Vom Sonnenhut zum Ysop: Verfeinerte Antennen

Bild: newslichter

Ich habe zu keinem anderen Destillat so viele Zuschriften und Erfahrungsberichte bekommen, wie zum Sonnenhut. Daß er eine sehr besondere Magie enthält, weiß ich wohl und ich habe in meinem Pflanzenprofil zu dieser außerordentlichen Schutz- und Kraftpflanze ja schon einiges über seine Qualitäten und Wirkkraft geschrieben. Doch die große Beliebtheit und die Anerkennung, die das Destillat des Sonnenhut erreicht hat, sehe ich auch in Verbindung mit der Zeit, in der er durch meine Arbeit hier auf Aditi verfügbar wurde.

Mehr als Abgrenzung

Erstmalig destillierte ich diese erhabene Heilpflanze im Sommer 2019. Ich war beeindruckt von der Pracht der Blüten, der Höhe jeder einzelnen Pflanze und regelrecht in tiefer Meditation, als ich ihn erstmalig destillierte.

Die Präzision seiner Raum-Wirklichkeit, die er uns so prägnant vermittelt und die es uns erleichtert, den eigenen Raum klar wahrzunehmen und zu füllen kam wie ein Segen in einer Zeit, in der die äußeren Umstände für uns alle so unklar, bedrückend und verwirrend wurden. Stichworte wie Immunstärkung, Abwehrkräfte, Zentrierung und Abgrenzung trafen genau auf das Bedürfnis der Zeit.

Diese Qualitäten der Echinacea purpurea haben vielen Menschen, die das Destillat in den vergangenen zwei Jahren für sich genutzt haben, neuen Halt gegeben und Stehkraft, in der so vieles sich so schnell verändert und offenbart hat.

Die tatsächliche Kraft des Sonnenhut-Destillats, die zu diesen überwältigenden Rückmeldungen geführt hat, sehe ich jedoch in der zweiten, ganz wichtigen Seite dieses Pflanzenwesens: Die Raum-Wirklichkeit, die der Sonnenhut in uns anklingen läßt, funktioniert nicht wie eine Abschottung oder harte Grenzziehung – und das war es, was viele erst einmal gesucht hatten. Der eigentliche Segen liegt bei dieser Pflanze darin, daß sie innen und außen nicht trennt, sondern lediglich die Raum-Wahrnehmung ganz klar werden läßt – und dabei durchlässig bleibt.

„Ich bin jetzt hier“ – diese starke „Ansage“, die ich vom Sonnenhut im Feld vernommen hat, grenzt nicht aus. Vielmehr strahlt sie Präsenz, definiert das Gegenwärtige.

Diese „Information“, die das Destillat auf so wirkungsvolle Weise in unserem System wachzurufen vermag, war existentiell in den vergangenen beiden Jahren.
Wer mit dieser Information in Resonanz gehen konnte, mußte sich nicht verschanzen, mußte sich nicht schützen, Gutes von Schlechtem trennen, Grenzen ziehen. Vielmehr ermöglichte diese Qualität, in der gegenwärtigen, souveränen Präsenz zu sein, die Füße fest und ruhig auf der Erde, die Sinne offen in die Welt gerichtet.

Hierin sehe ich den eigentlichen Grund für die großartigen Produktbewertungen die ich am Ende dieses Textes noch einmal abbilde.

Und jetzt … glaube ich … hat eine neue Phase begonnen.

Und diese Phase sehe ich derzeit am besten repräsentiert in der Qualität des Ysop.

Ysop – Hyssopus officinalis

Verfeinerte Antennen

Der Ysop lässt uns lauschen – in der Vertikalen.

Jedesmal, wenn ich das Destillat in meiner Nähe habe, löst sich meine Aufmerksamkeit von den tausendundeins weltlichen Dingen, mit denen ich befasst bin, Anspannung, Konzentration, Dynamik verändern sich sofort. Und dieses „Lösen“ ist – als erste Effekt des Ysop-Destillats – wohl der Grund, warum so viele Menschen Erfolg mit seiner Anwendung bei depressiven Verfasstheiten hatten. Es ist, als würde das ganze System – Körper, Geist und Seele – angehoben, mit Licht geflutet.

Und dann öffnet sich etwas – das war der Konsens bisher in allen Pflanzenseminaren hier auf Aditi, wenn wir beim Ysop meditiert haben und uns über unsere Erfahrungen ausgetauscht haben. Der Ysop löst eine Öffnung nach oben, in eine Ebene oberhalb von emotionalen, sozialen, materiellen Feldern aus. Viele sprachen von „Segen“ oder „Einsicht“ – ich selbst erlebe den Ysop wie ein „Sich-Fügen“, eine übergeordnete Geborgenheit und gelöste Gewissheit.

Wenn ich dann noch ausharre, wirklich lausche, entsteht in meinem System eine subtile Klarheit, eine Richtung für Hand und Herz. Das geschieht noicht kognitiv oder über Reflexion – sondern durch Eingabe, wie ich es nenne. Sie ist im Kern die Resonanz, die der Ysop anklingen lässt.

Oft gehe ich im Sommer zum Ysopfeld, wenn ich an meine körperlichen oder geistigen Grenzen während der Hochsaison komme, setze mich mitten in das Ysopfeld, das den ganzen Sommer von einer Wolke von Schmetterlingen umgeben ist – und bin sofort in Einklang. Das Destillat ermöglicht mir diese Erfahrung, auch wenn ich das Feld gerade nicht „zur Hand“ habe … zudem dringt es tiefer ein und führt mich mit einer veränderten, erweiterten Wahrnehmung durch den Tag.

Da, wo ich unsere Welt derzeit sehe, erscheint mir diese Qualität als sehr geeignet, mit all den Ungewissheiten, Veränderungen und Fragen weiterzugehen. Sich nicht zurückzuziehen, zu grübeln, zu warten oder gar noch mehr kognitive „Informationen“ zur Orientierung zu suchen, sondern vielmehr eine höhere Bewusstseinsebene aufzusuchen, die weltlichen Verstrickungen aus einer erweiterten Perspektive wahrzunehmen und aus dieser geführten Gesamtschau sich leiten zu lassen im natürlichen Lebensstrom.

Diese innere Bewegung – das Dissoziieren und das Lauschen – beschrieb Einstein so trefflich mit seinem Satz (sinngemäß) „Lösungen für komplexe Fragestellungen finden sich nicht in der Dimension des Problems.“ Kognitiv und planend tätig ist die Welt, die in so großen Turbulenzen erscheint, geprägt. Weder Verstand noch planvolles Handeln sind also die unbekannten Dimensionen, die uns jetzt in eine neue Richtung führen können. Um Orientierung in einer Welt des Konflikts, der Unsicherheit und Verwirrung zu finden, gilt es, neue Wege zu finden. Dafür ist es erforderlich, daß wir uns öffnen für das Unbekannte, daß wir Lauschen und Aufnehmen, was wir von einer übergeordneten Ebene aus entdecken – aber noch nicht erkennen können.

Hierfür ist der Ysop wahrlich der Beste Begleiter.

***

Die ausführlichen Pflanzenprofile zu Ysop und Sonnenhut

Seit einiger Zeit habe ich das Special 21 – Vier Kräuter für bewegte Zeiten bereitgestellt, das die akut relevanten Verfasstheiten beantwortet.

Und hier sind die Rückmeldungen zum Sonnenhut in den Kundenbewertungen zu finden, die ich im Text erwähne.

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2 Kommentare zu “Vom Sonnenhut zum Ysop: Verfeinerte Antennen
  1. Renate Barbara sagt:

    Herzlichen Dank für deine wundervollen Worte zu den Pflanzenwesen,
    liebe Evelin Rosenfeld. Ich bin tief berührt. Sooo wert-voll:-)
    Liebe Grüße Renate Barbara

  2. Evelin sagt:

    Liebe Renate, dank Dir sher für das liebevolle Feedback.

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