Rücklicht: Happy Day

1967 steht Edwin Haw­kins mit sei­nem ‚Nort­hern Cali­for­nia State Youth Choir‘ vor einem Pro­blem: Die ange­strebte Teil­nahme an einem Jugend­kon­gress scheint für die rund 50-köp­fige Truppe kaum finan­zier­bar. Um das zu ändern, kommt ihm eine nahe­lie­gende Idee: Er pro­du­ziert mit sei­nem Chor eine Platte. 500 Kopien kau­fen Fami­li­en­mit­glie­der und Freunde des Chors, um die Rei­se­kasse der Jugend­li­chen fül­len.

Aber auch einem DJ aus San Fran­cisco fällt eine der weni­gen Exem­plare in die Hände. Er spielt einen Song von der Platte immer wie­der in sei­ner Radio­sen­dung. Die Hörer­re­ak­tio­nen auf den Song, der auf einem reli­giö­sen Text aus dem 18. Jahr­hun­dert beruht, sind gewal­tig. Bud­dah Records nimmt den jun­gen Chor unter Ver­trag. Unter dem Namen ‚The Edwin Haw­kins Sin­gers‘ wird der Song 1969 unter pro­fes­sio­nel­len Bedin­gun­gen noch ein­mal  auf­ge­nom­men und es wird der erste Gos­pel­song, der es welt­weit unter die Top Ten schafft: ‚Oh Happy Day‘.

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