33 Herzenqualitäten: 14 Offenheit

Edition amo ergo sum © www.christinakessler.com

Vertrauen bedingt Offenheit. Haben wir erst einmal dieses tiefe kosmische Urvertrauen erlangt, das gleichbedeutend ist mit unerschütterlichem Selbstvertrauen, dann können wir unser Herz vertrauensvoll öffnen – und weit geöffnet lassen, was auch immer uns begegnen mag. Menschen kommen mit dem Wandel nur zurecht, wenn sie ihren Wesenskern gefunden haben. Der Schlüssel zur Öffnung und Wandlungsfähigkeit liegt in jenem unwandelbaren Gefühl dafür, wer wir wirklich sind und wohin unser Lebensweg führt. Daher könen wir uns nun offen dem Fluss des Lebens hingeben und uns erlauben, dem zu begegnen, was sein will.

Wenn wir die Dinge tatsächlich auf uns zukommen lassen, erlangen wir Einblick in die Stimmigkeit des Universums und seine unendlich feine Harmonie. Haben wir die Prinzipien vorher erahnt, so beginnen sie sich nun zu bestätigen. Erschien und das Unbekannte bisher bedrohlich, verlieren wir nun die Scheu vor dem Neuen. Der Geist befreit sich aus seiner mentalen Erstarrung, wird flexibel und beginnt bewusst zu reflektieren, das heißt jede Form der Extistenz im großen Zusammenhang zu sehen. Dadurch öffnet sich unsere gesamtes Wesen; Gefühle werden weich, rund und tief; das Leben zeigt sich voller Frische, Lebendigkeit, Vitalität und Natürlichkeit – immer neu und immer anders.

Wie oft haben wir uns früher aus Angst vor Ablehnung verschlossen! Wie oft haben wir aus Unsicherheit verschwiegen, was wir fühlen und denken! Wie selten haben wir gezeigt, wer wir wirklich sind! Wie selten haben wir erkannt, dass wir einfach unwiderstehlich sind, wenn wir sind, wie wir gemeint sind! Wie schwer haben wir es anderen gemacht, uns zu lieben! Welche Wände, Mauern, Panzer hatten wir um uns herum erichtet!

Im Licht der Offenheit relativieren sich Hemmungen, Komplexe und Ängste. Wir identifizieren uns nicht mehr mit ihnen, lassen sie vorbeiziehen wie Wölkchen am Horizont. Denn wir wissen: >>ich bin nicht meine Gedanken: ich bin nicht mein Körper. In meinem tiefsten Kern bin ich GEIST, der sich in Liebe verströmt.<< Dieses Verströmen ist es, was Offenheit ausmacht. Ein offener Mensch wirkt sicher und selbstbewusst. Er strahlt eine natürliche Schönheit aus, die aus einem Inneren zu leuchten scheint. Wenn ich offen bin, bin ich verständlich, menschlich, schön.

Offenheit ist gleichbedeutend mit Empfänglichkeit: Ich bin empfänglich für die Wahrheit, für die Wirklichkeit, die anderen Menschen, die Natur, alle Wesen und Wesenheiten, für die Erde und das Universum, den Kosmos, für grenzenloses Bewusstsein, für die Liebe. Zugleich ist es ein Geben ohne Absicht und Wollen.

Wir sind erst dann wirklich bereit für den Himmel, wenn wir vollkommen offen sind! In der Offenheit entdecken wir die Vollkommenheit des Seins. Offenheit ist ein Geschenk der Liebe und doch auch Resultat der bewussten Bemühung um spirituelle Öffnung. Dieses geschieht nicht zufällig. Wir selbst führen sie herbei: duch den Mut zur Wahrhaftigkeit; durch den festen Willen, die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen; durch die Entwicklung von Herzensqualitäten

Hintergrund: Selbstverwirklichung durch die Macht der Liebe: Herzensqualitäten sind Eigenschaften, die uns befähigen, das Leben, uns selbst und andere Menschen liebevoll anzunehmen, Negatives in Positives und Schmerz in Freude zu verwandeln. Durch die Entwicklung von Herzensqualitäten setzen wir die Intelligenz der Liebe frei. Anhand von 33 Beispielen für gelebte Herzensqualität erschließt sich ein neuer Raum des Seins und Bewusstseins. Jede integrierte Herzensqualität führt zu einer weiteren. In ihrer Gesamtheit wirken diese 33 »Tore« als Guideline nach innen, zum wahren Selbst. Hier kann man das Buch „Herzensqualitäten – die Intelligenz der Liebe“ von Christina Kessler bestellen.

Über Christina Kessler:  Dr. phil. Christina Kessler studierte Kulturanthropologie, Soziologie, Vergleichende Religionswissenschaften und Philosophie und spezialisierte sich schon früh auf die Weisheitslehren und Medizinsysteme dieser Welt. Christina Kesslers Forschungen sind stets interdisziplinär, praxisorientiert und eng mit ihrem eigenen geistigen Weg verknüpft. Ihre Reisen führten sie um die ganze Welt mit der Zielsetzung, den gemeinsamen Kern der Weisheitslehren sowie die Essenz der traditionellen Selbsterfahrungswege herauszukristallisieren und in einer modernen Form zugänglich zu machen. In dem Buch „Amo ergo sum – ich liebe, also bin ich“ und dem dazugehörigen Arbeitsbuch legte sie das Ergebnis ihrer Studien und ihrer eigenen Praxis dar: eine zeitgemäße Form der Selbstrealisation jenseits von kulturellen, gesellschaftlichen und religiösen Dogmen; einen für jeden Menschen praktizierbaren Weg, Meisterschaft über das eigene Leben zu erlangen. Die Autorin bietet regelmäßig Seminare zur Selbstrealisation an.
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