33 Herzensqualitäten: 11 Integrität

Edition amo ergo sum © www.christinakessler.com

Ist ein Mensch auf Wahrheit, Liebe und Freude eingestellt, sind seine Intentionen und Handlungen auf das Wohl des Ganzen ausgerichtet. Übernimmt er die volle Verantwortung für diese Ausrichtung und weiss seine Vergangenheit und sein Karma durch Vergebung aufzulösen, dann öffnet sich das Tor der Integrität.

Integrität ist ein von Trennung unbeeinträchtigter Zustand, ein Zustand der Vollständigkeit, Reinheit und Vollkommenheit. Jeder von uns wird mit einem göttlichen Funken geboren. Jeder Mensch ist in seinem tiefsten Inneren heil und ganz. Wenn dieser Funke hell leuchtet, erleben wir unsere besten und herausragensten Seiten. In Krisenzeiten oder Zeiten der Verliebtheit geschieht dies instinktiv, doch können wir einen solchen Zustand auch bewusst entstehen lassen. Die Tugend liegt also nicht allein im Erreichen dieses Zustandes als vielmehr in dem Bemühen, ihn auf Wunsch zu erzeugen oder besser noch: auf Dauer aufrechtzuerhalten.

Integrität ist die Fähigkeit der Verbindlichkeit. Deshalb wird sie mit Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit und Fairness assoziiert. Von integren Menschen sagt man, sie besäßen „Rückrat“. Und tatsächlich: Wer das Tor zur Integrität durchschreitet, hat den Quantensprung geschafft und die Illusion der Trennung überwunden. Er wird sich der Wirklichkeit des übergeordneten Willens bewusst, jener impliziten Ordnung, die das Ganze zusammen – und sein Funktionieren aufrechterhält. Auf diese Weise bewirkt Integrität nicht nur die gesunde horizontale Anbindung des Menschen an seine Umwelt, sondern auch die Anbindung an die höhere Ordnung des Geistes – die vertikale Anbindung. So steht ein integrer Mensch mit beiden Beinen auf der Erde und genießt gleichzeitig den Kontakt „nach oben“. Er empfindet sich als aktives Bindeglied von Wahrheit und Wirklichkeit, und das verleiht ihm Sicherheit, Weisheit, Orientierung und Kraft. Weil er der ethischen Ordnung konsequent folgt, wird ihm nun die Erkenntnis der universellen Ordnung zuteil, zu deren Diener er allmählich heranreift. Er avanciert zum „Hüter der Ordnung“, dem sich das Wissen über die Beziehung von Menschen, Wesen, Dingen, Phänomenen und Erscheinungen innerhalb der kosmischen Gesetze erschließt.

Ein Mensch, der diese Ordnung erkannt hat und dem Prinzip der Verbindung, sprich – der Liebe- folgt, bewirkt durch seine bloße Präsenz, dass sich die Kräfte in seinem Umfeld ordnen. Er ruht in seinem wahren Selbst und ist fähig, JETZT das Richtige zu tun.
Mit dem Erlangen persönlicher Integrität geht die erste Stufe in die zweite über. Die ersten elf Herzensqualitäten dienen der Befreiung von geistigen Begrenzungen und öffnen den Kanal der Intuition. Sie befähigen uns, mit dem Herzen zu hören, und verschaffen uns den ersten Einblick in die universelle Wahrheit.

Hintergrund: Selbstverwirklichung durch die Macht der Liebe: Herzensqualitäten sind Eigenschaften, die uns befähigen, das Leben, uns selbst und andere Menschen liebevoll anzunehmen, Negatives in Positives und Schmerz in Freude zu verwandeln. Durch die Entwicklung von Herzensqualitäten setzen wir die Intelligenz der Liebe frei. Anhand von 33 Beispielen für gelebte Herzensqualität erschließt sich ein neuer Raum des Seins und Bewusstseins. Jede integrierte Herzensqualität führt zu einer weiteren. In ihrer Gesamtheit wirken diese 33 »Tore« als Guideline nach innen, zum wahren Selbst. Hier kann man das Buch „Herzensqualitäten – die Intelligenz der Liebe“ von Christina Kessler bestellen.

Über Christina Kessler:  Dr. phil. Christina Kessler studierte Kulturanthropologie, Soziologie, Vergleichende Religionswissenschaften und Philosophie und spezialisierte sich schon früh auf die Weisheitslehren und Medizinsysteme dieser Welt. Christina Kesslers Forschungen sind stets interdisziplinär, praxisorientiert und eng mit ihrem eigenen geistigen Weg verknüpft. Ihre Reisen führten sie um die ganze Welt mit der Zielsetzung, den gemeinsamen Kern der Weisheitslehren sowie die Essenz der traditionellen Selbsterfahrungswege herauszukristallisieren und in einer modernen Form zugänglich zu machen. In dem Buch „Amo ergo sum – ich liebe, also bin ich“ und dem dazugehörigen Arbeitsbuch legte sie das Ergebnis ihrer Studien und ihrer eigenen Praxis dar: eine zeitgemäße Form der Selbstrealisation jenseits von kulturellen, gesellschaftlichen und religiösen Dogmen; einen für jeden Menschen praktizierbaren Weg, Meisterschaft über das eigene Leben zu erlangen. Die Autorin bietet regelmäßig Seminare zur Selbstrealisation an.

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