Coffee Circle mit Herz und Verstand

Foto: Coffee Cirlce

Ich liebe Kaffee, gerade am Montagmorgen ist es ein Ritual für den Start in die Woche. Aber Kaffee ist auch eines der schwierigsten Produkte, wenn es um ökologische und soziale Kriterien geht. Zum Glück gibt es immer mehr Projekte wie Coffee Circle. Das Berliner Start-Up verkauft nicht nur besten Kaffee aus Äthiopien, sondern bietet mit ihrem Direkthandelskonzept eine echte Alternative zu Fair Trade. Das Ziel: Konkrete Projekte in Äthiopien finanzieren, transparent kommunizieren, vor Ort mit anpacken.

Aus der Unternehmensberatung ins Start-Up

Kennen gelernt haben sich die drei Gründer  Martin Elwert, Moritz Waldstein-Wartenberg und Robert Rudnick im Jahr 2008 in der Unternehmensberatung Roland Berger. Dort wurden sie gute Freunde und merkten, dass sie nicht nur ihre Leidenschaft für Kaffee teilen, sondern auch etwas Eigenes auf die Beine stellen wollen. Moritz hatte bereits seit 2007 ein soziales Projekt in Äthiopien realisiert: den Bau einer Schule für Waisenmädchen in Addis Abeba. 2009 packten er und Martin zur Schuleröffnung mit an. Dabei ergründeten sie auch das „Kaffeeland“ Äthiopien: Sie entdeckten, wie tief der Kaffee in der äthiopischen Kultur verwurzelt ist und lernten dessen unvergleichlichen Geschmack lieben.

Gleichzeitig erfuhren sie aber auch von der sozialen Schieflage, die den weltweiten Handel mit äthiopischem Kaffee kennzeichnet. Während westliche Handelsketten Spitzenumsätze mit den hochwertigen Bohnen erzielen, reichen die Einnahmen der Kaffeefarmer oft nicht einmal dazu, ihre Familien zu ernähren.

Kaffeepreneurs aus Berlin-Kreuzberg

Zurück in Deutschland entwickelten Martin, Moritz und Robert die Grundidee von Coffee Circle: den Verkauf von äthiopischem Gourmet-Kaffee kombiniert mit direkter Aufbauhilfe vor Ort. Ihren Kaffee wählen sie vor Ort selbst aus auf Farmen, deren Kaffeebauern sie persönlich kennen. Moritz hat es erlebt: „Kaffee prägt das Leben in Äthiopien, und die Menschen dort sind stolz auf ihren Kaffee. Insbesondere die Bauern in Ilketunjo, mit denen wir kooperieren.“ Viele Menschen bevorzugen ökologisch angebauten, sortenreinen und aromatischen Kaffee und legen gleichzeitig Wert darauf, mit ihrem Kauf eine gute Sache zu unterstützen. Martin, Moritz und Robert verstehen sich als „Kaffeepreneurs“, in Anlehnung an das Konzept des Social Entrepreneurship, und betreiben Coffee Circle als Social Business: Von jedem verkauften Kilo Kaffe geht 1 Euro an Hilfsprojekte für die Kaffeebauern in Äthiopien. Das erste Projekt ist ein Brunnenbau. „Natürlich machen wir zu Beginn eher kleine Schritte. Dennoch: Mit der ersten Tonne verkauftem Kaffee erhalten 2.000 Menschen Zugang zu frischem Wasser. Das ist schon mal was!“, erklärt Martin das erste soziale Projekt von Coffee Circle. „Wir wollen die Zukunft des direkten und fairen Handels mitentwickeln und mit unserem Handelsansatz neue Wege gehen.“ Kunden bestellen bei Coffee Circle online z.B. im “Kaffee-Abo” oder kaufen  in ausgewählten Geschäften in Berlin, Deutschland und Österreich. Moritz: „Wir wollen den Dreisprung schaffen – Bioprodukte verkaufen, fair handeln und richtig guten Geschmack weitergeben.“ Deshalb werden nur ausgewählte Kaffeesorten und günstige Brühkannen wie die Chemex-Karaffe angeboten. Und die steht ja auch bei mir im Büro.

Also erstmal lecker Kaffee kochen. Hier die Anweisung, da ist es förmlich zu riechen:

Posted in Leben, Projekte Getagged mit: , ,

Wenn die Bäume im November kahl werden, zieht mich ihre Nacktheit in den Bann: Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken.

Khalil Gibran

a_birnbaum_mistel_dezember_

Interaktion

Gute Nachrichten teilen
21.11.2014 um 07:11 Uhr

Plastiktüten verbieten

Diese Woche kündigte die EU an, künftig weniger Plastiktüten zu verbrauchen (SZ)  . Jetzt  verbannt Ecuador aus Umweltschutzgründen Tüten und Becher aus Plastik von seinen Galápagos-Inseln. Die Inseln seien die erste ecuadorianische Provinz, in der die Nutzung dieser Artikel künftig verboten sei, erklärten die Behörden der Inselgruppe bei Twitter.
jutestattplastik

21.11.2014 um 06:11 Uhr

Eric Pearl in Stuttgart

Reconnective Healing geht weit über die traditionellen Techniken der Energieheilung hinaus. Es ist weder Therapie noch Behandlung, da es sich nicht auf die Symptome konzentriert: “Bei Reconnective Healing diagnostizieren oder behandeln wir nicht. Wir interagieren lediglich mit den Reconnective Healing-Frequenzen und führen so unmittelbare Heilungen herbei. Heilungen, die sich nicht nur auf Körper, Geist oder Seele auswirken, sondern die Evolution unseres eigenen Seins und unserer Essenz mit einbeziehen. Wenn die Reconnective Healing-Frequenzen sich mit unserem Energie-Körper einschwingen, strahlen und vibrieren wir auf einer höheren Lichtebene.” Seminar-Veranstaltungen mit Eric Pearl am 5.-7.Dezember und 8.-9. Dezember 2014 in Stuttgart (Messe).
reconnection

21.11.2014 um 06:11 Uhr

Ballonbotschaften

Es war die wundervolle Kunstaktion zum Mauerfall. Tausende weiße Ballons markierten in Berlin den ehemaligen Grenzverlauf. Am 9. November wurden die Ballons mit Botschaften ihrer Patenin einem feierlichen Akt in die Luft gelassen. In der Uckermark ist jetzt z.B. die Ballonbotschaft von Schauspielerin und Sängerin Anna Loos gefunden wurden. Hier die ganze interaktive Karte mit den gefundenen Ballons.

Eröffnung am 7. November © Kulturprojekte Berlin / Foto: Hamish Appleby

Eröffnung am 7. November © Kulturprojekte Berlin / Foto: Hamish Appleby

Geburtstagsabo

Zum 5. Geburtstag gibt es als besonderes Geschenk beim Abschluss eines PremiumAbos das wunderschöne Kartenset „Die Kunst der Aufmerksamkeit“ der Yogalehrerinnen Elena Brower und Erica Jago im Wert von 19,90 Euro. Inspiration auf 54 individuell gestalteten Karten für die eigene Yogapraxis und den Alltag: "Glaube daran, ein Licht für andere zu sein." Inklusive Booklett. Hier gleich buchen. Danke und Freude!
dikunstderaufmerksamkeit

Partner

Sie bilden das Netzwerk der guten Nachrichten: Die Partner der newslichter. Wir verzichten auf klassische Werbeformate, aber wir empfehlen bewusst ausgewählte Projekte und Unternehmen auf unserer Partnerseite Wollen Sie für 365 Tage Partner dieses starken Netzwerkes sein? Für nur einen Euro pro Tag sind sie dabei. Hier Kontakt aufnehmen.

Jetzt ein Abo!

Die newslichter sind frei zugänglich und wollen unabhängig von Werbung und journalistischen Zwängen ein neues Paradigma in der Medienwelt begründen. Wenn viele Menschen einen kleinen Beitrag leisten, können wir viel bewegen.

Spendenaufruf

schließen

Die newslichter sind anders als die anderen Medien. Wir verbreiten gute Nachrichten ohne klassische Werbung. Dazu braucht es Deine Unterstützung im Feld dieser positiven Energie: Nimm ein Abo oder spende direkt mit einen Betrag Deiner Wahl.

Freude und Danke.
Ich habe bereits gespendet

Vielen Dank!

Du lässt die newslichter leuchten

Vielen Dank, dass Du die newslichter.de durch Deine Spende unterstützt und werbefrei hältst. Freude!