5 Dinge, die Sterbende bedauern

Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, ein Leben zu leben, in dem ich mir selbst treu war und nicht ein Leben nach den Erwartungen der anderen.
Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet.
Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken.
Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunden in Kontakt geblieben.
Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein.

Diese fünf Dinge, die Sterbende bedauern, hat Krankenschwester Bronnie Ware in ihrer langjährigen Arbeit in der Palliativmedizin erfahren.

Umgekehrt wird daraus eine Anleitung zum Glücklichsein:
1. Gib Deine Träume nicht auf, egal was die anderen sagen.
2. Kreiere Dir ein Leben, indem Arbeit nicht alles ist, sondern mehr Zeit für die anderen, schönen Dinge des Lebens bleibt.
3. Sprich aus, was Du fühlst. Am Ende bedauert man immer mehr die unausgesprochenen Gefühle. Gib der Liebe eine Chance.
4. Nimm Dir Zeit für Deine Freundschaften, lass den geschäftigen Alltag nicht dein Leben einnehmen.
5. Entscheide Dich, erlaube Dir glücklich zu sein. Fürchte Dich nicht vor den möglichen Konsequenzen.

Der ganze Artikel ist auf englisch hier nachzulesen.

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7 Kommentare zu “5 Dinge, die Sterbende bedauern
  1. Sera-finesagt:

    zu 4. da habe ich oft……..keine energie gehabt  und mich manchmal zu weihnachten zeit gehabt freundschaft zu pflegen

  2. Sera-finesagt:

    zu. 4. habe jahre lang nur nzu weihnachten zeit mich bei meinen freunden zumelden, war immer  oft auch überfordert mit der arbeitswelt , weil ich neben arbeit , auch immer vollzeit studiert habe, das war für jahre eine große doppelbelastung . ich teile an alle mit pflegt eure freundschaften,  gemeinsam erträgt man vieles mehr…………………………….

  3. Trotzdemtraurigsagt:

    Meine Mutter stirbt gerade. Vielleicht heute Nacht. Ich habe mich eben von ihr verabschiedet. Sie bereut nichts. Sie ist glücklich zu gehen. Sie ist mit sich und der Welt und dem Leben und dem Tod im Reinen. Es ist schön, sie so sterben zu sehen.  

  4. Packosagt:

    Irgend wie hat dieser Artikel mein Herz berührt und ich musste weinen da einiges sehr zutreffend ist und den Kopf zum nachdenken anregt.
    Vielleicht bekomme ich Punkt 3 und 5 auch hin.

  5. Jolanitasagt:

    Das Thema ist immer für einen Menschen sehr bewegend und jede menschliche Geschichte so individuell wie jeder Mensch eben ist. Ich glaube zu Lebzeiten ist es auch wichtig sich mit der Frage zu beschäftigen: kann ich überhaupt etwas verpassen oder bereuen? Ist es nicht alles so wie es ist, und genau so richtig und nicht anders? Dann würde man sich eine Vorstellung machen von einem Leben das gut ist, wie es ist. Das keine Verluste oder Erwartungen oder Bedingungen erfüllen muss oder musste? Das man nicht bedauert? Das der angehörige, sich dann überlegt mit den Träumen die der Sterbende hatte zu befassen und diese zu einem für ihn passenden Teil weiter zu er-leben? Wenn man sich diese Fragen beantwortet schliesst man schon zu Lebezeiten mit dem anschliessenden bedauern ab. Eine Sichtweise die eine gute Freundin in den Raum gab.

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Für dankbare Menschen macht das Glück gerne Überstunden.

Ernst Ferstl

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