Übergänge: Was willst Du wirklich, wirklich?

Lesezeit 3 Minuten –

Zwei Tage vor meinem 21. Geburtstag nahm mein Vater sich ganz plötzlich das Leben. Mit Ende 20 hatte ich meinen Unfall und war dem Tod selbst so nahe. Mit Anfang 30 verlor ich einen weiteren geliebten Menschen ganz plötzlich an Selbstmord. Meine Mutter starb an Krebs, als ich Mitte 30 war.

Ja, ich bin dem Tod schon oft begegnet in meinem Leben und sehe das pure Licht in ihm und auch den Abschied, der auf menschlicher Ebene so schmerzt.

Heute liebe ich Übergänge, die Schwelle der Reinheit, die sie in sich tragen. Und ich habe mich wieder und wieder gefragt, warum Menschen sich das Leben nehmen. Warum es Depressionen gibt. Nein, ich bin überhaupt keine Expertin darin. Aber eine Antwort, die sich durch all diese Erfahrungen tief in mir geformt hat, ist immer wieder die Frage „Was will ich wirklich, wirklich, wirklich in meinem Leben?”.

Mein Vater hat Jahre lang ein Leben gelebt, in dem er zutiefst unglücklich war. Seine Liebe zur Malerei durfte nur am Rande existieren. Seine Liebe zum Leben hatte kaum Raum. Ich liebe ihn heute sehr und spüre ihn an meiner Seite, wie er mich unterstützt, meinen ganz eigenen Weg zu gehen.

Und ich liebe Übergänge, Räume, in denen wir ganz ehrlich hinschauen, ob das Alte noch trägt und was wirklich tief in uns ruft.

Ich liebe es, mir jeden Tag diese Frage zu stellen: „Wer will ich wirklich sein, was lebt da an Sehnsucht in mir, damit es geboren wird?”

Jeden Tag aufs Neue dürfen wir uns diese Frage stellen und nicht nur einmal im Leben, denn wir sind ein kreatives Wunder, das sich immer weiter entfalten will. In dem so viel Schönheit und Einzigartigkeit steckt. Und weißt du was? Du bist dieses Wunder schon immer, du darfst es einfach annehmen und wertschätzen.

Das Wunder in mir mit jedem Tag mehr wertzuschätzen und gerade auch an Tagen, wo es nicht so hell leuchtet, ist das größte Geschenk, das ich mir selber machen kann. Mir selbst zu vertrauen, meinen Impulsen und dem Ruf meiner Seele, die jetzt schon weiß, was alles möglich für mich ist. Die mir deshalb die größten und scheinbar unmöglichsten Träume schenkt, weil sie weiß, was in mir steckt und zu welchen Schritten ich in der Lage bin, auch wenn mein menschliches Ich den Weg heute noch nicht kennt. Unsere Seele schenkt uns keine Sehnsucht im Herzen, die für uns zu groß oder nicht machbar ist.

Unser menschliches Ich darf den Mut haben zu vertrauen und Schritte gehen, die unsere selbst gesteckten Grenzen weiten.

Ich liebe es, Menschen auf genau diesem Weg zu begleiten, hinein in ihre Größe, die schon immer in ihnen leuchtet. Zu sehen, wie sich ihr ganzes kreatives Potenzial entfaltet, hinein in das Leben, das sie sich wirklich, wirklich, wirklich wünschen.

Herzensgrüße
Sanvja

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Sanvja Bühler
Sanvja Bühler

8 Kommentare

  1. Liebe Sanvya,
    danke für diesen schönen Beitrag und die ehrlichen Worte, die ermutigen.

    Liebe Bettina,
    danke dir für dein Gespür.

    Gestern Nacht ging ich ins Bett und bat um Unterstützung bzw. Bestätigung. Mein Leben befindet sich gerade sehr in einer Übergangsphase:
    das Neue ist noch nicht da und der Zweifel wächst. Der Schritt loszulassen war wunderbar, bei den nun folgenden Schritte ist es gar nicht leicht, im Vertrauen zu bleiben.
    Sanvjas Beitrag kommt gerade zum allerrichtigen Zeitpunkt, um mich zu stärken.
    Herzlichen Dank euch beiden!
    Sabine

  2. Liebe Sanvja, ein sehr sehr schöner Beitrag von Dir – DANKE.
    „…..Unsere Seele schenkt uns keine Sehnsucht im Herzen, die für uns zu groß oder nicht machbar ist….“ Was für ein wunderbarer und mutmachender Satz . Er tut so gut und lässt mich lächeln.

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