Was willst du tun, ehe der Sargdeckel sich schließt?

In den vergangenen Wochen habe ich mir meine Urne ausgesucht und meine Patientenverfügung gemacht. Ich habe den Vorsorgeauftrag formuliert und das Testament. Und ich habe die Karte gestaltet, die du oben sehen kannst.
Auf ihr sind Fragen, die mich in meinem Leben begleiten und die auch die Arbeit von mir mit Menschen prägen. Immer geht es um das Leben – auch, wenn wir über den Tod sprechen.
Es geht um die Frage, ob ich hier auf dem Weg bin, der mein Leben prägt. Der mir guttut, den ich als meinen Pfad erkenne. So oft erlebe ich Menschen, die alles haben – nur nicht ihr eigenes Leben.
Ich möchte ermutigen, diesen Weg zu erkunden und auf ihn zurückzukommen oder auch ihn erstmals zu betreten.
Der Tod ist ein guter Wegweiser, eine Wegweiserin dabei. Er oder sie kann uns lehren, uns im Jetzt zu befinden. Nicht irgendwo, nicht in Tagträumen oder in dem, was wir gerne hätten. Sondern etwas aus dem zu machen, was wir jetzt haben. Wie es eine der Fragen auf der Karte sagt:
Wenn das Leben, das du gerade hast, immer der ganze Kuchen ist, der dir jetzt zur Verfügung steht, wie willst du ihn genießen? Wartest du darauf, dass das Leben endlich beginnt? Oder machst du etwas aus dem, das dir zur Verfügung steht?
Das ist die große Einladung mit dieser Karte: Sich täglich daran erinnern zu lassen, was wertvoll ist, was wichtig ist, was mein Leben ausmacht.
Damit ich dann, wenn sich der Sargdeckel schließt, weiß und sagen kann: Ich habe mein Leben gelebt.
Die Postkarte gibt es bis zum 01. Mai 2026 portofrei bei mir zu bestellen. 10 Stück (kein Einzelversand der Postkarte) für 12.- CHF oder 10.- Euro. Bitte sende mir deine Postadresse per E-Mail, du erhältst anschließend eine Rechnung. Nach Zahlungseingang machen sich die Postkarten auf den Weg zu dir.
Möge das, was dich prägt und ausmacht, dein Leben auf eine Weise gestalten, die dir dienlich und hilfreich ist. Das wünsche ich dir von Herzen.
Sabrina






Liebe Sabrina….seit der Veröffentlichung dieses Textes – also seit gut einer Woche – inspiriert mich jene Frage, welche Du schon im Titel stellst, zu sehr feinen Überlegungen im durch meinen Alltag Gehen….und zum besonderen Beachten der für mich wesentlichen Lebensqualitäten…..Danke für diese Möglichkeit, mein Leben aus diesem Schwellen- Blickwinkel vertiefter zu würdigen…..
Herzlichst,
Dagmar
P.S.: ….ich erlaube mir da durchaus auch eine „Prise“ Humor beim Formulieren 😉 Dankeschön für Dein Einladen zu diesem wichtigen Thema!