Das Golden Tiger Wisdom Training

durga-rajasthan„Ich, der Weise, bin der Tiger unter den Menschen, der die drei Eigenschaften des erleuchteten Geistes verwirklich hat.
Mit dem Lächeln von Weisheit und Methode, die untrennbar eins sind, lebt er im Urwald des klaren Lichts und erntet das Wohl seiner Nachbarn als Frucht.“

Als mir vor einigen Jahren meine Freundin Jinpa, eine buddhistische Nonne, den Text des großen tibetischen Yogi Milarepa schickte, durchfuhr es mich wie ein Blitz. Seither trage ich diese Worte bei mir. Längst schwingen sie in mir.

Im indotibetischen Kulturraum ist der Tiger Symbol für Weisheit, Meisterschaft, Zivilcourage und Lebensenergie. Er steht für den ungezähmten Geist, der alle Konditionierungen abgeworfen hat und freie Sicht auf das Wesen der Wirklichkeit genießt. Und furchtlos genug ist, es mit Dämonen aufzunehmen: den dunklen Seiten der Existenz, den menschlichen Schatten.
Einige der großen Gottheiten wie die indische Durga, Hüterin der inneren Ordnung der Dinge,
werden auf einem Tiger reitend dargestellt – als Metapher für den transzendenten Bewusstseinszustand, der befreit und verwandelt.

yogi1Monkeymind – Tigermind
Irgendwann war klar: Kein Symbol passte besser zu meiner Arbeit als der Tiger. Diese Assoziationen weckten Kraft in mir, also musste es auch anderen so gehen. Meine Ausbildung zum Consultant for Integral Development (CID) erfuhr noch einmal einen Destillationsprozess. Ich wollte ganz an der Essenz, im Urwald des klaren Lichts arbeiten, wo Weisheit und Methode eins sind. Das Golden Tiger Training ist spiritueller Minimalismus. Es arbeitet auf der nackten Prinzipien- und Erfahrungsebene. Die Theorie ist auf das Notwendige reduziert. Didaktik und Methodik sind direkte Ergebnisse meiner Forschungen.

Ich erlaubte mir auch, etwas strenger mit meinen angehenden „tigern“ umzugehen, denn in den letzten 10 Jahren hat es sich in der Szene gezeigt, dass die Zügel straffer gezogen werden können. Das Ego, der Monkeymind, hat sich das liebevolle Angenommen-Werden, das Herzen und Küssen in spirituellen Kreisen bereits zu nutze gemacht, um sich länger als förderlich in schmerzlichen Kindheitserfahrungen zu aalen. Das Ego ist tricky. Irgendwann betrügt es uns mit unseren eigenen spirituellen Erkenntnissen. Und dann reitet uns der Affe, anstatt dass wir den Tiger reiten. Während der drei Jahre der Ausbildung setze bei meinen Schülern Commitment und kontinuierliche Übung voraus, damit sie Intuition und wirkliche Sicherheit im Umgang mit den Amo-Tools erreichen und ihre ganz eigene individuelle Ausdrucksform finden.

The Eye of the Tiger
eye of the tigerCIDs sind Berater, Coaches, Mediatoren, interkulturelle Brückenbauer, Change-Manager – Transformer. Ihr Wirkungsfeld ist dort, wo ihre höchsten Kompetenzen angesiedelt sind: ob in den Bereichen Lehren, Kommunizieren, Führen, Heilen. Ob in Wirtschaft, Kunst, Politik. Oder in eigener Praxis. Überall, wo Pionierarbeit angesagt ist.
Der Tigermind ist vor allem eines: Wohlwollend. Unparteiisch. Unbestechlich. Nicht manipulierbar. Straight – allein dem Prozess der Wahrheit und des Lebens verpflichtet. Mit einem untrüglichen, intuitiven Scharfblick für das Wesentliche. Daher ist das Training auch ein ideales Schulungsformat für Menschen, die sich nach einem Leben in uneingeschränkter Kraft, nach Entfaltung in Liebe, Erfolg in Wahrhaftigkeit und Freiheit in Würde sehnen.
Essentielle Weisheit ist Einsicht in die implizite Ordnung der Wirklichkeit und daraus folgende außerordentliche Handlungskompetenz.

Die neue Weisheit sprengt alle kulturellen Grenzen. Sie ist universelle Weisheit. Sie vereint, versöhnt und heilt, wo sich Religionen und Weltanschauungen einst bekriegten. Heute darf anstelle des Trennenden das Verbindende, Beziehungshafte zum Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns werden: die Liebe. Denn Liebe ist das Prinzip der Allverbundenheit und die Verbindung strebende Kraft. Das ist die innerste Aussage von amo ergo sum. Mit ihr öffnet sich ein völlig neues Verständnis des Phänomens „Liebe.“

Wilder Geist . Wildes Herz

Den Goldenen Tiger gibt es übrigens wirklich. Es handelt sich um eine Tigergattung, die nur in Gefangenschaft vorkommt. Diese Spezies erinnert an die eingesperrte, nach Befreiung schreiende Seele des Menschen, die heute, JETZT, ihre gesamte Kraft und Intelligenz aufbringt, um die Mauern eines Paradigmas einzureißen, das dem Leben nicht länger dient.
Es ist höchste Zeit für die Revolution des Wilden Herzens: Das eine, ungezähmte Weisheitswissen, das alle Kulturen vereint, ist Schlüssel für ein Leben mit dem Wandel. Wer sein wildes Herz entdeckt, verbindet sich mit der impliziten Ordnung und lernt, das Undenkbare zu denken.

Das Credo der Zukunft wird nicht mehr cogito ergo sum – ich denke, also bin ich lauten. Es wird sich in ein amo ergo sum transformieren. Philosophie – die Liebe zur Weisheit – wird in die Weisheit der Liebe münden. Der Mensch der Zukunft wird ein Liebender sein, dessen bin ich mir ganz sicher. Denn: wer einmal den unverwechselbaren Geschmack von Liebe, Kraft und Würde geschmeckt hat, wird nicht mehr umkehren wollen.

Christina Kessler

Christina Kessler

Zur Person: Christina Kessler studierte Ethnologie, Philosophie und Vergleichende Religionswissenschaften und promovierte über Symbolismus und Peyotekult der Huichol-Indianer. Für ihren integralen Ansatz, der die prozesshafte Struktur der inneren Wesensschau widerspiegelt, erhielt sie das nur selten vergebene Stipendium der LMU München für außergewöhnlich begabten wissenschaftlichen Nachwuchs. Schon zu Beginn ihres Studiums widmete sie sich der Suche nach dem universellen Kern aller Weisheitstraditionen. Später zeigte sich, dass genau an dieser Stelle auch die Brücke zu den neuen Wissenschaften geschlagen werden kann. Seit 2002 vermittelt Christina Kessler ihren Ansatz weltweit in Vorträgen, Seminaren und Ausbildungen. Sie ist Referentin auf internationalen Kongressen und kooperiert mit zahlreichen Projekten, die sich um das neue Paradigma ranken. 2008 wurde ihr Werk mit dem Internationalen Otto-Mainzer-Preis, New York ausgezeichnet.
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