Der Mann der über Autos sprang

Foto: Arsenal Filmverleih

Ein sanfter, charismatischer junger Mann wandert zu Fuß durch ganz Deutschland, um durch die Energie des Gehens den herzkranken Vater seines besten Freundes zu heilen. Seine Pilgerreise weckt in den Menschen, die ihm begegnen, die Sehnsucht, ihrem Alltag zu entfliehen. „Der Mann der über Autos sprang“ mit Robert Stadlober und Jessica Schwarz heute als Free-TV-Premiere bei arte (22.05 Uhr Wiederholung 26.06. um 2:45 Uhr). Regisseur und Drehbuchautor Nick Baker Monteys: „Ihm (Julian) – und mir als Filmemacher – geht es nicht um einen Glauben an das Wunder, das viele Menschen Gott nennen, sondern um den Glauben an die Wunder, denen wir jeden Tag in unserem Leben begegnen.“

Julian geht zu Fuß von Berlin bis nach Süddeutschland. Unterwegs trifft er auf Ju, eine Assistenzärztin, die gerade mit dem Tod einer jungen Patientin zu kämpfen hat. Sie spendiert Julian ein Essen und kehrt von heute auf morgen ihrem Leben, ihrem Freund und ihrer Arbeit im Krankenhaus den Rücken, um Julian auf seinem Weg zu begleiten. Gegensätzlicher könnten die beiden nicht sein: er, ein Träumer mit einer Vision – sie, die pragmatische Realistin. Aber sie mag nicht mehr vernünftig sein…

Die beiden treffen auf Ruth, die eigentlich mit Mann und Kinder in die Herbstferien fahren soll, aber gerade Gefahr läuft, an ihrem Leben als Hausfrau und Mutter zu zerbrechen. Nun hat Julian zwei Begleiterinnen.

Seine neuen Freunde wollen an ihn glauben. Wollen glauben, dass die Welt aus mehr besteht als dem Stück Realität, in dem sie gefangen sind. Aber was Julian den beiden verschweigt, ist, dass er aus einer Heilanstalt ausgebrochen ist. Dort wurde er vier Jahre lang behandelt, da sein letzter Versuch, die Gesetze der Natur außer Kraft zu setzen, in einer Tragödie endete. Deshalb taucht Jan auf, ein cholerischer Berliner Kripobeamter, der in seinem alten Benz auf seiner ganz eigenen verzweifelten Entdeckungsreise unterwegs ist. Er soll Julian in die Anstalt zurückbringen und will deshalb der Reise ein Ende setzen. Von ihm erfahren die beiden Frauen, dass Julian bei seinem Versuch, kraft seines Geistes die Schwerkraft zu überwinden, einen Autounfall verursachte, bei dem sein bester Freund starb. Weil dessen Vater jetzt im Sterben liegt, macht sich Julian auf den Weg.

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Wie wird man ein Schmetterling?“ fragte die Raupe. „Du musst so sehr fliegen wollen, dass du bereit bist deine Existenz als Raupe aufzugeben!“ sagte der Schmetterling.

Trina Paulus

schmetterling

Interaktion

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05.08.2015 um 08:08 Uhr

Celebrate Life Festival

Bin ab heute per Livestream beim Celebrate Life Festival mit Thomas Hübl dabei und werde berichten. Thema dieses Jahr: Transformation – die Vergangenheit heilen, eine neue Zukunft werden.
celebratelife

04.08.2015 um 07:08 Uhr

Uptovival

Bis zum 7. August findet der Kongress utopival in Lindlar bei Köln statt. Daran nehmen 130 Menschen aus dem deutschsprachigen Raum teil und tauschen sich über die Frage »Wie stellen wir uns eine zukunftsfähige Gesellschaft von morgen vor?« aus. Der Kongress wird geldfrei organisiert, das heißt die Teilnehmer*innen zahlen keinen Eintritt, Referierende verzichten auf ein Honorar und der Seminarhof wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Mahlzeiten werden aus gespendeten nicht mehr verkäuflichen Lebensmitteln zubereitet.
utopival

03.08.2015 um 10:08 Uhr

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Nicholas Carr hat die die Auswirkungen des Internets auf unser Denkvermögen untersucht. „Je länger wir auf ihnen unterwegs sind, desto schwieriger wird es, umzukehren.“ An sich selbst hatte er nach den ersten intensiven Online-Jahren bemerkt, dass sein Hirn auch in der analogen Welt immer wieder abschweifte, obwohl er bei einer Sache bleiben wollte. „Es war hungrig“, schreibt er, „es verlangte, so gefüttert zu werden, wie das Internet es fütterte – und je mehr ich es fütterte, desto hungriger wurde es.“ Mehr spannende Fragen und Antworten bei Zeit-Online. +
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Ein Nachmittag mit Eckhart Tolle

Dank­bar­keit für die gu­ten Din­ge in dei­nem Le­ben ist die Grund­vor­aus­set­zung für jeg­li­che Fül­le." Ver­brin­ge ei­nen Nach­mit­tag der be­son­de­ren Art mit Eck­hart Tol­le!
27.9.2015 Karlsruhe, Schwarzwaldhalle
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