wandlung selbst gerufen habe?
 Ein Teil von mir weiß klar: Ja. Ja, ich habe sie gerufen.
 Ich habe nach Lebendigkeit gerufen.
 Danach, wieder glücklich zu sein und wirklich zu leben.

Die Lebendigkeit spüre ich schon jetzt, immer wieder. Und doch. Dass sie auf diesem Weg zu mir kommt, hatte ich nicht gedacht. Ich hatte gedacht, wir würden als Paar wieder enger zusammenrücken. Wir würden Lösungen finden und unseren Weg gemeinsam fortsetzen. Sie war so tief, so intensiv, so nah diese Beziehung und wir gefühlt schon so viele Jahre zusammen, dass ich niemals an eine Trennung gedacht hätte.

Und doch kam sie. Und doch ist es passiert. Das, was ich noch ganz langsam zu begreifen versuche. Jetzt sitze ich hier. Habe gerufen. Und das Leben hat geantwortet. Was tust du, wenn das passiert?

Du bleibst stehen und hältst inne. Setzt dich hin. An deine Seite.
 Bleibst bei dir, mit allem, was ist.
Und lauschst auf das, was das Leben jetzt von dir will.

Bei mir ist es eine Reise. Eine Reise, die mich schon vor Monaten gerufen hat. Die ich zusammen mit dem Mann an meiner Seite angedacht hatte und alleine nicht gewagt hätte. Doch wie das so ist, wenn das Leben Kopf steht und selbst das Verrückteste nicht mehr verrückt, sondern auf einmal vollkommen normal (oder so absurd und damit schon wieder normal) ist, reise ich jetzt alleine. Ich fahre mit dem Zug vom Süden bis zum Norden Deutschlands, weiter nach Dänemark und drei Tage mit dem Schiff über das Meer bis auf die Färöer Inseln.

Was ich dort will? Neue Perspektiven gewinnen, mit Abstand auf die Dinge schauen, erfahren, ob ich alleine noch stehen kann. Was mich sonst dorthin gerufen hat? Ich weiß es nicht. Es war wie so oft schon im Leben ein Ruf, der so laut war, dass ich jetzt einfach hinfahre und nachschauen gehe.

Wie ich wieder zurückkommen werde und was dann sein wird, was ich mitbringen und wie ich sein werde, ist offen. Ich werde den Laptop mitnehmen und am neuen Schwellenzeitenbuch schreiben. Mir scheint, es ist jetzt alles da. Ich werde den Schmerz mitnehmen, die offenen Fragen und die Liebe. Ich werde aufs Meer schauen, mich vom Wind umpusten lassen und durch die raue Landschaft wandern.

Vielleicht werde ich auch alleine sein, vom Dauerregen genervt, mich nach Bäumen und Wärme sehnend – wer weiß.

Doch da oben ist eine Landschaft, die so pur ist,
wie ich mich gerade fühle.
Ein Ruf, für den ich gehe.

Und das Wissen, dass mich dieses Gehen zurück in die Spur bringt: Neben allem, was noch ungeordnet, unverarbeitet, noch so sehr in diesem Zwischenzustand ist, setze ich einen ersten Schritt, dorthin, wohin mich das Leben ruft und zurück zu mir.
Ob ich Angst habe? Ob ich mutig bin? Ich weiß es nicht. Ich gehe einfach. Und schaue, was das Leben mir vor die Füße legt.

Was bleibt sind Schmerz und LiebeSabrina Gundert begleitet Frauen und Männer mit ihren Coachings, Seminaren, Aus- und Fortbildungen sowie mit ihren Büchern auf dem Weg zurück zu sich selbst, in ihre Kraft und zu ihrer Essenz. Und damit zu dem, was ihnen wirklich, wirklich wichtig ist. www.sabrinagundert.de

Eine Reise der Menschlichkeit

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23 Kommentare zu “Was bleibt sind Schmerz und Liebe
  1. Karo sagt:

    so ein ehrlicher, einfacher, tief berührender, Mut machender Text. Danke und gute Reise 🙂

    Liebe Grüße
    Karo

  2. sylvia winzer sagt:

    liebe sabrina,daaanke für diese zeilen.schon lange und gerne folge ich deiner schreibspur,bist du ein vorbild für mich.als ich das jetzt las,fühlte ich mich so getroffen und gespiegelt.deine worte könnten meine sein.
    meine mutter starb vor genau sechs wochen,in meinem beisein in einer apparatekammer der intensivstation.unerwartet, plötzlich war sie weg….und ich blieb mit schmerzen zurück.auch wenn der anlass ein anderer ist,finde ich mich in deinem text wieder.
    seit einiger zeit überlege ich, ob ich meinen monatlichen rundbrief (ich schreibe gern und viel)an die vielen frauen,die ich als heilpraktikerin mit schwerpunkt frauengesundheit begleite,schreibe und wenn ja,mit welchen worten.bisher war ich stumm..
    dein text macht mir mut,mich zuzumuten.danke dafür.
    schwesterliche umarmung von trauernder zu trauernder aus thüringen von sylvia winzer

    • Eda Kanth sagt:

      Ja Sylvia, Trau Dich. Jetzt bistDu auch mal dran. Wo Du sonst anderen mit Deinen Rundbriefen (auch) Mut machst, darfst Du Dich auch einmal „zu‘muten“. Habe Deinen Kommentar bei Sabine gelesen, und ja, die Mutter zu verlieren ist ein anderer Schmerz, aber es ist ein tiefer Schmerz! Sowerde ich gleich mal schauen, ob ich von Dir eine Seite bei Facebook finde.
      Viel Kraft und alles Liebe für Dich. Eda

  3. Danila Giorni sagt:

    Liebe Sabrina
    Tief berührt lese ich deine bewegenden Zeilen. Ich fühle mit dir und bin mit dir. Du hast gerufen und das Leben hat geantwortet. Oder das Leben hat gerufen und Du hast geantwortet. Deine Ehrlichkeit beeindruckt mich. Dein Mut ehrt dich. Deine Kraft stärkt mich. Deine Liebe segnet dich.
    Alles Gute für dich.
    Herzensgruss
    Danila

  4. Susanne Hambacher sagt:

    das haben wir doch schon alle mal erlebt…
    finde ich jetzt nicht so spannend

    vielleicht wird der Faröer Reisebericht interessanter

    gute reise

  5. Ramona sagt:

    Danke, danke, danke.
    Beautiful pure life.
    Lovings and Blessings,
    Ramona Yasin

  6. Lou sagt:

    Von Herzen Danke, vielmals! So wahrhaftig, so ehrlich und unmittelbar, schmerzlich und hoffnungsvoll zugleich!

  7. Doris sagt:

    Trennungen sind manchmal notwendig um zu wachsen. Der Schmerz ist groß. Wichtig ist, die Liebe trotz allem im Herzen zu bewahren und dankbar zu sein für eine schöne gemeinsame Zeit. Alles Liebe.

  8. Frank-Rüdiger Wasserscheidt sagt:

    Diesen Schmerz nach einer Trennung kenne ich so gut,
    fühlt sich an in zwei Hälften gerissen zu werden / sterben.
    Unter dem aktuellen Schmerz ist da noch mein Schmerz des Verlusts meiner ersten großen Liebe,
    mein verlorener Zwilling (:<).

    Sabrina, ich wünsche dir weiterhin eine tiefe Zeit der Heilung

    https://www.kgsberlin.de/aktuell/artikel/eintrag/art79861.html

  9. Simone sagt:

    Eine Umarmung von Herzen.
    <3
    Kann dich gut verstehen.
    Gute Reise, gute Zeit und viele Antworten für dich

    Liebe Grüße

    Simone

  10. Almut Lichte sagt:

    Liebe Sabrina,
    danke für Deine berührenden, ehrlichen und mutigen Worte.
    Ja, diese Schwellenzeiten, die mich auch durchgerüttelt haben und immer wieder herausfordern. Ich habe festgestellt, dass ich auch in den größten Krisen immer begleitet wurde. Wir sind nie allein. Wenn der Schmerz wütet, heilt jede Träne. Und wenn wir durch den Schmerz gehen, kommen wir immer weiter zu uns selbst. Und zu der eigentlichen Verletzung, die sich heute im neuen Licht zeigt. (Chuck Spezzano) Mein Trost war oft, mich dem verletzten Kind in mir zuzuwenden und es anzunehmen, in Stille und in der Traurigkeit. (Robert Betz) Ich habe versucht, mir die Liebe gegeben, die ich als Kind nicht hatte. Und der Schmerz verwandelt sich in Liebe, Fürsorge und Verantwortung zu mir selbst. Die kl. Almut und die gr. Almut sind dasTeam, dass jetzt die Chance hat zu wachsen. Also auch Dein Herzensweg jetzt aus dem Chaos, das wünsche ich Dir. Herzliche Grüße von Almut

  11. Alexandra Mitterbauer sagt:

    Liebe Sabrina,
    mutige Kriegerinnen, Heldinnen, Liebende, Heilerinnen, Schöpferinnen, Feen und Elfinnen,Medizinfrauen und vieles, vieles mehr sind wir Fauen auf unseren Wegen auf der Erde.
    Wir waren es IMMER und werden dies IMMER sein, gemeinsam oder allein.
    Ich sende dir die Kraft, den Mut und die heilende Liebe all dieser zauberhaften und wundervollen Wesen, die immer in uns sind, vereint, manchesmal entzweit, aber sie sind immer da.
    Nimm das Kind Sabrina in den Arm, bevor du einschläfst, voller Liebe und Kraft und lass es NEU wachsen.
    Ich reiche dir die Hand in dieser schweren Zeit, du mutige Liebende. Sei kraftvoll und stark ! Am Ende ist alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.
    Sei umarmt, Alex

  12. Marion sagt:

    Liebe Sabrina…
    Deine Zeilen lese ich mit Tränen in den Augen.
    Auch wenn es ein anderer Ausgangsgrund war, ist es als wüsste man nicht mehr wie es weiter gehen könnte.
    Und doch muss es.
    Also Augen auf und durch..so habe ich „gedacht“, als mein Mann starb..von jetzt auf gleich, ohne Vorwarnung.
    Das ist als gehe man mit, denn es ist nichts mehr da vom eigentlichen Sein.
    Trauer nicht zugelassen, einfach funktioniert für die Kids und für alle anderen.
    Irgendwann erwacht man…und dann begreift man erst.
    Es ist 12 Jahre her..
    Heute..nach vielen Jahren der Trauer und des Weiterlebens gibt es einen Partner, der das alles mit trägt.
    Das Bodenlose wird langsam wieder erdig.
    Ich wünsche dir ganz viel Tränen, denn der Schmerz wird leichter, wenn die Seele weinen kann.

  13. Agnes sagt:

    „Lernen, bei mir zu bleiben, mich immer wieder zuverlässig an meine Seite zu setzen“

    Liebe Sabrina,
    mein schlichtes wie tiefes: Danke.
    Du bist eingewoben in das große, leuchtende Netz. Ich bin eingewoben in das große, leuchtende Netz. Wir geben unsere Beiträge.
    Gesegnete Reise
    Agnes

  14. Heike sagt:

    Liebe Sabrina, was für mutige, wahrhaftige und offene Worte! Sie berühren etwas in mir. Damals, in Konstanz, unsere doch kurze Begegnung … und jetzt dein Sehnen, Weinen und Wissen … ja, es ist so, wir rufen uns alles herbei und können es doch in manchem Moment nicht verstehen, wollen es anders, meinen zu wissen, wie …

    Vielleicht tröstet es dich, wenn ich dir sage, dass diese Tage auch für mich alles andere als gleichmäßig verlaufen, bin ja erst letztes Jahr weggezogen und jetzt wieder hier, „räume“ mit meiner Familie auf und lasse Heilung zu, alles anders, als je gedacht …

    Ich wünsche dir auf deiner Reise weiterhin den Mut, da zu bleiben, dich zu sehen, dich in den Arm zu nehmen und offen zu sein. Es geht weiter und es kommt etwas Neues … ganz viel Freude trotz allem und berührende Momente „dort oben“ …
    Deine Stärke und Liebe nimmst du ja mit, sie sind sooo spürbar 🙂

    Sie lieb gegrüßt ♥
    Heike

  15. Ilona sagt:

    Liebe Sabrina,
    es ist mir ein Bedürfnis Dich einfach mal in den Arm zu nehmen. Ich kann Deinen Schmerz fühlen, aber auch die tiefe Liebe in Dir. Es ist bestimmt sehr schwer den geliebten Partner loslassen zu müssen, und ich wünsche Dir alles Liebe und Gute auf diesem Weg.
    Danke für Deine sehr offenen Zeilen, in denen Du so viel Transparenz zeigst, dahinter steckt ein großes Vertrauen in alles was ist. Eines Tages wirst Du wissen weshalb es so sein musste wie es gerade ist. Bleib in Deinem Vertrauen, dann wird alles gut.

  16. Eda Kanth sagt:

    Liebe Sabrina,
    Deine Zeilen und Deine Offenheit haben mich sehr tief berührt. Danke für Deinen Mut, Dich uns so verletzt zu zeigen. Ich wünsche Dir weiterhin die Kraft, den Schmerz zu er-tragen. Nichts ist mehr wie vorher, auch ich kenne das, wie so viele von uns. Alles Liebe für Dich. Eda

  17. Saran sagt:

    Danke Sabrina&Allen. So viel Liebe&Offenheit. Ich l(i)ebe im JETZT. Lass Alles wachsam kommen. Viel Kraft, Liebe&Licht Allen. Und Mir inklusive. <3 <3

  18. Christian Herrmann sagt:

    Liebe Sabrina,

    deine Zeilen kann ich sehr gut nachempfinden.

    Auch ich musste einen sehr geliebten Menschen ziehen lassen.
    Reisende sollte man nicht aufhalten.

    Inzwischen weiß ich,dass es eine wertvolle und wichtige Erfahrung war.Eine riesige Chance,nackt und zurückgeworfen auf mich selbst,endlich mal meine Schattenseiten anzusehen und alte (destruktive) Muster aufzulösen.

    Es war eine beschwerliche Reise zu mir Selbst,die viel Mut,Kraft und Durchhaltevermögen erforderte.

    Doch immwer leichter und schneller kam ich voran,jeh mehr Ballast ich abwarf.

    Es gab viele schöne Begegnungen auf meiner Reise und viele Geschenke,die es anzunehmen galt.

    Doch am Ende des Weges wartete das größte Geschenk auf mich:

    Die wahre und größte Liebe meines Lebens- Die Liebe zu mir Selbst.

    In diesem Sinne wünsche ich dir die Kraft aufrecht durch das Tal der Tränen zu gehen und deine Geschenke anzunehmen !

  19. Sabine sagt:

    Liebe Sabrina,

    deine Worte haben mich unglaublich berührt – so ehrlich und voll Herz und Liebe. Du zeigst dich uns, wie du bist – ohne dich hinter Hüllen zu verstecken. Hab unendlich viel Dank, dass du dies mit uns allen teilst. Gerade in dieser schweren und traurigen Zeit.
    Du zeigst uns, mir …. soooo viel. Wie oft habe ich mich verkrochen vor der Welt, hab in meinem Schmerz gebadet?
    In so vielen deiner Worte fand ich mich wieder. Und sie geben auch mir Mut, wieder aufzustehen und nicht vor mir und dem, was weh tut, zu flüchten.
    Von Herzen wünsche ich dir eine wunderbare Reise, auf der du wieder zu dir, zu deinem Glück und deiner Liebe und zu einer neuen Zuversicht zurückfindest.
    Alles Liebe für dich
    Sabine

  20. Bettina sagt:

    Jetzt gibt es die Fortsetzung von Sabrina Gundert zu lesen https://www.newslichter.de/2018/10/eine-reise-der-menschlichkeit/

  21. Reinhard sagt:

    Liebe Sabrina
    In der Zeit in der der Schmerz der Trennung, der Ent-Täuschung und der Leere noch so groß ist spürt man(n) den Verlust sehr stark. Er überwiegt das Gute das es ja auch gab in der Zeit des gemeinsamen und liebevollen Miteinanders. Ich kann nachspüren wie es sich anfühlt auch die Pläne für die Zukunft als geplatzte Ballons vom Boden aufzuheben, kann die Tränen sehen und dein Schluchzen hören. Ich wünsche Dir viel Kraft, den Raum und die Zeit erst einmal mit dir und für dich verbringen zu können.

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