Beständige Liebe

Von Erich Fromm. Liebe ist nur möglich, wenn zwei Menschen sich aus der Mitte ihrer Existenz heraus miteinander verbinden, wenn also jeder sich selbst aus dem Zentrum heraus erlebt. Nur dieses “zentrale Erlebnis” ist menschliche Wirklichkeit nur hier ist Leben, nur hier liegt die Basis für Liebe. Eine so erlebte Liebe ist eine ständige Herausforderung sie ist kein Ruheplatz, sondern gemeinsames Streben, Wachsen und Arbeiten.

Selbst Harmonie oder Konflikt, Freude oder Traurigkeit sind zweitrangig gegenüber der grundlegenden Tatsache, daß zwei Menschen sich aus dem Wesen ihrer Existenz heraus erleben, daß sie nur dadurch miteinander eins werden, daß sie mit sich selbst eins sind. Für die Existenz der Liebe gibt es nur einen Beweis: die Tiefe der Bindung sowie die Lebendigkeit und Kraft in jedem der Liebenden. Das allein ist die Frucht, an der man die Liebe erkennen kann.

Hintergrund: Die Kunst des Liebens von Erich From ist längst ein Klassiker. Der Autor wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main als Kind orthodox-jüdischer Eltern geboren. Nach Studien der Psychologie, Philosophie und Soziologie – seine Lehrer waren Alfred Weber, Karl Jaspers und Heinrich Rickert – und der Promotion über Das jüdische Gesetz (1922) unterzog er sich in München und Berlin einer Ausbildung als Psychoanalytiker. Von 1930 an gehörte er zu jenem Kreis um Max Horkheimer, der später als “Frankfurter Schule” bekannt wurde. 1934 emigrierte Fromm in die Vereinigten Staaten, 1949 siedelte er nach Mexiko über, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1956 eine Professur innehatte. Seinen Lebensabend verbrachte er in Locarno. Erich Fromm starb am 18. März 1980.

 

 

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  • Cornelia Mohrig

    herzlichen dank für das Erinneren an Fromms Klassiker  …. das lässt den Sonntag liebevoll ausklingen.. Cornelia Mohrig aus Hannover , ” Der Orden  Ginkgo Biloba  “

“Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francois Bacon

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30.03.2015 um 11:03 Uhr

Rücklicht: Teresa von Avila

Vor 500 Jahren (am 28. März 1515) wurde Teresa von Avila geboren, eine spanische Theologin und Ordensgründerin, deren Denken nicht nur wegweisend für die Mystik war, sondern auch anregend für feministische Perspektiven. Hier ein schönes Gebet von ihr. Ein ausführliches Rücklicht zu ihrem Leben hier.

Teresa von Avila

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30.03.2015 um 11:03 Uhr

Blinder Maler

Schwarz war seine Depression, das “fürchterlichste Schwarz” habe er durchlitten. Als säße er in einem tiefen Loch – so kam es John Bramblitt vor, als er vor sieben Jahren völlig erblindete. Heute ist der 37-jährige texanische Maler in seiner Heimat eine Berühmtheit und erklärt seine Welt der Farben, die er nicht sehen kann, in Schulklassen und hin und wieder auch für Journalisten. Spiegel online berichtet.
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30.03.2015 um 07:03 Uhr

Entrüstet Euch

Ein ungleiches Paar: Konstantin Wecker, Liedermacher, Aktivist und Anarchist, und Margot Käßmann, Ex-EKD-Ratsvorsitzende und “Lutherbotschafterin” der Evangelischen Kirche. Ihre Friedenssehnsucht vereint sie. Aus einem Gesrpäch ist jetzt ein Buch entstanden: Entrüstet euch! Auszüge hier
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Veranstaltungstipp: ProVego

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