Mythophia: Wein und blühende Landschaften

Foto: Mythopia

Im Weinberg “Mythopia” wächst eine trinkbare Utopie. Auf 800 Höhenmetern ist man im schweizerischen Wallis nicht nur näher am Himmel. Das Weingut ist auch ein Forschungslabor, in dem auf Biodiversität, auf biologische Vielfalt statt auf Chemiekeule, gesetzt wird. Es ensteht eine blühende Landschaft und leckerer Wein.

Foto: Mythopia

Im Jahre 2009 wurde die Domaine Mythopia zum Forschungszentrum der gemeinnützigen Stiftung Delinat-Institut für Ökologie und Klimafarming. Praxisnah werden Methoden und Strategien für einen ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigen Qualitätsweinbau entwickelt und die Grundlagen für eine klimapositive Landwirtschaft mit hoher Biodiversität erforscht.

In Mythopia spielen Geigen und Grillen, fliegen Dutzende Schmetterlingsarten, springen Heuschrecken durch Gräser und Blumen, duftet es nach Oregano, Thymian, Wermut, Minze. Nur in naturnah bewirtschafteten Weinbergen mit gesunden Böden können ausdrucksstarke und charaktervolle Weine entstehen. Das Terroir, also das Zusammenspiel von Geologie, Klima, Topographie und Böden, kann nur in Weinbergen mit hoher Biodiversität seinen vollkommenen Ausdruck entwickeln.

In sieben unterschiedlichen Lagen werden Pinot Noir, Gamay, Fendant und Resi angebaut, die im traditionellen Steinkeller vollkommen natürlich vinifiziert und nach mindestens einjähriger Lagerung auf der Flasche oder in ausgereiften Eichenholzfässern ungefiltert abgefüllt werden. Hier Wein bestellen.

Hier ein schöner Film von 3SAT.

Hintergrund: Mythopia ist ein Wortspiel aus Mythos und Topos, also der Ort (topos), an dem das Wort (mythos) nicht nur gesprochen, sondern gelebt und verwirklicht wird. Zugleich lehnt sich der Name natürlich an die Utopie an, aber im Unterschied zur Utopie, die ursprünglich ein Unort ist, ist Mythopia tatsächlich und die Utopie zumindest im Kleinen geglückt. Mythopia ist, wo endlich aufgehört wird, der Welt die eigenen Ideale vorzuhalten, und stattdessen die Ideale an der Wirklichkeit passend geschliffen und geträumt werden. Mythopia besuchen hier die Daten.

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Bekommen was man will, ist groß. Wollen, was man bekommt, ist größer.

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03.05.2015 um 05:05 Uhr

Häusliche Glückseligkeit

lesen“Das unmäßige und zwecklose Lesen macht fremd und gleichgültig gegen die gewöhnlichen Gegenstände und Auftritte des häuslichen Lebens. Hat man, durch einseitige Beschäftigung der Seelenkräfte bei unnatürlicher Körperruhe, erst vollends seine Nerven geschwächt und zur Ungebühr reizbar gemacht, dann fahre wohl, häusliche Glückseligkeit.” Dies schrieb der Pädagoge Joachim Heinrich Campe 1789 über das Lesen von Büchern! Heute würden wir das Zitat wohl eher dem Internet und den Smart-Phones zuschreiben. Wähle gut aus, was du liest und stelle ein gutes Gleichgewicht zwischen online und offline her! PS: Das schöne Zitat fand ich in der Technology Review von Heise hier

01.05.2015 um 08:05 Uhr

Afrikas Wilder Westen

Die Namib-Wüste an der Westküste Namibias ist eine der faszinierendsten Landschaften unserer Erde. Diese Wildnis ist die Heimat von Afrikas einzigen Wildpferden. Mit ihnen begibt sich der Filmemacher Franz Leopold Schmelzer auf die Reise durch ein einzigartiges Naturparadies. Die abgehärteten Wildpferde sind Nachkommen deutscher Armeepferde. Doku bei arte 1.5. um 19.30 Uhr und dann in der Mediathek.
A_afrikaswilderwest_

30.04.2015 um 08:04 Uhr

Umverteilung

Eine gute Tat passend zum Tag der Arbeit: Der Chef der US-Firma Gravity Payments, Dan Price, kürzte sein Gehalt von einer Million Dollar auf 70.000 – damit alle 120 Angestellten mindestens diese Summe verdienen. Der Grund auf so viel Geld zu verzichten, war ein Artikel über Glück, den er gelesen hatte. Darin wird beschrieben, dass für Menschen, die weniger verdienen als 70.000 Dollar, mehr Geld einen großen Unterschied macht. Die Reaktionen bei Stern.de
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